Rache süß serviert
Alexa Foxx
16,95 €

Liebe | Romantic Comedy Rache süß serviert Alexa Foxx

Zwischen Hass und Liebe liegt manchmal nur ein bisschen Rache …
Der neue humorvolle Liebesroman für entspannte Stunden

Dreißig vor dreißig lautet die Überschrift auf Samanthas Bucket List. Und nach einem waghalsigen Sprung aus einem Flugzeug, bleibt nur noch der letzte Punkt auf ihrer Liste: „Sich an Wesley, diesem Arsch, rächen“. Bewaffnet mit Handschellen, einem Hasenstring und ihrer besten Freundin macht sie sich auf nach Edinburgh, um Wesley ihre Rache zuckersüß auf seinem Firmenfest zu servieren. Doch Rache funktioniert in beide Richtungen und Wesley lässt das Ganze nicht auf sich sitzen. Als plötzlich die Gefühle aus der Vergangenheit wieder hochkochen, müssen die beiden sich eingestehen, was wirklich hinter ihrer Rache steckt …

 

Über die Autorin

Alexa Foxx wurde 1984 in Rheinland-Pfalz geboren und lebt mit ihrem Mann im wunderschönen Bayern. Sie studierte einige Semester Germanistik und Geschichte auf Lehramt und absolvierte anschließend erfolgreich eine Ausbildung zur Mediengestalterin in der Werbebranche. Im Juni 2016 belegte sie mit Der Künstler beim Stephen-King-Kurzgeschichten-Wettbewerb des Heyne-Verlags auf Facebook den zweiten Platz.

Über die Sprecherin

Nora Jokhosha studierte an der Westfälischen Schauspielschule Bochum und sprach schon während des Studiums regelmäßig für das Planetarium Bochum. Es folgten diverse Theaterengagements sowie regelmäßige Film- und TV-Auftritte. Neben der Schauspielerei arbeitet sie seit 2005 erfolgreich als Sprecherin für Hörbücher, Hörspiele, Dokumentationen, Games, Podcasts uvm. sowie als Synchronschauspielerin. Sie lieh u. a. schon mehrfach Felicity Jones, zuletzt in The Aeronauts, ihre Stimme. Seit 2008 spricht sie regelmäßig für das Kulturmagazin „Metropolis“ (arte) die Moderation sowie das Voice Over.

Rezensionen

Witzig, romantisch, lecker!

Samantha Cochran wird bald 30 und ihre beste Freundin Diana ist ihr dabei behilflich, ihre bucket list abzuarbeiten. Der letzte Punkt auf der Liste ist, sich an ihrem früheren Freund Wesley zu rächen, der sie einfach im Stich gelassen hat. Die Rache gelingt, Wesley wird vor seinem Chef blamiert. Doch damit beginnt der Spaß erst, denn Wesley will das nicht auf sich sitzen lassen und revanchiert sich. Dabei kommen lang verschüttete Gefühle und Emotionen zu Tage. Mir haben die unterschiedlichen Charaktere gut gefallen, die von der Sprecherin ausgezeichnet mit Leben versorgt wurden. Da Sam eine Teestube führt, haben mich die Beschreibungen der tollen Torten und süßen Teile so inspiriert, dass ich permanent Hunger auf Kuchen hatte. Es empfiehlt sich also, nicht gerade mit einer Diät zu beginnen, wenn man dieses Hörbuch laufen lässt. ???? Natürlich ist das Ende ein wenig vorhersehbar, aber die Verwicklungen bis dahin sind ausgesprochen amüsant und das Hörbuch hat mich prima unterhalten. Die Charaktere waren sympathisch und ich kann Rache süß serviert empfehlen. Sogar meinem Mann hat es gefallen bei unseren gemeinsamen Autofahrten.

