Thomas Kowa und Christian Purwien über ihr neues E-Book

Worum geht es in eurem neuen Buch Vegas! Vidi! Non vici?

Thomas: Am Anfang war das Licht. Dann kam Ibiza Peter. Und dann war er auch schon tot. Und dann beginnt unsere Geschichte.

Christian: Jedenfalls hat uns Ibiza-Peter ein Millionenerbe hinterlassen, allerdings unter einer Bedingung: Wir müssen den Las Vegas Triathlon gewinnen. Ahnungslos wie wir waren, machten wir uns auf in die Stadt der Träume und gescheiterte Existenzen und das, obwohl Thomas spielsüchtig ist …

Thomas: Du hast vergessen, zu erwähnen, dass du geglaubt hast, der verstorbene Zwillingsbruder von Elvis zu sein.

Christian: Und du hast vergessen, zu erwähnen, wie es dazu kam, und wer daran schuld war!

Thomas: Nee, hab ich nicht vergessen, steht ja alles im Buch. Also einfach lesen, dann erfahrt ihr, wie das alles war.

 

Wie seid ihr auf die zündende Idee zu eurer Fortsetzung von Pommes! Porno! Popstar! gekommen?

Thomas: Wir haben uns gefragt, was ist noch schlimmer als Ibiza. Spontan fiel uns da nur ein Ort ein: Las Vegas.

Christian: Wobei Ibiza ganz schön sein könnte, wenn man denn Geld hätte, im richtigen Hotel wohnen würde…

Thomas: Tja, und weil die schlimmste Stadt ohne Geld eindeutig Las Vegas ist, blieb uns nichts anderes übrig, als dorthin zu fahren. Dort haben wir uns ein paar Aufgaben gestellt und geschaut, was passiert. Aus dem Resultat plus exakt 3,7 Prozent Lügen haben wir dann Vegas, Vidi, Non Vici geschrieben.

Christian: Bist du dir sicher, dass das Verhältnis Lüge/Wahrheit nicht umgekehrt war?

Thomas: Das ist so sicher wie das Amen in der Moschee.

 

Was würde Elvis zu eurem Roman sagen?

Christian: Wahrscheinlich gar nichts, weil sein Manager Colonel Parker das Buch sofort verboten hätte. Der hat ja selbst an I-hate-Elvis-Stickern mitverdient.

Thomas: Ich bin ja nicht so realitätsaffin wie Christian, insofern glaube ich schon, dass Elvis ganz lässig auf das Buch reagiert hätte und einfach nur sagen würde: »Wop-bop-a-loombop-a-boom-bam-boom.«

 

Habt ihr schon ein neues Reiseziel ins Auge gefasst?

Thomas: Oh ja, wir sind aber noch in Verhandlungen mit unseren Geldbeuteln und es sieht schlecht aus.

Christian: Für die Geldbeutel.

Thomas: Es wird uns also noch weiter weg tragen, nur wohin, dass erfährt ihr dann, wenn Teil 3 erscheint. Ich sag nur: Hunde, wollt ihr ewig leben!

Christian: Manno! Jetzt hast du verraten, dass es nach China geht.

Thomas: Hab ich nicht. Das warst du. Ich hab nur eine Anspielung für Hochintelligente gemacht.

Christian: Gut, im Verhältnis zu dir ist ja quasi selbst ein Stein …

Thomas: Hast du vergessen, dass ich gegen Buddha im Schach gewonnen hab?

Christian: Aber nur, weil du ihm die Regeln falsch erklärt hast.

 

Wart ihr für eure Recherche zum ersten Mal in Las Vegas?

Thomas: Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich vorher schon zweimal in Las Vegas war, was nun wirklich für ein ganzes Leben reicht. Ich wäre ja auch lieber auf die Seychellen geflogen und hätte mir die Sonne auf den Bürzel scheinen lassen, aber das wäre ein ziemlich langweiliges Buch geworden. Also mussten wir dahin, wo es wehtut.

Christian: Wenn das so ist, hätten wir auch gleich in Dortmund bleiben können. Ich kenne da in paar Ecken, wenn du da mit dem Schalke-Trikot auftauchst…

Thomas: Es ging weniger um körperliche Schmerzen, sondern eher um seelische.

Christian: Da kennen Schalke Fans sich auch ganz gut mit aus. Wie auch immer, ich würde das im übrigen gar nicht Recherche nennen, sondern #LebenamLimit.

