Geheimnis der Götter – Asche des Krieges

Prolog

Wir sind alle verblendet. Wir sehen nur das Licht und vergessen die Schatten. Ich bin die Regel, nicht die Ausnahme. Hätte ich nicht gesehen, was ich gesehen habe, hätte ich nicht gehört, was ich gehört habe – dann würde ich immer noch tun, was ich getan habe. Es wird erzählt, ich sei verrückt geworden. Doch das ist nicht wahr. Ich bin lediglich aufgewacht und wurde gezwungen, wieder einzuschlafen. Und alles, was mir blieb, war die Hoffnung. Die Hoffnung, dass meine Töchter es besser machen würden als ich. Aber in einer Welt, die sich der Taubheit verschrieben hat, wie soll da jemand Gehör finden?

Sie hatte Angst. Er konnte es in ihrem Blick sehen, der hektisch durch den Raum flog. An der grünbraunen Iris, die fast von der Pupille verschluckt wurde. An ihren Händen, die ihren goldenen Helm umklammerten.

Angst war etwas Gutes. Angst war das, was sie alle am Leben hielt. Wenn das Volk aufhörte, Angst zu haben  … bekämen sie ein Problem.

Er lächelte. Es war eine Ewigkeit her, dass er selbst Furcht verspürt hatte. Zweihundert, vielleicht zweihundertfünfzig Jahre.

„Karu Kerwin. Es freut mich, dass du meinem Ruf so zeitnah gefolgt bist.“

„Natürlich, Api.“ Sie senkte den Kopf, entblößte ihren Nacken. Er konnte sehen, wie schwer ihr diese Geste fiel, wie sie die Schultern versteifte. Konnte hören, wie ihre Atmung flacher wurde.

„Weißt du, warum ich dich habe rufen lassen?“, fragte er leise. Er wandte den Blick ab und strich mit seinen Fingerspitzen die Buchrücken entlang, so wie er es immer tat, wenn er ungeduldig war. Eine schlechte Angewohnheit, die er seit Jahrhunderten nicht abzulegen vermochte. Seine Hand hielt inne, als er den Glaswürfel erreichte, der als Buchstütze diente. Der Würfel, in dem eine einzelne Münze stand. Er ließ seinen Arm fallen und betrachtete wieder die Soldatin vor ihm.

„Ich habe dir eine Frage gestellt.“

„Nein, Api. Ich  … mir ist nicht klar, warum Ihr nach mir habt schicken lassen.“

„Tatsächlich?“ Sie log. Alle Menschen logen. Da waren sie den Göttern gar nicht so unähnlich.

„Ja.“ Karu Kerwin schluckte und nickte hastig.

Er seufzte leise und strich sich die goldene Robe glatt. „Karu, es gebietet sich nicht, einen Gott zu belügen.“

„Ich würde nie  –“

„Du hast etwas gesehen, Karu. Etwas gehört. Etwas, das nicht für deine Augen und Ohren bestimmt war. Und du hast keine Ahnung, wie sehr mir das leidtut.“

Die Frau wich vor ihm zurück, eine Hand an dem Knauf ihres Schwertes. „Ich … es tut mir leid, Api. Es war ein Versehen. Ich wollte Euch nicht … ich werde es niemandem erzählen.“

„Ah, Karu. Wie könnte ich mir dessen sicher sein?“

„Ich gebe Euch mein Wort. Ich … schwöre auf das Leben meiner Töchter.“

„Deiner Töchter?“ Er hob seine Augenbrauen. „So leichtfertig riskierst du ihr Leben?“

Sein Gegenüber schüttelte hastig den Kopf. „Ich riskiere es nicht, denn ich halte meine Versprechen.“

Wieder seufzte er schwer. Versprechen waren nichts wert. Versprechen wurden gebrochen. „Ich fürchte, darauf kann ich mich nicht verlassen, Karu. Denn vor einer Woche hättest du sicherlich auch noch behauptet, dass du nie auf die Idee kämest, die Götter zu belauschen.“

Die Frau vor ihm befeuchtete ihre Lippen mit der Zunge, ließ ihre Hand vom Knauf ihres Schwertes gleiten und atmete zitternd aus. Sie gab auf. Und er war erleichtert darüber.

„Werdet Ihr … werdet Ihr mich töten?“, fragte sie mit zitternder Stimme.

