Emma Finch über ihren spannenden neuen Roman


Worum geht es in deinem Buch
Die Spur der Kristalle?

In meinem Roman geht es um die junge Lehrerin Caitlyn Brown, deren Leben genauso normal erscheint wie ihr Nachname: Sie lebt in einer Kleinstadt im südenglischen Surrey zusammen mit ihrem Vater Richard, ihrem Bruder Henry und dessen Frau. Ihre Mutter starb zehn Jahre zuvor an Krebs.

Autorin Emma FinchObwohl es eine seltsame Häufung sonderbarer Ereignisse in den Sommerferien ist, erkennt sie zunächst keinen Zusammenhang zwischen der denkwürdigen Begegnung mit einem Mann im schwarzen Anzug, dem plötzlichen Todesfall mitten im Londoner Hyde Park und dem  Päckchen ohne Absender, das ihr während eines Kurztrips zugestellt wird.

Das ist natürlich nur der Anfang einer Reihe von Begebenheiten, die sie auf die walisische Insel Anglesey, ins Britische Museum, in den Snowdonia Nationalpark und ins Back Country führen. Außerdem hat nicht nur ihr neuer Chef Leichen im Keller, sondern auch ihr Pate, der Duke of Anglesey, hütet brisante Geheimnisse.
So dauert es eine Weile, bis sie die Teile wie Puzzlestücke zusammensetzt, und erkennt, dass nicht der Zufall und erst recht nicht sie selbst die Spielregeln bestimmen. Erst, als sie durch alte, in Sütterlin geschriebene Briefe mehr über das Schicksal ihrer deutschen Großmutter und deren Familie erfährt, begreift sie, dass sie Teil eines größeren Plans ist, der es in sich hat …

 

Was brachte dich auf die Idee zur Geschichte?

Als erstes gab es den „Mann im schwarzen Anzug“ in meinem Kopf, der auf einer belebten Straße mit einer Frau zusammenstößt. Irgendwie war mir klar, dass diese Begegnung kein Zufall ist, und da man als Autorin notorisch neugierig ist, habe ich die zwei sehr gründlich im Auge behalten.

 

Woher kommt deine Faszination für geheimnisvolle Geschichten?

Brief Konrad an Karo vergilbt - pingErbgut, nehme ich an. Meine Oma hat mir früher jedes Mal, wenn ich bei ihr übernachten durfte, spannende und manchmal auch unheimliche oder mysteriöse Geschichten erzählt. Sie wohnte im Wald und wenn wir abends in ihrem riesigen Bett mitten zwischen den dicken Federbetten lagen und draußen die Bäume rauschten, rutschte ich immer tiefer zwischen die Kissen. Aber wehe, sie hörte auf zu erzählen oder vertröstete mich, ich musste doch wissen, wie es weitergeht!

Irgendwann habe ich angefangen, mir selbst Geschichten zu den Geschichten auszudenken oder Geschichten weiterzuspinnen, die ich gelesen hatte. Bis ich begonnen habe, die dann auch aufzuschreiben hat es aber sehr lange gedauert, denn irgendwie war ich immer der Meinung, das machen nur andere.

Bis heute liebe ich Geschichten mit vielschichtigen Geheimnissen und Verwicklungen und interessanten Figuren.

 

Was war für dich die größte Herausforderung beim Schreiben?

Die größte Herausforderung war und ist jedes Mal aufs Neue, die Ideen zu der Geschichte, die sich ja wie im echten Leben mehrdimensional in Raum und Zeit abspielt, in eine sinnvolle Erzählreihenfolge zu bringen, die zwischen zwei Buchdeckel passt. Ideen neigen ja auch häufig dazu, nicht in passender Reihenfolge aufzutauchen, sodass man nicht nur ständig ein Auge auf die logischen Zusammenhänge haben, sondern den Plot auch flexibel anpassen muss. Meine LeserInnen möchten ja verstehen, worum es geht und nicht mit Fragezeichen im Gesicht dasitzen.

Außerdem finde ich manchmal schwierig zu entscheiden, was wirklich wichtig für die Geschichte ist und was man auslassen kann. Manche Szenen, die ich mir ausdenke, passen leider nicht wirklich zum Plot. Manchmal kann man sie umschreiben und trotzdem verwenden, andere sollten dann doch besser ausgelassen werden. Diese Entscheidung zu treffen ist gar nicht so leicht.