 

Was ist besonders faszinierend an dieser Stadt?

Christian: Wenn man Tripadvisor fragt, ist die größte Sehenswürdigkeit in Las Vegas ein Schießstand, in dem man den Zweiten Weltkrieg nachspielen kann. Und das ist ausnahmsweise kein Witz.

Thomas: Wie das so abläuft, sieht man dann in unserer Webserie, die zum Buch erscheinen wird.

Christian: Besonders faszinierend fand ich auch die ganzen Idioten, die an den Automaten sitzen und glauben…

Thomas: Machst du doch jetzt über mich lustig oder was? Ich hätte beinah den Jackpot geknackt! Wenn du nicht die ganzen Songs hättest aufnehmen wollen, die ohnehin kein Mensch kauft, dann wäre ich jetzt Multimilliardär!

Christian: Mit fünfundzwanzig Cent Einsatz?

Thomas: Sei doch nicht immer so realitätsfixiert. Ich kann jederzeit ein Buch schreiben, in dem das klappen würde.

Christian: Bei uns ging es jedenfalls anders aus, aber ohne der Geschichte vorgreifen zu wollen, kann ich jetzt schon sagen, dass ich nicht mal meinen Koffer ausgepackt hatte, da waren wir schon pleite.

 

In Vegas, vidi, non vici haben diesmal Gott und Satan beide etwas zu sagen. Welcher von euch beiden war denn für die Kommentare von Gott verantwortlich und welcher für die Kommentare des Teufels?

Thomas: Ich würde mir natürlich nie anmaßen, für Gott zu sprechen, er hat all seine Kommentare also selbst verfasst.

Christian: Und Satan und Buddha auch. Wobei ich total überrascht war, wie schlechtgelaunt Buddha war. Dagegen ist Satan echt ein sympathischer Typ.

 

Stichwort Musik: Ihr habt auch wieder ein Album, das ihr parallel zum Roman veröffentlicht. Welche Rolle spielt die Musik denn im Buch?

Thomas: Keine.

Christian: Außer, dass ich einen Elvis-Imitationswettbewerb gewinnen muss, wir die Hymne für das Hard-Rock-Hotel schreiben und am Schluss auf einer Hochzeit singen. Außerdem unterbrichst du ständig die Handlung des Buches, um die Leser darüber zu informieren, welch ach so tollen Songs wir in Vegas aufgenommen haben.

Thomas: Welche Handlung?

Christian: Woher soll ich das wissen? Bist du der Schriftsteller oder ich? Auf alle Fälle haben wir drei EPs in Las Vegas aufgenommen, mit den schönen Titeln Drei 80s, Drei Disko und Drei Vegas. Die alle echt gut geworden sind, also jedenfalls wenn man bedenkt, dass sie von uns stammen.

 

Welche Schauspieler würden euch bei einer Verfilmung spielen?

Thomas: Danny DeVito, Telly Savalas und Vin Diesel.

Christian: Das sind drei Schauspieler, wir sind aber nur zu zweit.

Thomas: Ich möchte ja auch, dass alle drei mich spielen.

Christian: Und Telly Savalas holst du dann aus seinem Grab, oder was?

SATAN: Danny DeVito ist übrigens auch schon tot.

Thomas: Echt? Das hab ich gar nicht mitbekommen.

SATAN: Bis eben hat er auch noch gelebt, aber als ihr den Namen gesagt habt, dachte ich »Uups, den hatte ich glatt vergessen«. Also danke noch mal. War echt total lieb von euch, dass ihr mich an ihn erinnert habt.

Christian: Ich sag ja, der Typ ist echt ein netter Kerl…klar jeder hat seine Fehler.

Thomas: Du willst dich doch nur einschleimen, damit du den wärmsten Platz in der Hölle bekommst.

Christian: Ich frier halt immer so leicht.

 

Habt ihr noch ein gutes Schlusswort für uns?

Christian: Ja, kauft bloß nicht das Buch und die drei EPs, sonst geht es weiter und ich muss mit Thomas nach China.

Thomas: Die einzige Chance, dass diese Serie vorzeitig endet, ist dass jeder das Buch und die EPs kauft. Oder glaubst du, ich mach noch einen Strich, wenn sich erst mal die Millionen auf meinem Konto zwängen?

Christian: Das Angebot hätte Dieter Bohlen in den 80ern machen sollen. Kauft dieses Album und ich höre auf. Gott, was wäre der Welt erspart geblieben!