„Töten? Nein. Dafür bist du viel zu wertvoll, Karu. Eine so starke Ikano des Feuers findet man nur selten. Nein, nein. Du wirst leben. Aber ich fürchte, ich muss dich etwas vergessen lassen.“

„Vergessen?“

„Ja.“

„Wenn es wegen Tergon ist …“

„Ja, unter anderem auch wegen Tergon“, sagte er leise und trat einen Schritt auf sie zu. „Die Menschen dürfen nicht wissen, was mit ihm passiert ist. Sie könnten den falschen Eindruck gewinnen, solltest du ihnen jemals von den Dingen erzählen, die du belauscht hast, findest du nicht?“

„Natürlich. Natürlich! Wie gesagt, ich werde es nicht verraten. Ich –“

„Ich vertraue keinem Menschen, Karu, tut mir leid“, murmelte er, überwand die restliche Distanz zwischen ihnen und presste seine kalten Finger auf ihre Schläfen. Sofort befand er sich in dem Raum ihres Geistes. Sie wehrte sich nicht einmal. Hatte nicht einmal eine Tür geschaffen, um ihn aufzuhalten. Er blickte in die Fenster ihrer Erinnerungen und wischte fahrig Bild um Bild fort, bis er zu dem Ereignis kam, das er gesucht hatte. Er starrte seine eigene Reflektion an. Die von Valera. Von Thaka. Dann griff er in das Fenster und zerschnitt sie mit seinen Fingern. Verwischte sie, verschleierte sie, zerstörte sie. Er arbeitete schnell, denn mit jedem verstreichenden Moment wurde es heißer. Der Ikano war bewusst geworden, was er tat. Sie begann sich zu wehren. Seine Griffe wurden immer unpräziser, aber darauf konnte er keine Rücksicht nehmen.

Die Hitze wurde unerträglich. Umschloss ihn, drang durch den Stoff seiner Robe. Er musste gehen. Er hatte genug Spuren verwischt. Genug Erinnerungen entfernt. Es würde reichen. Mit Sicherheit.

 

Kapitel 1

Karus Schritte federten auf dem weichen Teppich wider, der auf den Treppen ausgelegt war. Sie war müde. Sie wollte endlich nach Hause, ihre beiden Töchter in die Arme nehmen, ihrem Mann einen Kuss geben und diesen Tag vergessen. Doch sie musste den Göttern Bericht erstatten, so verlangte es das Protokoll.

Sie erreichte den Treppenabsatz, glitt langsam den Flur entlang – und stockte.

 Nym keuchte auf und schnappte nach der kalten Luft, die in Form weißen Nebels vor ihrem Gesicht hing. Ihr Kopf tat weh. Noch nie hatte ihr eine von Apis Erinnerungen geschmerzt, aber diese  … diese ließ sie ihre kalten Handflächen an die heißen Wangen pressen.

Es war Api gewesen. Der Gott der Vergeltung hatte dafür gesorgt, dass ihre Mutter verrückt geworden war.

Es war nicht ihre Schuld. Es war nicht Veas Schuld. Sie hatten nichts mit dem Selbstmord ihrer Mutter zu tun. Api hatte ihren Geist verändert – und dabei versagt. Er war nicht präzise genug vorgegangen. Er hatte sie verrückt werden lassen!

Aber warum? Was hatte sie gesehen? Was hatte sie herausgefunden? Was war mit Tergon passiert? Was durften die Menschen nicht erfahren? Was verbargen die verdammten Götter da nur vor ihrem Volk?!

„Salia? Was ist los? Alles okay?“

Ihr Kopf fuhr herum und sie blickte in warme, dunkle Augen. Jeki. Er hatte wohl Wache gehalten.

Sie zog ihre Beine an, ließ die Hand zu ihrer Stirn gleiten und atmete zitternd aus.

„Salia?“

„Ich habe nur  … nur schlecht geträumt“, murmelte sie, schüttelte den Kopf und ließ den Blick über die Ebene gleiten, auf der sie ihr Lager aufgeschlagen hatten. Sie hatten ihre Matten kreisförmig um ein bereits erloschenes Feuer gelegt. Jeki saß zu ihrer Rechten, Levi lag zu ihrer Linken. Leena und Filia schliefen ihr gegenüber.

„Schlecht geträumt?“, wiederholte Jeki, der noch immer neben ihr hockte, seinen intensiven Blick auf ihr Gesicht gerichtet.

Sie nickte. „Ja, keine große Sache.“

Sie hatte niemandem erzählt, dass sie Zugang zu Apis Erinnerungen hatte – und das würde sie auch nicht nachholen. Ihre Mitstreiter hatten genug Sorgen, als dass sie auch noch befürchten mussten, dass Nym durchdrehte. Die Angst davor setzte ihr allein schon genug zu!

Wusste der Gott von ihrer Verbindung? Konnte er sie ebenso nutzen, vielleicht sogar ohne dass sie es merkte? Überwachte er jeden ihrer Schritte?

„Hast du etwa auch vergessen, gut zu lügen?“, fragte Jeki interessiert und ließ sich neben ihr auf die Bambusmatte sinken. Auf die Stelle, wo soeben noch ihr Kopf gelegen hatte.

„Was?“ Nym wandte ihm den Kopf zu und erwischte ihn bei einem Lächeln.