 

Hast du eine Fortsetzung geplant?

Die ist in Arbeit und erscheint Ende des Jahres. Ich kann die arme Caitlyn ja nicht einfach an der Klippe hängen lassen …

  

Welche der Schauplätze hast du schon selbst bereist?

In Südengland und London bin ich bereits gewesen und habe dort viele Inspirationen gefunden. Wales und Anglesey stehen in jedem Fall auch noch auf meiner Liste, doch leider hat meine Zeit bisher noch nicht dafür gereicht.

Pottenstein kenne ich auch, da ich in Franken lebe und dann kenne ich natürlich meine Heimatstadt Dortmund wie meine Westentasche.

Ach ja und nicht zu vergessen die Ysgol Glasmaris – die gibt es zwar nicht wirklich, aber wem das Kloster Maulbronn ein Begriff ist, der wird viele Gemeinsamkeiten entdecken. Auf meiner Homepage gibt es auch ein paar Bilder dazu.

 

Wie sahen deine Recherchen zum Roman aus?

Wie immer, wenn ich recherchiere, surfe ich zunächst mit unterschiedlichen Ideen kreuz und quer durchs Internet, lasse mich inspirieren und lese dann gezielt nach, was ich für geeignet halte.

Zu verschiedenen Themen suche ich mir natürlich auch Experten, denn Lesen alleine bildet zwar, aber ein guter Rat oder Hinweis sind Gold wert. So hat mir eine Kunsthistorikerin den Grundriss des Internats auf Grundlage der Klosteranlage in Maulbronn entworfen und mir außerdem eine wunderbare Ausstellung im Britischen Museum konzipiert, die genau zum Plot passt. Es hat viel Spaß gemacht, mit ihr Ideen-Ping-Pong zu spielen.

Tatsächlich beschreibe ich auch ein paar Dinge im Roman, die echt sind. Liese, die Kuh, beispielsweise und Prinz, der Spitz, die gab es wirklich und ebenso den tragischen Unfall der kleinen Elisabeth, die nur drei Jahre alt wurde. Außerdem habe ich die Erlebnisse verschiedener mir bekannter Personen als Impulse für Ereignisse und Figuren des Romans genommen.

Gründliche Recherche ist schließlich das Salz in der Buchstabensuppe eines Romans.

 

Mit welcher Figur aus Spur der Kristalle würdest du gern mal für einen Tag tauschen?

Oh je, das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, ich würde mit allen Hauptfiguren gerne einmal für einen Tag tauschen. Beinahe jede(r) von ihnen hat nämlich Geheimnisse, die sie selbst mir noch nicht verraten haben und die würde ich doch ganz gerne mal kennen.

Aber wenn ich mich nur für eine entscheiden sollte, dann wäre es Emrys, der Duke of Anglesey. Selbstverständlich kennt er die Queen persönlich und wer würde der nicht mal gerne einen informellen Besuch zum Cream tea abstatten? Scones, clotted cream und Erdbeermarmelade inklusive. Milk in first or tea in first?

 

Und mit welcher Figur würdest du auf keinen Fall tauschen wollen?

Spoiler! Daher nur so viel: Mit dem/den Antagonisten. Auf keinen Fall! Nicht mal für eine Minute.

 

Was hast du bisher veröffentlicht?

Neben rund einem Dutzend krimineller Kurzgeschichten habe ich unter meinem richtigen Namen Sabine Fink drei Regionalkrimis um die Erlanger Kommissarin Maria Ammon und ihre kölsche „Azubine“ Michelle Schmitz geschrieben.

In „Kainszeichen“, in dem Maria allerdings noch nicht die Hauptfigur ist, geht es um Bausünden, die den Bauleiter das Leben kosten, als er ihnen auf die Spur kommt. Als seine Verlobte zufällig auf Ungereimtheiten im Zusammenhang mit seinem Tod stößt, und die Bauunternehmer, ein Brüderpaar, damit konfrontiert, gerät sie selbst in Lebensgefahr.

