Leseprobe Ein Weihnachtswunder in New York

Kapitel eins

Dieser trübe Novembermorgen könnte nicht besser anfangen. Natürlich habe ich wieder mal meinen Wecker zu leise gestellt und springe erst aus dem Bett, als meine Mitbewohnerin Joanna laut an meine Tür klopft. Zu Glück hat sie sich gemerkt, wann ich aufstehen wollte.

So renne ich mit knurrendem Magen über die 6th Avenue zu der prunkvoll geschmückten Mall B&C, die ab sofort mein Arbeitsplatz sein wird. Heute geht der Weihnachtswahnsinn offiziell los, und Manhattan zeigt sich von seiner hektischsten Seite. Es ist schließlich Black Friday. Obwohl gestern Thanksgiving war, habe ich bis spät in die Nacht im Coffeeshop gekellnert, weil meine Kollegen natürlich ihre Familien besucht haben und ich zum Abschluss noch eine Doppelschicht schieben musste.

Da ich es wirklich eilig habe, bleibt keine Zeit, um die üppige Weihnachtsdekoration und festliche Beleuchtung zu bewundern, die ab heute das ganze Gebäude erstrahlen lässt. Abgesehen davon habe ich für Weihnachtskitsch echt nicht viel übrig.

Ich nehme den Eingang für Mitarbeiter und laufe die Treppe hinauf in den ersten Stock, wo sich das provisorische Büro meines Chefs, Mr. Brown, befindet. Billie Eilish hat mich die ganze Fahrt über begleitet, und ich ziehe mir noch rechtzeitig die Stöpsel aus den Ohren. Nach dem Anklopfen platze ich abgehetzt hinein und atme erleichtert auf. Ich bin zwar sechs Minuten zu spät, aber meine Kollegen für die nächsten vier Wochen stehen noch locker herum und plaudern miteinander. Mr. Brown und seine Assistentin, Ms. Brody, bemerken mich nicht mal, sie trinken am Fenster ihren Kaffee und unterhalten sich.

„Hey Hope!“, begrüßt mich Susie, eine hochgewachsene Rothaarige, die neben der Tür steht und in den letzten Monaten meine beste Freundin geworden ist.

„Hey“, erwidere ich. „Gott sei Dank habe ich es noch rechtzeitig geschafft, ich habe schon wieder den Wecker überhört.“

„Entspann dich, Mr. Grinch und seine Hexe sind zum Glück noch beschäftigt, wie du siehst. Übrigens, Matthew und Lisa fehlen auch noch.“ Susie lächelt mich ermutigend an und tätschelt dabei meinen Oberarm.

Alles gut. Dann bin ich offensichtlich nicht die Einzige, die morgens gerne verschläft. Gestern war es schon nach zwei, als ich endlich ins Bett konnte. Eigentlich hasse ich Jobs, die meinen Biorhythmus durcheinanderbringen. Doch regelmäßige Ablenkung und keine Zeit zum Grübeln – dazu weit weg von meinem Zuhause in New Jersey – ist gerade das, was ich will und was ich brauche.

Mr. Brown dreht sich zu uns um und Ms. Brody klatscht zweimal kräftig in die Hände, um unsere Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Die beiden betreiben eine Agentur, die Personal für Veranstaltungen an Einkaufszentren oder Messen vermittelt. Dadurch, dass sie die Darsteller und die Events sorgfältig und vor allem persönlich vorbereiten und beaufsichtigen, haben sie sich einen lukrativen Kundenkreis aufgebaut und genießen einen exzellenten Ruf. Sie arbeiten regelmäßig für diese Mall, und jedes Mal übertreffen sie mit ihren „Inszenierungen“ das vorherige Jahr. Ich habe echt Glück, dass sie mich genommen haben, denn ich schätze meine darstellerischen Qualitäten eher als bescheiden ein. Auch von der Optik her bin ich als Brünette mit haselnussbraunen Augen nicht die erste Wahl für meine himmlische Rolle. Aber irgendetwas an mir hat das ungleiche Duo überzeugt und sie haben mir den Job anvertraut.

Der Chef steckt in einem schicken, doch wie immer etwas zu weiten Anzug, der ihn nicht lässig, sondern unförmig erscheinen lässt. Mit seinem strengen Seitenscheitel im schütteren, grauen Haar und einem schmalen Schnurrbärtchen kommt er mir wie eine Figur aus einem alten Schwarz-Weiß-Film vor. Ms. Brody wiederum, eine kräftig gebaute Afroamerikanerin Ende fünfzig, trägt stets viel zu enge Kleider, die ihre üppige Figur noch mehr betonen. Vielleicht zelebriert sie damit demonstrativ ihre Weiblichkeit, oder sie hat in letzter Zeit stark zugenommen und beharrt weiter auf ihre alte Konfektionsgröße. Mit ihrem farbenfrohen Kleidungsstil und glamourösen Make-up bildet sie einen starken Kontrast zu dem blassen Mr. Brown, der mit seiner Vorliebe zu grauen Kleiderstücken der wahre König von Fifty Shades of Grey ist, wie wir ihn hinter seinem Rücken scherzhaft getauft haben. Mit wir meine ich unsere Weihnachtstruppe. Sie besteht aus ungefähr fünfundzwanzig jungen Männern und Frauen, die ab heute im Einkaufszentrum als Weihnachtselfen, Engel, Märchenfiguren und natürlich Santa unterwegs sein werden. Der Job ist gar nicht so schlecht bezahlt, und ich habe mich schon im Sommer bei mehreren Einkaufszentren und großen Shoppingtempeln in New York beworben. Nun bin ich hier gelandet und werde nach besten Kräften den Weihnachtsengel geben.