„Du lügst“, stellte er fest und legte einen Arm um sie. „… und du bist eiskalt!“ Die Worte kamen so schockiert über seine Lippen, dass Nym fürchtete, er könne damit die anderen aufwecken. Doch niemand regte sich.

„Salia! Du frierst. Was zum Teufel hat dich geweckt?“

Augenblicklich erhitzte Nym ihre Haut. „Nur eine Erinnerung, die mit meiner Mutter zu tun hat“, erklärte sie.

„Okay.“ Jeki drängte sie nicht dazu, mehr zu sagen. Vielleicht, weil er wusste, dass sie sich nicht drängen lassen würde.

Sie saßen eine Weile schweigend da, Nym eng an seine Seite gepresst, in Sicherheit. Sie legte ihren Kopf in den Nacken und sah durch die kargen Baumkronen des asavezischen Laubwaldes auf die Spitzen der Kreisberge, deren schwarze Umrisse sich vom klaren Sternenhimmel abhoben. Wie große Männer, die bedrohlich auf sie hinabsahen. Darauf warteten, dass sie einen Fehler beging, damit sie angreifen konnten. Morgen würden sie sich an den Aufstieg machen. Hier, am Fuße der Berge, war es bereits kühl, und Nym wollte gar nicht wissen, wie kalt es auf dem Gebirge selbst sein würde.

Die Kreisberge. Niemand geht in die Kreisberge.

Sie senkte den Blick. Vielleicht war sie dem Wahnsinn ja schon verfallen.

„Hast du Angst?“, fragte Jeki leise, der ihrem Blick gefolgt war.

„Vor den Kreisbergen?“

Er nickte.

„Nein. Nicht vor den Bergen. Ich habe Angst davor, dass wir nichts finden werden. Dass ich keine Antworten auf meine Fragen bekomme.“

„Angst davor, dass das Kreisvolk nicht existiert?“

Sie lächelte grimmig. „Oh, es existiert. Ich weiß, dass es existiert. Die Götter würden sich nicht die Mühe machen, die Existenz des Volkes derart in Frage zu stellen, wenn es nicht tatsächlich real wäre. Aber ich fürchte, dass wir sie nicht finden werden – wenn sie nicht gefunden werden wollen.“

„Wir schaffen es schon“, sagte Jeki und er klang zuversichtlicher als Nym sich fühlte. „Ich hasse es, das zu sagen, aber zusammen mit dem Ikano der Luft sind wir eine ziemlich starke Streitmacht.“

Ja, vielleicht. Aber ein Kampf war in diesem Fall nicht die Lösung.

„Letztendlich ist es egal, ob wir gut oder schlecht vorbereitet sind“, meinte Nym schulterzuckend. „Die Unwahrscheinlichkeit, das Volk zu finden, ändert nichts an der Tatsache, dass wir es versuchen müssen.“

Sie konnte Jeki nicken spüren, doch er schwieg.

Sie kuschelte sich enger in seine Umarmung, einfach weil sie sie nötig hatte, und ihr Blick flackerte kurz zu Levi, der auf dem Rücken schlief, einen Arm unter den Kopf geklemmt. Er sah friedlich und zufrieden aus. Ein Umstand, der sich ändern würde, sobald er die Augen aufschlug. Nyms Mundwinkel zuckten. Irgendwie, wenn man den bevorstehenden Krieg mal außen vor ließ und ihre derzeitige Situation neutral betrachtete, war die ganze Sache hier ganz schön aberwitzig.

Sie war mit ihrem Verlobten, den sie vergessen hatte, ihrem Liebhaber, der mehrfach versucht hatte, sie umzubringen, ihrer ehemaligen besten Freundin, die sie nun hasste, da Nym ihre zwei Brüder umgebracht hatte, und der größten Zicke, die in den letzten Tagen die Netteste von allen gewesen war, unterwegs in die Kreisberge, die einen laut Legende töteten, sobald man den ersten Fuß auf sie setzte.

Manche Dinge konnte man einfach nicht erfinden.

Sie seufzte leise und zog sich den Leinenstoff, der als Decke diente, höher um die Schultern. „Jeki? Hast du dich schon einmal gefragt, wo Tergon steckt?“

„Was?“

„Tergon. Der vierte Gott. Hast du ihn schon einmal gesehen?“

„Nein, natürlich nicht. Niemand hat das. Er mag die Öffentlichkeit nicht.“

Sie nickte. „Ja … oder er ist verschwunden. Vielleicht sogar tot. Möglicherweise ist es das, was die Götter versuchen zu vertuschen. Dass Tergon überhaupt nicht mehr existiert.“

„Wie kommst du jetzt darauf?“

„Keine Ahnung, es ist nur so ein Gefühl. Findest du es nicht merkwürdig? Dass niemand ihn gesehen haben will?“