Der Feind deines Feindes ist dein Freund – das ist das Motto von „Judasbrut“, in dem nicht nur die Erlanger Bergkirchweih in Gefahr ist. Maria und Michelle haben bei dieser Geschichte alle Hände voll zu tun, herauszufinden wer Feind und wer Freund ist – und wer Verräter.

In „Dreikampf“ wird der Triathlon im fränkischen Roth von Todesfällen überschattet, bei deren Aufklärung Maria nicht nur ziemlich langen Atem beweisen muss, sondern selbst auf eine Weise involviert wird, die ihr ziemlich an die Substanz geht.

  

Welches Buch liest du gerade?

Ich lese gerade den Thriller „City of endless night“ aus der Agent-Pendergast-Reihe des amerikanischen Autorenduos Douglas Preston und Lincoln Child.

Da ich mich nie mit dem Genre beschäftigen kann, in dem ich auch schreibe, halte ich mich wieder einmal im literarischen Ausland auf.

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Emma Finch wurde Ende der 60er am Rande des Ruhrgebiets geboren. Bereits in der Schule schlüpfte sie gern in andere Rollen, doch anstatt Theater spielt sie seit einigen Jahren mit den Figuren in ihrem Kopf. Während ausgedehnter Wanderungen vermischt sie Realität und Fiktion zu spannenden Plots und würzt sie mit einem Schuss Romantik. Beruf und Freizeit führten sie schon kreuz und quer durch die Weltgeschichte.
Besonders gern lässt sich sich von der wildromantischen Landschaft des Vereinigen Königreichs inspirieren. Wenn sie nicht auf Reisen ist, lebt sie mit Familie und Hund in Mittelfranken und schreibt unter ihrem richtigen Namen Sabine Fink Regionalkrimis um die Erlanger Kommissarin Maria Ammon und mörderische Kurzgeschichten.

Dorothea Stiller über ihren neuen Liebesroman

Dorothea Stiller AutorinWorum geht es in deinem Buch Lehrstunden des Herzens?

Es geht um eine junge Frau, die in einer Welt voll rigider sozialer Regeln und Zwänge ihren Weg geht und um ihr persönliches Glück und ihre Liebe kämpft.
Durch einen schweren Schicksalsschlag sehen Clara und ihre Schwester sich von der Mittellosigkeit bedroht und sollen möglichst schnell unter die Haube gebracht werden. Als eine Verwandte die beiden Mädchen den Brüdern Sir Nicholas und Captain Laurence Harding vorstellt, geraten die beiden Schwestern zwischen die Fronten in einem intriganten Spiel.

So kommt es, dass Clara zum wiederholten Male einen Heiratsantrag ablehnt und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen muss, indem sie auf Lynham Hall als Gouvernante für die Töchter des Earls of Wiltmore arbeitet. Doch ihr Leben verkompliziert sich noch weiter, als sie im Garten des Anwesens wortwörtlich über einen attraktiven Fremden stolpert.

Was hat dich zu dieser Liebesgeschichte bewegt?

Ich habe Anglistik und Germanistik studiert und schon im Studium haben die Romane von Jane Austen und die Zeit der Regentschaft im England des beginnenden neunzehnten Jahrhunderts einen großen Reiz auf mich ausgeübt. Sense and Sensibility (Sinn und Sinnlichkeit) habe ich gelesen, als ich ein Jahr als Assistant Teacher in England verbracht habe. Es war eines von vielen Büchern, das im Bücherschrank in meinem Zimmer im Haus der Gastfamilie stand. Die habe ich nach und nach alle verschlungen. Und dann noch der unvergessene Alan Rickman als Colonel Brandon in der Verfilmung von Ang Lee mit Emma Thompson, Kate Winslet und Hugh Grant … da war es um mich geschehen.
Mich fasziniert diese Zeit, da sie eine Zeit der schnellen Wandlung und Entwicklungen ist. Zwar geprägt durch strenge gesellschaftliche Normen und Zwänge, doch begriffen im Aufbruch in die Moderne. Eine Zeit, in der Frauen nicht viel zu lachen hatten, doch in der sich auch langsam die Frauenbewegung entwickelte. Und natürlich auf der anderen Seite auch eine Zeit der Galanterie, ohne moderne Technik und die Hektik, die wir heute kennen. Für mich – ebenso wie die viktorianische Ära – eine faszinierende geschichtliche Epoche. Schon lange wollte ich einen Roman schreiben, der in dieser Zeit spielt, und habe mich dann einfach mal getraut und mir etwas überlegt, wobei ich mich an klassischen Vorbildern orientiert habe.