GOTT: Was hab ich damit zu tun?

Satan: Nichts, kannst wieder die nächsten zweitausend Jahre weiterschlafen. So, und jetzt kauft Buch und Musik, dann bekommt ihr in der Hölle einen Platz neben Marylin Monroe. Ungelogen.

Thomas Kowa, Christian Purwien – Vegas, vidi, non vici

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Thomas Kowa ist Autor, Poetry-Slammer und Musikproduzent. Während in seinen Thrillern fleißig gestorben werden darf, ist es ihm in seinen humorvollen Liebesgeschichten Mein Leben mit Anna von IKEA und Weihnachten mit Anna von IKEA noch nicht gelungen, jemanden umzubringen. Und auch in Pommes! Porno! Popstar! und Vegas, vidi, non vici hat er niemanden umgebracht.

Christian Purwien veröffentlichte unzählige Alben und Beitrage auf mehr als hundert CDs, seine Coverversion des 80er Klassikers Send me an angel enterte die deutschen Single-Charts. Für seine letzte CD arbeitete er mit Joachim Witt und Andreas Fröhlich zusammen, letzterer besser bekannt als Bob Andrews von den drei Fragezeichen.

Thomas Kowa über sein neues E-Book – mit Kommentaren von Christian Purwien

Worum geht es in eurem neuen Buch Pommes! Porno! Popstar!?

Thomas: Es geht um zwei erfolglose Musiker, die innerhalb von nur einer Woche ein Hitalbum aufnehmen müssen, weil sie ansonsten von den Hells Angels in die Ruhr zum Baden geschickt werden, mit Beton an den Füßen*.

*Christian: Und was die Deutsche Bank uns angedroht hat, verschweige ich besser.

 

Wie ist die Idee zu eurem Buch entstanden? Gab es eine Art Initialerlebnis?

Thomas: Ja, ich war gerade in Urlaub, als Christian mich mitten in der Nacht angerufen hat, weil er eine neue CD aufnehmen wollte. Ich hab erst mal ausgeschlafen und ihn dann dazu überredet, gleich noch ein Buch dazu zu schreiben. Da Christian schon auf seiner Solo-CD „Eins“ von Andreas Fröhlich (Die Drei ???) gesprochene Texte darauf integriert hatte, lag das nahe.

Christian: Kurz darauf sind wir nach Ibiza geflogen und haben uns – das erste mal nach über zehn Jahren am Flughafen von Ibiza wieder gesehen. Dort wurden wir von Ibiza-Paul abgeholt und die Geschichte nahm ihren Lauf…

 

Wie kann man sich eure Zusammenarbeit für das Buch vorstellen?

Thomas: Ich hab einfach aufgeschrieben*, was in Ibiza passiert ist und Christian hat die allzu offensichtlichen Lügen mit seinen Kommentaren wieder geradegerückt.

*Christian: In Wirklichkeit hab ich alles geschrieben und Thomas war nur für die Rechtschreibfehler zuständig, quasi als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Lektorin.

 

Ihr seid gemeinsam nach Ibiza gereist – was war das lustigste/spannendste/merkwürdigste Erlebnis eurer Recherchereise?

Christian: Besonders beeindruckend fand ich den Sonnenuntergang am Cafe del Mar. Tausende Besucher, alle stehen am steinigen Strand, aber niemand sitzt im weltberühmten Cafe del Mar. Bis auf uns…Warum das so war und warum wir es bereut haben, erfahrt ihr in Pommes! Porno! Popstar!

Thomas: Also ich fand am interessantesten, wie viele Eiswürfel man benötigt, um eine Badewanne zu füllen. Und dann die Blicke der Kassiererin im Supermarkt, weil wir ständig welches nachkaufen mussten. Wahrscheinlich dachte sie, wir möchten eine Leiche damit konservieren…

Christian: Bemerkenswert fand ich auch unsere Putzfrau, Frau Hola Quetal, die egal, was wir auch angestellt haben, unser Zimmer immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht betreten und auch wieder verlassen hat.

 

Habt ihr einen Ibiza-Insider-Tipp für uns? 😉

Thomas: Mir hat am besten Es Cubells gefallen, eines der schönsten Dörfer der Insel, eine Kirche, zwei Bars, fertig. Das Ganze liegt auf einer Anhöhe und man hat einen wunderschönen Blick auf das Meer*.