„Doch schon, aber …“ Jeki hielt inne. „Moment. Das stimmt nicht. Es gibt jemanden, der ihn getroffen hat.“

Nym wandte ihm abrupt den Kopf zu. „Was?“

Er nickte. „Natürlich. Deine Schwester.“

„Vea?“

„Hast du noch eine andere?“

„Aber … wann?“

„Erinnerst du dich nicht? Du hast es mir damals selbst erzählt. Nachdem eure Mutter gestorben ist, wurde Vea in den Palast geladen, in dem sie allen Göttern vorgeführt wurde. Allen vieren. Das waren deine Worte. Und ich wüsste nicht, warum Vea dich damals hätte anlügen sollen.“

Nym zog die Augenbrauen zusammen und dachte über Jekis Worte nach. Sie waren wahr. Das wusste sie, auch wenn sie sich selbst nicht mehr an die Situation erinnern konnte. „Du hast recht. Vea hat sie alle vier gesehen.“

Und dennoch: Irgendetwas stimmte nicht mit Tergon. Ihre Mutter hatte etwas herausgefunden, und als Jaan in der Zweiten Mauer den Gott der Vergebung erwähnt hatte, hatte Thaka äußerst erbost reagiert. Das musste doch etwas bedeuten, oder nicht?

Nur was?

Und falls er noch lebte – vielleicht hielten die anderen Götter ihn im Palast gefangen? Gegen seinen Willen? Weil er die Wahrheit hatte erzählen wollen? Die Wahrheit über … was auch immer.

Aber nein. Alle Götter waren gleichstark. Sie beherrschten die vier Elemente. Sie waren unsterblich. Man könnte Tergon sicher nicht einfach überwältigen … obwohl: Wenn drei gegen einen kämpften?

Frustriert ließ Nym ihren Kopf nach vorne auf ihre Knie fallen. Sie wusste es nicht! Da waren zu viele Komponenten, die sie nicht erklären konnte. Zu viele Puzzleteile, die nicht passten. Zu viele verdammte Informationen, die sie nicht hatte!

Sie musste etwas übersehen. Irgendetwas großes. Es musste doch eine Erklärung für alles geben.

„Du solltest noch etwas schlafen, Salia“, flüsterte Jeki und drückte sanft ihre Schulter. „Wir haben morgen einen anstrengenden Tag vor uns und wir brauchen deinen Kopf wach und geordnet.“

Sie hätte beinahe laut zu lachen angefangen. Wann bitte war ihr Kopf das letzte Mal geordnet gewesen? Das war ein Zustand, den sie sich nicht einmal mehr vorstellen konnte.

Dennoch nickte sie. Sie war erschöpft. Die nächtlichen Stunden, die sie in dem Raum ihrer Gedanken verbrachte, waren nicht erholsam. All diese Zeit, in der sie ihre eigenen Erinnerungen studierte, die Gedanken Apis aufgedrängt bekam und den Hebel anstarrte, der auf einmal an der Wand erschienen war, nahmen ihr den ruhigen Schlaf, den sie brauchte.

Sie schloss die Augen, genoss Jekis vertraute Wärme und fragte sich, ob sie vielleicht glücklicher wäre, wenn sie ihre Erinnerung nie verloren hätte und immer noch den Göttern folgen würde. Wahrscheinlich ja. Es war so viel einfacher, die Gegebenheiten blind zu akzeptieren.

„Ich bin froh, dass du nicht mehr bei den Göttern bist, Jeki“, murmelte sie und ließ ihren Kopf auf seine Schulter sinken. „Ich bin froh, dich hier zu haben.“

Jeki antwortet nicht. Sie konnte ihn lediglich nicken spüren. Er war ihretwegen hier. Nicht aus freien Stücken. Und wahrscheinlich vertraute er den Göttern noch immer, egal, wie viel Leid sie ihm zugefügt hatten. Aber Nym hatte die Ahnung, dass sich dies ändern würde – sollten sie das Kreisvolk jemals finden.


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Geheimnis der Götter
Band 1: Funke des Erwachens
Band 2: Flammen der Befreiung
Band 3: Feuer der Rebellion

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Geheimnis der Götter – Feuer der Rebellion

Prolog

Am Anfang steht die Entscheidung, am Ende bleibt das Chaos. Die Mitte untersteht Regeln, denn weder im Krieg noch in der Liebe ist alles erlaubt.

Eine Gänsehaut zog sich über ihren Nacken, während die kalte Hand des Gottes über ihre Wange strich und sich zwei Finger auf ihre Schläfe legten.

Sie fürchtete sich nicht. Es war eher … Unsicherheit, die sie verspürte. Sie wusste nicht, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hatte. „Wird es wehtun?“, fragte sie, als der Gott ihren Kopf in den Nacken drückte.