Wie lange hat die Arbeit an dem Roman gedauert?

So etwa drei Monate. So genau kann ich das immer gar nicht sagen, weil ich oft an mehreren Projekten gleichzeitig arbeite.

AutorenkatzeHast du ein besonderes Schreib-Ritual?

Wenn ich diszipliniert bin, stehe ich morgens früh auf, mache Frühstück für die Kids, schmiere das Schulbrot für den Großen und schreibe dann ein wenig. Dann gehe ich laufen und wenn die Kinder aus dem Haus sind, setze ich mich mit dem Laptop an den Esstisch und schreibe.
Jetzt durfte ich längere Zeit keinen Sport machen und bin erstmal aus dem Tritt. Da muss ich mich mal wieder am Riemen reißen, um wieder in die Routine zu kommen. Da bekommt man nämlich mehr geschafft.
Was für mich dazugehört, ist immer ein schönes heißes Getränk, meistens Kaffee, aber auch gerne Tee aus einer meiner zahlreichen Tassen.

 Wie sieht dein Schreibtisch aus, wenn du gerade mitten in der Arbeit an einem Manuskript steckst?

 Ich schreibe am Laptop und sitze dann im Wohnzimmer an unserem Esstisch. Da ist es dann meistens eher chaotisch. Ich versuche, mich öfter dazu zu bringen, im eigentlichen Arbeitszimmer zu schreiben und dann auch auf den großen Bildschirm umzustellen, aber da ist der innere Schweinehund meistens stärker. Oft sitze ich auch auf dem Sofa mit dem Laptop auf den Knien.

 Gibt es reale Vorbilder für deine Figuren?

In diesem Falle nicht. Allerdings suche ich mir zu den Hauptfiguren meistens Fotos heraus, damit ich eine genauere Vorstellung von ihrem Aussehen habe.

Was ist die größte Stärke von Clara, deiner Hauptfigur?

 Ich denke, ihre Intelligenz und ihre Integrität. Sie ist gebildet und literarisch interessiert. Sie lässt sich nicht so schnell zu etwas bewegen, das gegen ihre Überzeugungen spricht. Lieber nimmt sie Schwierigkeiten und Umwege in Kauf.

Und was ist ihre größte Schwäche?

 Sie versucht, es allen recht zu machen und gerät dabei zwischen die Fronten. Und natürlich funkt ihr auch das dumme Herz immer wieder dazwischen und sie tut der Liebe willen Dinge, die vielleicht nicht gerade opportun oder vernünftig sind.

 Der Roman spielt im England des frühen 19. Jahrhunderts. Wie hast du dich beim Schreiben in diese Zeit versetzt?

Dorothea Stiller im InterviewIch habe viel aus der Zeit und über die Zeit gelesen und recherchiert. Und wie gesagt habe ich mich mit Regency und viktorianischer Zeit auch schon im Studium auseinandergesetzt. Ich muss immer aufpassen, dass ich mich bei der Recherche nicht verzettle, denn man kann so viel Interessantes lesen – zum Beispiel über die spannende Frage: „Was haben die gemacht, wenn sie bei einer Abendgesellschaft mal aufs Klo mussten?“ oder „Welche Spiele haben Kinder zu der Zeit gespielt?“ und so weiter.

Würdest du selbst gern einmal ins 19. Jahrhundert zurückreisen?

 Ja. Aber nur, wenn ich wieder in meine eigene Zeit zurückreisen könnte. Unter den gesellschaftlichen Bedingungen als Frau zu leben würde mich frustrieren.

Wie sehr haben die Klassiker von Jane Austen dich beim Schreiben geprägt?

 Ich habe alle gelesen und/oder als Verfilmung gesehen. Beim Schreiben habe ich mich daran orientiert, aber versucht, eine modernere Erzählweise zu verwenden. Jane Austens auktoriale Erzählweise, bei der sie die gesellschaftlichen Gepflogenheiten so herrlich ironisch kommentiert, kann ich natürlich nicht imitieren, also versuche ich es gar nicht erst. Beim Erzählen bin ich also näher an den Personen geblieben und habe alles aus Claras Perspektive betrachtet.