*Christian: Sieht man übrigens im Musikvideo zu „Du“. Genau wie den Mehari, den man nur auf Ibiza mieten kann. Das ist eine Art Buggy aus Kunststoff, basierend auf einer Ente. Und es macht tierisch Spaß, damit über die Insel zu kurven.

 

Als Purwien & Kowa macht ihr zusammen Musik –  könnt ihr etwas darüber erzählen?

Thomas: Wir waren Anfang der 90er an dieselbe Plattenfirma in Dortmund gekettet und weil die kein Geld für ein Hotel bezahlen wollte, wurden wir bei Christian einquartiert. Das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft*.

*Christian: Und langer Putzsessions, als die Jungs wieder abgereist waren. In den 90ern hatten wir schon mal zusammen eine CD aufgenommen, die unter dem Namen „Rehberg“ erschienen ist und sämtliche internationalen Charts verpasst hat. Da dachten wir, scheitere erneut, scheitere besser und so ist die CD „Zwei“ entstanden.

Thomas: Vorher hatten wir in verschiedenen Bands unser Glück versucht, eine meiner Produktionen lief bei Desperate Housewives und wurde von dreihundert Millionen Zuschauern gesehen … und kurz darauf wieder vergessen.

Christian: Musikalisch würde ich uns dem Synthie-Pop zuordnen, also im Grunde die Musik der 80er. Einflüsse waren für mich John Foxx, John Bender, Kissing the Pink **

**Thomas: Die kennt doch kein Mensch! Also meine Einflüsse sind Depeche Mode, Kraftwerk und die Wildecker Herzbuben. Letztere aber nur, weil ich jemals weder so klingen noch so aussehen will wie die.

 

Christian, manche kennen dich bereits als Sänger der deutschen Wave-Band Second Decay. Als Purwien warst du danach kurz solo unterwegs, später zusammen mit Steffen Neuhaus und Marcel Schlepp – was war der schönste/lustigste/seltsamste Moment deiner Musikerkarriere?

Christian: Der schönste Moment war unser Köttbullar Essen vor einem Konzert in Schweden, mit anschließender Party auf der wir unseren Wodka selbst bezahlen mussten (den Kleinkredit bezahle ich immer noch ab).

Der lustigste Moment war das Labskaus-Essen, der gemeinsame Auftritt mit Joachim Witt in Hamburg, und der anschließenden Nacht im Reeperbahnhotel indem sich auch schon die Beatles wohlgefühlt haben. (allerdings 40 Jahre zuvor und ohne Renovierungsarbeiten bis zum heutigen Tag).

Der seltsamste Moment war unser Alcatra (geschmorter Rinderbraten) Essen vor einem Konzert in Portugal und die anschließende Nacht im Siebenbettzimmer mit sprechendem Schimmelpilz an der Wand.

 

Thomas, wie kommt ein Thriller-Autor dazu, eine Musikkomödie zu schreiben? 

Thomas: Ich schreibe ja ohnehin nicht die brutalsten Thriller und es ist in manchen Szenen auch ein Augenzwinkern dabei. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass ich lieber jemanden zum Lachen bringe, als ihn um die Ecke. Dann habe ich Mein Leben mit Anna von Ikea geschrieben, mit dem Poetry Slam angefangen und jetzt ist es eben Zeit für Pommes! Porno! Popstar!

Musik habe ich schon seit den 80ern gemacht, ich sollte also wissen, wovon ich schreibe. Und den einen oder anderen Mord gibt es ja immer noch von mir. Wie es eben mit den Serienkillern so ist, ich kann das halt doch nicht lassen…

 

Christian, wie kommt ein Musiker dazu, ein Buch zu schreiben?

Christian: Ich dachte ich könnte meine Lese-Rechtschreibschwäche endlich mal pädagogisch aufarbeiten.

Außerdem hat mir Thomas versprochen, dass wir nun beide endlich mal beweisen können, dass wir sehr wohl lesen können und verstanden haben was damals in unserem ersten Plattenvertrag stand.

Die Seite auf der geschrieben stand, dass wir unsere Seele verkaufen und niemals einen Cent bekommen werden, muss also nach der Unterzeichnung dazu geschummelt worden sein.

 

Wie viel „wahres Leben“ steckt in Pommes! Porno! Popstar!?

Thomas: Sehr, sehr viel. Denn wir waren in Ibiza wirklich im günstigsten Hotel der Insel und haben dort sowohl an Buch als auch an der CD gearbeitet*.