„Fürchtest du dich vor Schmerz?“

„Nein“, sagte sie ruhig. Und es war die Wahrheit. Körperlicher Schmerz hatte ihr nie Angst eingejagt. „Ich würde nur gerne auf alles vorbereitet sein.“

Das leise Lachen des Gottes war angenehm. Es hörte sich wie das eines Menschen an, fand sie. „Du wirst es kaum spüren. Schließe die Augen.“

Sie folgte seiner Anweisung, doch das, was er sagte, stimmte nicht.

Sie spürte es – gleichwohl es nicht wehtat. Es war, als würde eine kühle Hand sie berühren, nur dass sie die Berührung nicht auf ihrer Haut spürte, sondern in ihrem Geist.

„Lass mich ein.“

Und das tat sie. Bild um Bild floss in ihren Geist, vermischte sich mit ihren eigenen Erinnerungen, verdrängte sie, umspielte sie, schluckte sie hinunter und spuckte sie wieder aus. Sie konnte es alles vor ihrem inneren Auge sehen.

Und dann war da noch etwas anderes.

Eine Präsenz. Nein, ein Licht.

Es war nicht ihr Licht. Es gehörte nicht zu ihr, es dürfte eigentlich gar nicht hier sein, aber dennoch …

Sie griff danach, zog es zu sich herüber, umschloss es mit ihrem Geist – und ließ es nicht mehr los.


Kapitel 1

Es sei ein Zeitraum von tausend Jahren vorgegeben.

Sie blickte auf sich hinab. Ihr langes schwarzes Haar lag um ihr Gesicht gefächert auf dem grauen Stein, und sanft strich sie sich eine Strähne aus der Stirn, bevor sie sich hinabbeugte und ihre Stirn küsste.

Ihr Herz tat weh, lag schwer in ihrer Brust, und schien sie auf den Boden der Lichtung hinunterzuziehen. Doch für Zweifel hatte sie jetzt keine Zeit. Sie hatte einen Auftrag. Sie bückte sich, nahm Erde in ihre Hände und strich sie über die rote Stoffhose, die eng an den Beinen ihrer bewegungslosen Gestalt anlag. Es musste aussehen, als habe sie gekämpft.

Als nächstes streckte sie die Hand aus, eine große, schwielige Hand, die nicht ihre war, nicht ihre sein konnte … und dennoch war sie es, die die Bewegung ausführte. Es war absurd. Sie betrachtete ihr bewusstloses Ich! Sah sich auf dem steinernen Altar liegen. Ihre Finger strichen über ihre eigenen, nahmen den Dolch von ihrem Gürtel und ersetzten ihn mit einem hölzernen, billigen Modell.

Sie lachte leise. Es war ein tiefes Lachen und nicht ihr eigenes. Salia wird wütend sein, wenn sie ohne ihren Dolch aufwacht. Sie …

Nym riss ihre Hand nach oben und starrte schwer atmend in das Gesicht des ihr gegenübersitzenden Mannes.

Es war seine Erinnerung gewesen. Nicht ihre. Das wusste sie mit der gleichen Gewissheit, mit der ihr jetzt klar war, dass Jeki Tujan ihr Verlobter war. Dass er sie liebte. Dass er ihr nie etwas angetan hätte … dass sie wirklich, wirklich verwirrt war.

Alles war falsch. Alles, was sie in den letzten Wochen über sich zu wissen geglaubt hatte, war falsch.

Diese Erkenntnis schien auf ihren Schultern zu lasten, schwer gegen ihre Schläfen zu pochen und ihr Herz gegen ihren Kehlkopf zu drücken.

Wie konnte es sein, dass sie das Gefühl hatte, sich selbst nicht zu kennen?

„Salia, alles in Ordnung?“

Jeki runzelte die Stirn, und besorgt wanderte sein Blick über ihre Züge, bevor er zu seinem Unterarm zurückglitt, an dem sie ihn berührt hatte.

Nym stieß einen dumpfen Ton aus, den sie selbst nicht ganz einem Lachen oder einem leicht hysterischen Schluchzer zuordnen konnte.

Ob alles in Ordnung war?

Nein, bei den verdammten Göttern! Nichts war in Ordnung.

„Du wolltest mich nie töten“, stellte sie blinzelnd fest und zog ihre Hände so weit wie möglich zurück in ihren Schoß. „Du bist mein Verlobter. Du liebst mich. Ich … habe die Göttliche Garde nie verraten. Ich wurde nicht verstoßen.“

Ihr Kopf begann sich zu drehen. Und mit jedem Satz, den sie wiederholt laut aussprach, formten ihre Worte eine neue Realität. Da waren Emotionen, die sie überfluteten, Erinnerungen, die sie nicht zuordnen konnte, von denen sie nicht wusste, ob es ihre eigenen waren, Gerüche, Berührungen, Stimmen … ihr wurde schwindelig.