Ist eine Fortsetzung geplant?

 Jain. Derzeit arbeite ich an einem zweiten Regency-Roman (und ein dritter ist geplant), allerdings ist es nicht direkt eine Fortsetzung. Die neue Geschichte spielt drei Jahre nach Lehrstunden des Herzens. Die Leser werden Lady Beresford wiederbegegnen. Doch die muss in dieser Geschichte nicht nur ein junges Mädchen möglichst erfolgreich unter die Haube bringen, sondern wird dabei noch zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem verzwickten Mordfall. Es ist also keine direkte Fortsetzung, sondern eher ein Spin-Off.

 Was hast du bisher veröffentlicht?

Ich habe bisher drei zeitgenössische Liebesromane veröffentlicht, die wohl am ehesten unter den Begriff „Chicklit“ passen – also humorvolle und romatische Geschichten aus dem Alltagswahnsinn einer Frau.
(Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno, Einmal, keinmal, immer wieder und Love on Air – Verliebt in London – alle erschienen bei Forever by Ullstein). Außerdem habe ich einen Kurzroman geschrieben, der auf der Isle of Mull spielt und eine Mischung aus Mystery und Liebesgeschichte ist (Das Geheimnis der schottischen Insel – Kindle Singles).
Unter meinem offenen Pseudonym Katharina Stiller schreibe ich für Kinder und Jugendliche. Mein Roman Schicksal, Traumprinz und das große Glück ist im Frühjahr 2017 bei Kosmos erschienen. Meine England-Geschichte Herzschmerz und Pommes Frites mit Essig habe ich 2016 im Selfpublishing veröffentlicht und weitere Projekte sind in der Pipeline.

Was und wo ich unter meinem geschlossenen Pseudonym schreibe, das verrate ich natürlich nicht. 😉

 

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Dorothea Stiller machte ihre ersten schriftstellerischen Gehversuche mit Kurzgeschichten und Fan-Fiction. Ihr Debütroman Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno, eine romantische Komödie erschien 2014 bei Forever by Ullstein. Es folgten weitere romantische Komödien sowie ein Jugendbuch für Mädchen im Kosmos-Verlag. Ihre große Liebe gilt der englischen Sprache und Literatur. Seit über 25 Jahren beschäftigt sich die Autorin auch mit Tarot und seinen vielfältigen Anwendungen, speziell für kreative Prozesse. Am liebsten schreibt die Westfälin bei einer schönen Tasse Kaffee. Deswegen hat sie einen kleinen Tassen-Tick und hat einige hübsche oder originelle Exemplare angesammelt.

Wir stellen uns vor

Teambild_2_namenMarc Hiller

Verlagskaufmann, Betriebswirt (VWA)
Jahrgang 1974

Unser Verleger ist ein passionierter „Digital Native“, der durch seine langjährige Erfahrung in verschiedenen Medienhäusern die Kombination von traditionellen Werten mit digitalen Anforderungen und Konzepten selbst erlebt hat.

Seine Erfahrung baut auf Stationen bei namenhaften Medienunternehmen und unterschiedlichen Mediengattungen auf. Vom puren digitalen Player wie AOL Time Warner, über die tradierten Prozesse eines Zeitungsverlags bis hin zum Aufbau des Digitalgeschäfts für den Buchverlag Mairdumont konnte er die digitale Transformation auf verschiedenen Ebenen selbst mitgestalten oder einleiten.

Resultierend aus dem Rückblick auf seine Erfahrungen in den Unternehmen und den Chancen im wachsenden Digitalmarkt mit teilweise disruptiven Geschäftsmodellen, entwickelte er dp DIGITAL PUBLISHERS.

Ein Kerngedanke bei der Gründung von dp DIGITAL PUBLISHERS war die sich rapide verändernde Verlags- und Medienlandschaft. Der Geschäftsführer vertritt die Ansicht, dass der Verlag der Zukunft nicht „Gatekeeper“, sondern „Enabler“ ist.