*Christian: Du nennst das Arbeiten, den ganzen Tag faul am Pool rumzuhängen?**

**Thomas: Das kann ganz schön anstrengend sein, alle Poolliegen mit Handtüchern zu reservieren. Nein, im Ernst, ich gebe zu, auch am Pool an unserem Buch geschrieben zu haben und wir haben sogar Musik mit einem Arcade-Automaten gemacht. Einfach, weil es Spaß gemacht hat. Natürlich haben wir ein paar Dinge um der Spannung willen übertrieben, aber ich sag mal so: Jeder Tweet des amerikanischen Präsidenten hat definitiv weniger Wahrheitsgehalt als Pommes! Porno! Popstar!

 

Welche Projekte plant ihr für die Zukunft?

Thomas: Tja, man glaubt es kaum, aber wir waren in der Höhle des Löwen. In Las Vegas. Und dort ist wieder so viel passiert, dass es bald schon eine Fortsetzung von Pommes! Porno! Popstar! geben wird, als Buch und als CD.

*Christian: Ich habe mich auch gefreut, das Thomas in Las Vegas wieder den ganzen Tag am Pool liegen konnte, er sah nach der Reise aus als hätte er die ganze Zeit in einem Solarium übernachtet.

 

Welche Musik hört ihr am liebsten?

Thomas: Die eigene. Im Radio. Oder besser gleich auf allen Kanälen*.

*Christian: Hab ich schon erwähnt, dass sich Thomas vor allem durch seine Bescheidenheit auszeichnet?

**Thomas: Oder durch meine Ehrlichkeit. Im Grunde würden die meisten Musiker doch genau das antworten, aber sie nennen dann stattdessen drei Bands, denen sie nicht mal das Schwarze unter den Fingernägeln gönnen***.

***Christian: Also gut: Modern Talking, Kanye West, Justin Bieber.

 

3 Dinge, die ihr auf eine einsame Insel mitnehmen würdet:

 Thomas: Eine Eiswürfelmaschine, einen bis auf das letzte Bit vollgepackten E-Book-Reader und Christian. Oder nee, doch lieber eine intelligente Strandschönheit, die gut kochen kann und der ich als Dankeschön abends ein paar Cocktails mixen würde*.

*Christian: Und wie willst du die servieren, ohne Gläser**?

**Thomas: Natürlich in einer eigenhändig aufgeschlagenen Kokosnuss mit einem gerollten Babypalmenblatt als Röhrchen***.

***Christian: Angeber. Außerdem solltest du drei Dinge mitnehmen und eine Frau ist ja wohl kein Gegenstand, oder?

Thomas: Mist, da hast du mal wieder Recht. Also würde ich neben der Eiswürfelmaschine und dem E-Book-Reader notgedrungen mein Laptop mitnehmen, um neue E-Books zu schreiben, wenn alle ausgelesen sind. Und was würdest du mitnehmen?

Christian: Eine Wunderlampe mit einem Geist ohne Kurzzeitgedächtnis. Dann hätte ich bei jedem Reiben stets drei Wünsche frei. Die anderen beiden Wünsche würde ich der intelligenten Strandschönheit überlassen, die von deiner Insel ja wieder verschwinden musste, weil du lieber den Laptop …

 

Noch sind wir aber nicht auf einer einsamen Insel und deswegen haben alle Vorbesteller von Pommes! Porno! Popstar! einen Wunsch frei. Oder genau genommen einen Song. Oder sagen wir zwei. Wer uns über www.purwienundkowa.com als Zugangscode das letzte Wort von Kapitel 19 sendet, erhält von uns kostenlos zwei exklusive Maxi-Versionen der Singles „Du“ und „Alte Hits“ unserer aktuellen CD „Zwei“.

Kowa live

Thomas Kowa ist Autor, Poetry-Slammer und Musikproduzent. Während in seinen Thrillern fleißig gestorben werden darf, ist Pommes! Porno! Popstar! der zweite Roman, für den er niemanden umgebracht hat.

Ohrring

Christian Purwien veröffentlichte unzählige Alben und Beitrage auf mehr als hundert CDs, seine Coverversion des 80er Klassikers „Send me an angel“ enterte die deutschen Single-Charts. Für seine letzte CD arbeitete er mit Joachim Witt und Andreas Fröhlich zusammen, letzterer besser bekannt als Bob Andrews von den drei Fragezeichen.

Hier geht’s zur Leseprobe von Pommes! Porno! Popstar!