„Salia …“

Er sollte aufhören, sie so zu nennen! Sie war nicht Salia, wusste nicht, wie sie Salia sein konnte … sie war Nym! Sie hatte doch gerade erst angefangen, sich mit dem Gedanken zu arrangieren, dass sie Nym war. Sie wollte diese neugewonnen Sicherheit nicht wieder verlieren!

Unruhig drängte sie sich mit dem Rücken gegen den Bettkopf. Sie starrte auf ihre Hände, die sich zu Fäusten ballten, wieder flach auf ihre Knie legten, zu Fäusten ballten …

Sie hasste die Götter … oder?

Sie hasste die Göttliche Garde … oder?

Levis Gesicht blitzte vor ihrem inneren Auge auf. Liri und Vea. Filia, die vor der Garde hatte fliehen müssen. Ro. Und dann … dann war da Jeki.

Jeki, der sie anstarrte, als sei er jahrelang durch die Wüste gelaufen und sie ein Glas Wasser. Jeki Tujan, der geduldig darauf wartete, dass sie wieder sprach. Dessen Liebe, die sie in seinen eigenen Erinnerungen gesehen und gespürt hatte, auf ihrer Haut zu brennen schien. Die so greifbar war, dass ihre Brust schmerzte.

Aber es war seine Liebe, die sie spürte. Nicht ihre eigene. Sie wusste, dass er ihr Verlobter war, konnte sich daran erinnern, aber dann … dann hörte die Erinnerung auch schon auf. Oder war sie es selbst, die ihre Erinnerung an dem Punkt abbrechen ließ?

Denn wenn alles zurückkam … was würde dann mit ihr passieren?

„Ich verstehe das nicht“, murmelte sie und schloss die Augen. „Ich …“

Doch sie belog sich selbst. Sie verstand. Brauchte weder Jekis Erinnerungen noch ihre eigenen, um zu verstehen.

„Du bist kurz davor, durchzudrehen, oder?“

Nym lachte heiser und blickte auf. „Ich habe mich noch nicht ganz entschieden.“

Jeki hob einen Mundwinkel, und dieses halbe Lächeln war ihr so vertraut, dass es sich anfühlte, als würde eine kalte Faust in ihre Magengegend gestoßen. Sie wandte den Blick hab und ließ ihn durch den Raum schweifen, aus dem Fenster, wo sie den Götterdom erkennen konnte. Wieder blitzten Bilder vor ihrem inneren Auge auf. Wieder folgte eine Emotion der nächsten – und ließ sie verwirrt zurück. Sie verlor den Überblick, wusste nicht mehr, welches Gefühl, welche Erinnerung zu wem gehörte und welchem Bild sie trauen konnte.

Es war, als würde ihr Geist nach allem greifen, was sie sah, und es mit Assoziationen in ihrem Kopf verknüpfen. Da waren Worte, Unterhaltungsfetzen, Gelächter, Hände, Gesichter.

Sie presste die Fäuste auf ihre Augenlider und wiegte sich vor und zurück. Die Bilder verschwammen und ein pochender Schmerz dehnte sich über ihre Kopfhaut aus.

Was passierte mit ihr?

Wieso fühlte es sich so an, als wäre sie nicht mehr in ihrem eigenen Kopf?

„Salia? Was ist los?“ Eine Hand berührte sie sanft an der Schulter, und sie zuckte zusammen.

Sie lachte. „Hattest du wirklich Angst, dass ich Nein sage, Jeki?“

„Na ja, nein, aber …“

Sie verdrehte die Augen. „Natürlich heirate ich dich, du Pfosten! Solange deine Mutter nicht im selben Haus wohnt … dafür sind die Wände leider nicht dick genug.“

Das Bild verschwand, wurde von einem neuen überdeckt.

Sie drehte eine Münze in ihren Händen und lächelte. Alles entwickelte sich nach ihren Wünschen. Sie konnte es kaum erwarten, den Gesichtsausdruck der anderen zu sehen …

„Du siehst sehr selbstzufrieden aus, mein Lieber.“

Sie blickte auf. Valeras Augen blitzten spöttisch, doch das kümmerte sie nicht. „Oh, das bin ich. Das bin ich.“ Ihre Finger glitten über die rauen Einbände der Bücher, die in einem Regal zu ihrer Rechten standen. „Sie ist der Schlüssel.“

„Du urteilst zu schnell.“

Ihr Lächeln wurde breiter. „Ich tue nichts dergleichen.“

Sie riss ihre Augen auf und ihr Kopf prallte hart gegen das Holzgestell hinter ihr.

„Salia, was ist los?“ Jekis Stimme war unruhig und sein Blick mehr als nur besorgt.