Neben dem klassischen Verlagsgeschäft ist das Unternehmen mit DBC Digital Book Consultants Partner für Autoren und klein- bzw. mittelständische Verlage, die Werke digital publizieren und vermarkten möchten. DBC setzt dabei auf den Prozessen und dem Know-how des dp-Teams auf.

 

Stephanie Schönemann
Oecotrophologie (B. Sc.)
Jahrgang 1983

Anfänglich war der rote Faden meiner Schul- und Studienzeit und später meiner beruflichen Karriere das Thema Ernährung. Bis sich mein Leitfaden immer enger mit der Verlagsbranche und Büchern im Allgemeinen verwob und mich zu dp DIGITAL PUBLISHERS gebracht hat.

Meine ersten Berührungen mit dem Thema Verlag sammelte ich während eines Praktikums in einem Freiburger Hinterhof bei der Ernährungswissenschaftlerin und Kochbuchautorin Dagmar von Cramm. Hier entdecke ich, dass meine Stärken nicht so sehr im Wissenschaftlichen liegen – wie ich bis dahin angenommen hatte –, dafür aber vielmehr im inhaltlichen und konzeptionellen Arbeiten. Und wie sich herausstellte, war das Praktikum dann auch der Katalysator für meine weitere Laufbahn im Verlagswesen.

Nach meinem Volontariat in der GU-Kochbuchredaktion im München, lockte mich KOSMOS mit seinen Kochbüchern nach Stuttgart. Als gebürtige Badnerin versprach diese Entscheidung kein allzu großer Kulturschock zu werden. Allerdings hatte ich mich während des Volontariats in die Stadt München verguckt und Stuttgart wurde erst zu einer Liebe auf den zweiten Blick – dafür aber die beständigere.

Ich habe an qualitativ anspruchsvollen Printbüchern gelernt, auf welche Details und Zusammenhänge es ankommt, wenn man Bücher macht. Das hat mich rückblickend bestens auf die Arbeit bei einem digitalen Verlag vorbereitet.

Bei dp DIGITAL PUBLISHERS verantworte ich den Programmausbau, mache Projektmanagement und betreue Autoren, Literaturagenturen, Lektoren und Grafiker.

An meiner Arbeit bei dp schätze ich vor allem die Vielfältigkeit und dass das „Produkt“, das ich mache, auch mein Privatleben bereichert. Bücher oder viel mehr Geschichten, die mir eine Auszeit vom Alltag geben, kann ich mir aus meinem Leben nicht wegdenken – genauso wenig wie ein Leben ohne Koch- und Backbücher 😉

Ich schätze die Zusammenarbeit mit all den kreativen Menschen – intern und extern. Ich finde es toll, mich einzubringen, Ideen mit zu entwickeln und in einem Bereich zu arbeiten, der sich ständig verändert und weiterentwickelt und somit ein Abbild dafür ist, was die Menschen da draußen bewegt.

 

Francesca Hintz

Kunstgeschichte / Soziologie (B.A.)
Jahrgang 1989

Mein Weg von der Kunstgeschichte zum Digitalverlag verlief unerwarteter als gedacht. Aber der Reihe nach … Nach dem Abitur und meinem freiwilligen sozialen Jahr in einem Kinderhaus verschlug es mich erst einmal für ein Jahr als Au-pair nach London. Danach – das war der Plan – wollte ich nach Berlin ziehen und irgendwas mit Medien studieren. Aus der eher weniger originellen Studienplanung wurde dann doch nichts. Stattdessen landete ich wieder in Stuttgart, der alten Heimat.

Doch plötzlich erschien mir Stuttgart gar nicht mehr so langweilig und grau wie zuvor. Kurzerhand habe ich mich für Kunstgeschichte und Soziologie eingeschrieben, mir ein WG-Zimmer im Stuttgarter Westen gesucht und seitdem ist Stuttgart meine große Liebe, die ich nicht mehr missen möchte.