Traf nicht meinen Geschmack

Café Besitzerin Sam hat eine Bucket-List mit 30 Dingen, die sie vor ihrem 30. Geburtstag erledigt haben möchte. Dazu gehört zum Beispiel: Sich ein Tattoo stechen zu lassen, ein Wochenendtrip nach Paris, ein Fallschirmsprung und die Rache an ihrem Ex. Sie hätte die Punkte auf ihrer Liste wahrscheinlich nur halb so genau genommen, gäbe es da nicht ihre beste Freundin Diana, die nachdem sie die Liste entdeckt hat, alles daran setzt, dass die Punkte auch tatsächlich abgehakt werden. Doch womit keiner gerechnet hat, Ex-Freund Wesley taucht plötzlich in Paisley auf und dreht den Spieß einfach um. Und dann stellt sich mit einem Mal heraus, dass die Gefühle zwischen Sam und Wesley nie ganz erloschen sind. Ich bin mit diesem Buch nicht ganz warm geworden Einige Dinge habe ich als recht unrealistisch empfunden: Sam ist nun fast 30 Jahre alt, verhält sich aber nicht im mindesten so. Wer kommt bitte auf die Idee sich nach 12 Jahren (damals muss sie 17/18 Jahre alt gewesen sein) noch dafür rächen zu wollen, dass man verlassen worden ist? Ok, es hatte einen Heiratsantrag und Zukunftspläne gegeben, aber nach 12 Jahren??? Nicht wirklich. Und auch, dass man nach all der Zeit noch immer so starke Gefühle füreinander haben soll, wenn etwas so unschön auseinander gegangen ist, wage ich doch zu bezweifeln. Die Begründung, die man gegen Ende des Buches erhält ist auch denkbar schwach. Genauso wenig Sinn macht es, dass eine in London ansässige Firma, ihre Feierlichkeiten in Edinburgh stattfinden lässt. Die Orte der Handlung scheinen an sich absolut egal zu sein. Denn wir erfahren weder von Paisly, noch von Edinburgh irgendetwas, was auch nur entfernt Lokalkolorit aufkommen lassen könnte. Sams Geburtstagsfest ist mindestens ebenso enttäuschend. Sie hatte sich eine kleine ruhige Feier mit ihren besten Freunden gewünscht. Zu der tauchen dann ganze drei Personen auf. Davon ist jedoch nur eine tatsächlich mit ihr befreundet. Die beste Freundin bringt ihren Partner mit und dann ist da ihr Ex, dem sie sich gerade vorsichtig wieder annähert. Es kann doch nicht sein, dass ihr Freundeskreis derart nicht existent ist... also ich rechne ja nicht mit 50 Personen, aber 10 sollten eigentlich drin sein, bei einer kleinen Feier. Der Stil ist wiederholend Die Personen bleiben recht flach und nichtssagend. Wir wissen grob, wie sie optisch aussehen aber das Gefühlsleben bleibt relativ unangetastet. Am Meisten erfahren wir noch von Sam, aber Wesley, Diana und ihr Freund Tommy bleiben farblos. Darüber hinaus hat es mich unfassbar gestört, dass es immer wieder zu gedanklichen Wiederholungen von Satzfetzen kam. Beispielsweise sagt eine Person etwas und ein bis zwei Seiten später oder direkt darunter, lesen wir dann so etwas: Ganz so, als habe er das noch erledigen müssen, ehe er es sich leisten konnte krank zu werden, wiederholte Wesley Tommys Worte in Gedanken Es tut mir wirklich leid, wiederholte sie in ihrem Kopf immer wieder Wesleys letzte Worte und versuchte zu erörtern, was er gemeint hatte. Schlimmer waren eigentlich nur noch diese Sätze: Und dieses Gefühl, nach Hause zu kommen, schoss es ihm unwillkürlich durch den Kopf und er spürte, wie das Gefühl ihn erneut überrollte. Nach Hause kommen, nach Hause kommen, nach Hause kommen. Und der letzte Punkt darauf war, sich an dir zu rächen, weil du sie damals verlassen hast. Weil du sie damals verlassen hast. Weil du sie damals verlassen hast. Stattdessen hatte sie ‚Wir‘ gesagt. Wir. Wir. Wir. Wir. Wir, wiederholte Wesley innerlich. Das mag ja ein Stilmittel sein, aber es wirkt nervtötend. Überhaupt wiederholt sich dieses 'nach Hause kommen' für meinen Geschmack einfach zu oft. Immer wenn die beiden sich küssen oder miteinander schlafen sind ihre Köpfe voll von diesem 'nach Hause kommen'. Manchmal wird es zur Abwechslung auch ausgesprochen. Kommen wir zu den positiven Aspekten An sich ist das Buch sehr humorvoll geschrieben. Ich erinnere mich, an einigen Stellen wirklich gelacht zu haben. Fazit Das Buch kann man lesen, muss man aber nicht.

Nicht nur für Naschkatzen zu empfehlen

Der Einstieg ist genial. Ich habe mich sofort in dem Buch wohlgefühlt und ein wenig mit der Protagonistin Sam gelitten. Die Idee mit der Bucketliste hat mir gut gefallen, jedoch ich hätte mir gewünscht, dass uns die Autorin die restlichen Punkte nicht nur erzählt, sondern noch ein wenig daran teilhaben lässt. Der Schreibstil ist locker leicht, die Worte formen sich zu wunderbaren Bildern. Und was habe ich mir gewünscht, dass es Duftaromen beim Lesen gibt. So viele leckere Kuchen und Torten werden beschrieben, knurrte mein Magen nicht nur einmal ???? Aber nicht nur für Naschkatzen ist dieses Buch geeignet. Es ist witzig und unterhaltsam, aber auch ernst. Eine gut gelungene Mischung. Die Trennung ist der Aufhänger für diese Geschichte und es wurde am Anfang sehr viel Wirbel drum gemacht. Dabei ist aus meiner Sicht nichts weiter Dramatisches passiert. Und schon gar nichts, was solche Racheaktionen begründet. Wenn ich da so an mein Umfeld und mich denke, gab es da wesentlich mehr Drama. Da hätte ich mir wirklich mehr erhofft. So fehlte mir es auch an der Spannung, die mich ans Buch fesseln sollte. Sam ist eine süße Protagonistin. Manchmal ein wenig zu dramatisch, aber sonst sehr liebenswert. Sie ist bodenständig, höflich und ich kam gut mir ihr zurecht. Bei Diana sah das leider schon etwas anders aus. Ihre Art war mir meistens zu übertrieben. Meistens wirkte sie auf mich so, als würde sie nie an die Konsequenzen ihres Handelns denken. So kam es oft vor, dass ich von ihr genervt war. Wesley wiederum hatte mein Herz schon im ersten Moment erobert. Ihn mochte ich mit seiner süßen Art sehr gerne. Verfressen, liebevoll, tollpatschig und im betrunkenen Zustand etwas bockig, sehr amüsant zu lesen. Tommy war mein ganz klarer Favorit. Er hatte so viele witzige Momente, in denen er mich zum Schmunzeln gebracht hat. 3,75/5????

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