„Ich …“

Doch sie wusste es nicht. Sie presste beide Hände über ihre Ohren und versuchte ihre Atmung zu regulieren. Es war ihr Kopf. Sie hatte die Macht über ihn. Niemand anderes!

Sie ließ ihre Hände sinken, schloss sie zu Fäusten und zwang sich zur Ruhe. Die Bilder ebbten ab, und nichts als ein fahler bitterer Geschmack in ihrem Mund blieb zurück, doch ihr Herz pochte weiterhin hastig in ihrer Brust.

„Erzähl mir etwas“, murmelte sie und schloss die Augen. „Etwas über mich. Etwas, das … zu mir gehört.“

Sie brauchte etwas, an dem sie sich festhalten konnte. Von dem sie sicher sein konnte, dass es die Wahrheit war. Dass es ihre Wahrheit war. Jeki würde sie nicht anlügen.

Eine Weile herrschte Stille, und sie glaubte schon, dass Jeki nicht antworten würde, als er murmelte: „Du kannst nicht schwimmen. Du hasst es, dass du nicht schwimmen kannst, aber hast zu große Angst, es zu lernen. Natürlich würdest du nie zugeben, dass du Angst hast, weswegen du mir verboten hast, es irgendwem zu sagen.“

Sie nickte und ihr Puls verlangsamte sich. Ja, das wusste sie. Daran erinnerte sie sich.

„Du bist die beste Kämpferin der Göttlichen Garde – und das ist dir vollauf bewusst. Dennoch tust du bescheiden und erklärst jedem, dass es eine Menge anderer, begabter Soldaten gäbe.“

Ihre Mundwinkel zuckten und eine beruhigende Wärme legte sich über ihre Haut. „Ich bin insgesamt der beste Kämpfer“, murmelte sie. „Mit Ausnahme vielleicht von dir.“

Sie hörte Jeki leise lachen und der raue Ton kroch unter ihre Haut, flüsterte ihr liebliche Dinge zu.

„Du bist selbstsicher, in allem, was nicht deine Familie betrifft. Du bist stolz, loyal, du magst kein Gemüse, das unter der Erde wächst – du behauptest, du würdest den Dreck schmecken. Du bist die mutigste Frau, die ich kenne … und alles, was du tust, tust du mit deiner gesamten Energie. Ach ja, und du erzählst gerne Lügen über die Göttliche Garde, um zu sehen, welche Gerüchte sich durchsetzen.“

Aus dem letzten Satz hörte sie sein Lächeln heraus und auch ihre Mundwinkel zogen sich erneut nach oben.

Ja, auch das wusste sie.

Die Bilder in ihrem Kopf waren nun vollkommen zum Erliegen gekommen und der Schmerz nur noch ein leises Stechen in ihrem Hinterkopf.

Sie öffnete die Augen und blickte in Jekis. „Danke“, flüsterte sie. „Ich …“

„Jeki! Mach die Tür auf!“

Nym zuckte zusammen.

„Jeki! Ich weiß, dass du mich hören kannst.“

Ein konsequentes Hämmern auf Holz und eine Stimme drangen durch das offene Fenster zu ihnen herauf.

„Jeki!“

Fluchend schüttelte Jeki den Kopf. „Ignorier ihn.“

„Jeki, es ist wichtig!“, brüllte die Stimme erneut.

Arcal. Das ist Arcals Stimme. Arcal ist Jekis bester Freund, schoss es Nym durch den Kopf.

„Es geht um Janon!“

Jekis Gesicht verhärtete sich und er stand vom Bett auf, um zum Fenster hinüberzuschlendern.

„Arcal“, sagte er ruhig, den Kopf durch den Rahmen gesteckt. Die letzten Strahlen der untergehenden Sonne reflektierten sich auf seiner goldenen Rüstung und warfen gelbe Muster auf die weiße Zimmerdecke. „Wenn du nicht einen grausamen Tod sterben willst, dann …“

„Janon wurde festgenommen, Jeki.“ Arcals Stimme war nun leiser, doch Nym hatte keine Probleme damit, ihn zu verstehen.

„Janon wird fast jede Woche festgenommen, Arcal. Ich bin beschäftigt und ich …“

Doch erneut unterbrach Arcal ihn. „Jeki. Diesmal ist es anders. Er steckt in echten Schwierigkeiten.“

Nym sah, wie sich Jekis Rücken versteifte, dann fluchte er, bevor er ruckartig seinen Kopf zurück ins Zimmer zog.

Sein Blick traf ihren und er sah auf einmal so erschöpft aus, dass Nym den Drang verspürte, seine gerunzelte Stirn mit ihrer Hand glattzustreichen. Zuneigung durchflutete sie … und sie hatte keine Ahnung, was sie mit diesen Gefühlen anfangen sollte.