Nach unzähligen Hausarbeiten, Vorlesungen, Studentenpartys und ungenießbarem Mensaessen hatte ich nun meinen Bachelorabschluss in der Tasche. Und was nun? Meine Studienzeit habe ich mir mit Nebenjobs in Kunstausstellungen und im Einzelhandel als Teamleiterin finanziert. Ich war jetzt also Profi in Sachen Kundenreklamationen, Merchandising und zeitgenössischer Kunst. Doch dann stolperte ich in den Unweiten des Internets über eine Volontariats-Stellenausschreibung bei einem Stuttgarter Digitalverlag. Und nachdem ich in meiner Kindheit jeden Dienstag massenhaft Bücher aus dem örtlichen Bücherbus ausgeliehen habe, wurde es Zeit, selbst einmal Bücher und E-Books zu „machen“. Ich habe also mein Glück versucht und so kam ich zu dp DIGITAL PUBLISHERS. Seit März 2017 habe ich mich dann um das E-Book-Marketing, Social Media und die verschiedenen Vertriebskanäle gekümmert. Seit diesem Frühjahr bin ich für die booksnacks verantwortlich, unterstütze Stephanie im Projektmanagement und der Redaktion und betreue seit Kurzem die Projektplanung bei DBC.

 

Sarah Schemske

Anglistik/Amerikanistik (B. A.)
Jahrgang 1991

Die Liebe zu Büchern und zum Lesen hat mich schon immer begleitet.  Ganz besonders faszinieren mich Bücher, die in fantastische Welten entführen. Vor allem Geschichten aus den Genres Fantasy und Science Fiction haben es mir angetan, die ich leidenschaftlich gern verschlinge und, wenn ich Zeit finde, auf meinem Blog Lesen ist Gold bespreche. Durch diesen Blog ergab sich schon so mancher spannende Austausch mit Autoren und gleichgesinnten Buchfans, eine tolle Erfahrung.

In meinem Studium der Anglistik/Amerikanistik in Freiburg habe ich mich auf die Literaturwissenschaft spezialisiert und sowohl in meinem analogen als auch im virtuellen Regal sammelten sich immer mehr englische Bücher an.

So war es nicht verwunderlich, dass es mich einige Zeit nach Abschluss meines Studiums nach London verschlug, als Publishing Assistant in einem E-Book-Verlag. Diese spannende Zeit empfand ich als sehr bereichernd und hat mich darin bestätigt, dass sich im E-Book-Bereich viel tut und es stets interessante, neue Entwicklungen gibt.

Diese Begeisterung für E-Books ist bei dp DIGITAL PUBLISHERS im ganzen Team zu finden. In meinem Volontariat bei dp war ich bisher ein Jahr im Bereich Redaktion tätig und mache nun das Marketing und den Vertrieb unsicher. Ich freue mich nicht nur über die abwechslungsreiche Tätigkeit und meine tollen Kollegen, sondern auch darüber, wieder im „Schwabenländle“ zu sein und den (wie ich finde) schönsten Weg zur Arbeit zu haben, der mich jeden Morgen durch die malerische Esslinger Altstadt führt.

 

Anja Kalischke 

Journalistin, Betriebswirtin
Jahrgang 1968

Vor meinem Start bei dp DIGITAL PUBLISHERS habe ich viele Jahre für Großverlage im Key-Account-Management gearbeitet. Immer ging es dabei um Verkauf und Marketing – ob für renommierte Auto-Zeitschriften wie auto motor und sport, Motor Klassik oder bei Gruner + Jahr für die Financial Times Deutschland, den STERN, GEO, National Geographic etc. oder zuletzt 10 Jahre für das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Das hat viel Freude gemacht und doch hat immer auch „etwas“ gefehlt. So habe ich das Texten (wieder-)entdeckt und das „Etwas“ war gefunden.

Seit den ersten Stunden begleite ich dp DIGITAL PUBLISHERS schreibend und kommunizierend – mit Bloggern, Autoren, der Presse. Zu meinen Aufgaben gehört zum einen die klassische Pressearbeit für unsere E-Books und Autoren. Zum anderen schreibe ich die Artikel für unseren DBC Digital Book Consultants-Blog, der sich an Autoren, Lektoren und eigentlich alle richtet, die schreiben. Dort findet sich alles Wissenswerte zum Thema Schreiben, Blog betreiben, Marketing, Social Media u.v.m. – eben alles, was uns dazu fasziniert, umtreibt und nützlich ist. Es lohnt sich, neugierig zu sein und immer wieder reinzulesen … 😉

 

Ruth Papacek

Germanistik / Gender Studies / Kath. Fachtheologie (Mag. phil.)
Jahrgang 1987

Die Leidenschaft zu Büchern und guten Geschichten begleitet mich schon immer: Ihren Anfang nahm sie bei einem Benjamin-Blümchen-Bilderbuch, das ich als erstes Buch selber lesen konnte, gefolgt von einem leidenschaftlichen Verhältnis zur Wiener Städtischen Bücherei und schlussendlich, während meines Studiums an der Universität Wien, wurde das Ganze mit der Arbeit in der Traditionsbuchhandlung Malota gekrönt, wo ich schon als Kind meine Bücher aussuchen durfte.

Seit über 6 Jahren bin ich nun im digitalen Marketing in verschiedenen Verlagshäusern tätig. Nach dem Studium ging es für ein Volontariat im Bereich Marketing Theologische Zeitschriften zum Herder-Verlag nach Freiburg, danach war ich als Online-Marketing- und Community-Managerin beim Anime- und Manga-Label KAZÉ in Berlin und seit 2016 arbeite ich nun im Bereich Marketing bei dp. Kennengelernt habe ich unseren Verlag über Anja, die mich als Bloggerin angesprochen hat und – wie man sieht erfolgreich – mein Interesse geweckt hat.

Durch meine Tätigkeit bei dp DIGITAL PUBLISHERS habe ich nicht nur den Bereich E-Book mit all seinen flexiblen Spielarten und Möglichkeiten entdeckt, sondern mich auch intensiver mit technischen und datenschutzrechtlichen Aspekten auseinandergesetzt. Diese Themen haben mich so sehr gepackt, dass ich in meiner Freizeit nun Informatik studiere.

Erleuchtung inklusive

Stuttgart, März 2018. Elli C. Carlson wollte zu Beginn ihrer beruflichen Karriere eigentlich nur eines und das unbedingt: Filme drehen. Für ihre zahlreichen Dokumentarfilme reiste sie um die ganze Welt, traf außergewöhnliche Menschen und ließ sich von exotischen Schauplätzen faszinieren. Als sie beschloss „sesshaft“ zu werden, landete sie beim Fernsehen und begann Drehbücher zu schreiben – fünf Tage die Woche, acht Stunden am Tag folgten lustige, traurige, spannende, romantische und manchmal auch total irre Geschichten. Das hat sie geprägt und lieferte ihr zudem auch jede Menge Stoff für ihre Bücher. Erleuchtung inklusive ist bereits ihr zweites Buch. Es erscheint im April bei dp DIGITAL PUBLISHERS.

Zum Inhalt: Liz und Ben. Ben und Liz. Aus ihnen hätte ein Traumpaar werden können. Damals, mit siebzehn und dem Kopf voller verrückter Ideen. Wie gesagt – hätte. Fünfzehn Jahre später sitzt Liz frustriert als dienstälteste Redaktionspraktikantin der Welt bei einer großen Boulevardzeitung fest und träumt noch immer von der großen Karriere. Ben hat es ins Silicon Valley verschlagen und immerhin hat er es dort zum millionenschweren Internetgenie gebracht. Als Ben seiner alten Heimat Berlin einen überraschenden Besuch abstattet, wittert Liz ihre Chance: Ein Exklusiv-Interview mit dem medienscheuen Unternehmer wäre der langersehnte Durchbruch. Doch das ist leichter gesagt, als getan, zumal sich der exzentrische Multimillionär gerade in der Sinn-Krise befindet und auf einem Selbsterfahrungs-Trip die großen Rätsel des Lebens lösen will. Ehe Liz sich versieht, befindet sie sich mitten in den Pyrenäen und stolpert auf dem Jakobsweg ihrer alten Jugendliebe hinterher. Doch der Weg nach Santiago de Compostela ist weit und steckt voller Überraschungen und Wunder …

Download Pressemitteilung: PM 03-2018_dp_Digital Publishers_Erleuchtung inklusive

Elli C. Carlson – Erleuchtung inklusive

Erleuchtung inklusive – Eine Geschichte „wie ein Kaminfeuer an einem verschneiten Tag, eine Umarmung eines lieben Menschen, ein Schokokuchen mit flüssigem Kern“ (Leserstimme) erscheint im April bei dp DIGITAL PUBLISHERS.