„Ist in Ordnung“, murmelte sie. „Dein Bruder hat Vorrang.“

Überrascht flogen Jekis Augenbrauen in die Höhe. „Du weißt, dass er mein Bruder ist?“

Sie nickte und nachdenklich drehte sie ihren Kopf, um noch einmal einen Blick auf den gelben Teller zu werfen, der über dem Bett hing. „Ja. Ich weiß, dass er dein Bruder ist. Also … geh. Ich werde, denke ich, nicht weglaufen.“

Sie hatte die letzten Wochen über Informationen gewollt und die würde sie nur hier bekommen. Sie würde nicht gehen, ehe sie wusste, wer sie war – ehe sie sich entschieden hatte, wer sie sein wollte.

Jeki sah sie lange an, als versuche er, ihre Gedanken zu lesen. Doch er schien keinen Erfolg damit zu haben.

„Ich möchte nicht gehen“, stellte er schließlich leise fest. „Ich … habe dich doch gerade erst wiederbekommen.“

„Ich bleibe hier, Jeki.“ Für Jetzt.

Er nickte ein letztes Mal und verschwand im nächsten Moment aus der Tür.

Nyms Herz zog sich zusammen und sie lauschte dem Holz, das mit einem dumpfen Schlag zurück in den Rahmen fiel.

Er liebte sie.

Wie hatte sie das vergessen können? Wie hatte sie den besten Teil ihres alten Lebens vergessen können? Wie hatte sie vergessen können, dass sie geliebt worden war?

Sie stand vom Bett auf und schlenderte zum Fenster. Sie sah zwei Männer in goldener Rüstung in Richtung des Turmes gehen, und als sie ihren Kopf nach unten neigte, konnte sie zwei Wachen erkennen, die mit den Händen auf ihren Schwertknäufen vor der Eingangstür standen.

Die Garde vertraute ihr also nicht.

Gut. Denn das beruhte auf Gegenseitigkeit.

Sie tastete mit ihren Händen ihre Seiten und ihren Gürtel ab. Ihr war wieder einmal der Dolch abgenommen worden. Dennoch war sie nicht beunruhigt. Die Wachen könnte sie mit zwei Handgriffen töten.

Wieder schweiften ihre Gedanken zu all dem, was Jeki ihr erzählt hatte, und zu dem, was sie sich selbst zusammengereimt hatte.

„Es … ist kompliziert. Ich sollte dir das nicht erklären. Api wird das tun wollen.“

Sie lief zurück zum Bett und ließ sich erneut auf die weiche Matratze nieder. Sie war unglaublich müde, und wenn sie ehrlich war, dann hatte sie Angst.

Sie konnte nicht ganz benennen, wovor sie Angst hatte. Vielleicht vor dem, was sie zu wissen glaubte, und vor der Person, zu der es sie machte.

Sie schluckte und konzentrierte sich eine Weile nur auf ihren ruhigen Atem. Nym war keine dieser Frauen, die andauernd Trost brauchten. Sie benötigte die Arme eines Mannes nicht, um sich sicher und verstanden zu fühlen. Aber jetzt gerade? In dem Moment, als sie ihre Arme um die Beine legte, die Wange auf ihre Knie presste und versuchte, ihren Kopf zu leeren … da hätte sie nichts gegen eine Umarmung gehabt.

Eine Umarmung von Levi.

Sie lachte bitter auf und rieb sich mit der flachen Hand übers Gesicht.

Sie steckte in großen, großen Schwierigkeiten.


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Was gibt es schöneres, als gemütlich auf dem Sofa zu sitzen, Tee zu schlürfen und spannende Fantasyromane zu lesen, während draußen die ersten Schneeflocken fallen? Richtig! Es gibt (fast) nichts Besseres. Aus diesem Grund verlosen wir mit Saskia Louis zusammen ein Adventspaket unter allen Teilnehmern!

In unserem Adventspaket findest du die ersten beiden Bänder der Geheimnis der Götter-Saga Funke des Erwachens und Flammen der Befreiung als E-Books sowie die weihnachtliche Liebes- und Fantasygeschichte Drei Dates mit Santa als Taschenbuch!

Und das Beste: Flammen der Befreiung bekommst du noch vor dem Erscheinungstermin am 25. Dezember 2017 zugesendet und kannst vor allen anderen weiterlesen!

Hinter den Namen der Protagonisten verstecken sich weitere Vornamen, die man findet, wenn man die Buchstaben vertauscht. Aus der toughen Vea wird beispielsweise Eva. Jetzt bist du gefragt: Welche Vornamen kannst du bilden? Arcal, Janon, Nikana, Amrie, Api, Thaka, Naha, Jaan, Lit, Rojan und Leena

Welche versteckten Namen findest du? (erforderlich)

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Teilnahmezeitraum ist von 30.11.17, 16:00 Uhr, bis 17.12.17, 23.59 Uhr.

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