„Guten Morgen zusammen! Schön, dass ihr alle es pünktlich geschafft habt.“ Mr. Brown meldet sich mit seiner kratzigen, stets unfreundlich klingenden Stimme. Ms. Brody nickt bloß zur Begrüßung und zieht dabei ihre Mundwinkel kurz hoch. In diesem Augenblick klopft es laut an die Tür, und es erscheinen Matthew und Lisa. Ihre Gesichter haben einen bestimmten Glanz, der bestimmt nicht von der morgendlichen Kälte kommt. Sie sind erst seit zwei Wochen ein Pärchen und können nur schwer die Hände voneinander lassen. Was bei gewissen Kollegen für Neid sorgt.

„Entschuldigung, wir haben den Zug verpasst.“ Matthew zuckt entspannt mit den Schultern, als er einen strengen Blick von Mr. Brown erntet.

Ms. Brody schüttelt missbilligend den Kopf und stemmt ihre Hände in die breiten Hüften. Wenn sie eine Opernsängerin wäre, könnte sie mit ihrer majestätischen Figur und ihrer stolzen Haltung eine perfekte Walküre abgeben.

„Dann nehmt morgen gefälligst einen Zug früher!“, faucht sie die beiden an. Ms. Brody besitzt ein stimmliches Organ, das sie locker ohne die Hilfe eines Megafons für Ansagen in Stadien einsetzen könnte.

„Ja, das machen wir, versprochen“, erwidert Lisa eingeschüchtert.

„Na, schon wieder die ganze Nacht gevögelt?“, murmelt Scott, der vor uns steht, und grinst das Pärchen anzüglich an. Sein pickeliger Kumpel Harry gib ihm dafür ein High five, und sie lachen los.

„Fresse“, zischt Matthew und verpasst Scott einen Klaps auf den Hinterkopf.

„Heeey“, protestiert Scott laut, und Harry prustet schadenfroh los.

„Jetzt reicht’s!“ Ms. Brodys Stimme vibriert bedrohlich durch den Raum, und sogar Mr. Brown zuckt zusammen. „Ihr seid nicht hier, um Spaß zu haben, sondern um die Kinder und ihre Eltern zu bespaßen!“ Ms. Brody macht einen Schritt nach vorne, und ihre Augen funkeln zornig. „Ist das klar?“

„Ja, Ma’am!“, antworten Scott und Harry unisono.

„Ist das euch allen klar?“ Ms. Brodys Stimme erreicht eine Dezibelstärke, die jeden Einbrecher in die Flucht treiben würde.

„Ja, Ma’am!“, wiederholen wir alle brav, um sie zu beschwichtigen.

„So ist es gut“, meldet sich Mr. Brown erleichtert, der ohne seine energische Assistentin keine Chance hätte, einigermaßen Autorität auszustrahlen.

„Na dann, los! Zieht eure Kostüme an und macht euch bereit. In einer halben Stunde öffnen sich unsere Türen.“ Ms. Brody sieht uns an, als ob sie es mit einer Gruppe unmündiger Kinder zu tun hätte, denen man erst Manieren beibringen müsste. Na ja, einige von uns benehmen sich wirklich nicht besser als Teenager und sind diesem Alter auch gerade entwachsen. Aber ich bin wahrscheinlich die Einzige unter uns, die sich mit ihren dreiundzwanzig Jahren richtig alt fühlt, auch wenn meine äußerliche Erscheinung etwas anderes vermittelt. Ich bin eher klein gewachsen, sodass ich auf den ersten Blick recht mädchenhaft wirke. Das liegt auch daran, dass ich vor zwei Jahren fast zehn Kilo abgenommen habe und meine weiblichen Rundungen dadurch stark reduziert wurden. Vielleicht schaffe ich es eines Tages, wieder zuzunehmen und mein Idealgewicht zu erreichen. Im Augenblick ist mir das allerdings ehrlich gesagt ziemlich egal.

Wir ziehen uns in provisorischen Garderoben in den Lagerräumen um, sittenhaft getrennt nach Geschlechtern. Wir Frauen haben sogar zwei Schminktische mit beleuchteten Spiegeln zur Verfügung, um uns schminken zu können. Schließlich sollen wir echt, zauberhaft und authentisch aussehen, hat uns Mr. Brown vor einer Woche verkündet, als wir unsere Rollen mitsamt Kostümen bekommen haben.

Susie, die eine richtige Make-up-Expertin ist, verwandelt mich innerhalb weniger Minuten in einen Engel. Mit meiner goldblonden, gelockten Perücke und viel Glitzer und Goldstaub im Gesicht sehe ich ziemlich passabel aus. Dazu trage ich ein weißes, kurzes Hängerkleid aus Satin und darunter eine weiße Strumpfhose mit weißen und zum Glück flachen Stiefeletten. Susie, die eine richtig sexy Elfe abgibt, muss den Tag nämlich in Stiefeln mit ziemlich hohen Absätzen durchstehen.

Am Ende befestige ich den goldenen Heiligenschein auf meiner Perücke, und Susie hilft mir, die Engelsflügel umzugürten. Die sehen wirklich schön aus: fast durchsichtig, mit regenbogenfarbenen Glitzersteinchen verziert, und sie flattern sanft beim Laufen. Alles Kitsch pur, ohne Frage. Doch Weihnachten ohne Kitsch kann man sich heutzutage kaum noch vorstellen. Ein letzter Blick in den Spiegel, und ich bin bereit. Ich wende mich Susie zu, die in ihrem Elfenkostüm in Grüntönen steckt. Statt Perücke trägt sie ihr langes, rotes Haar ausnahmsweise naturgelockt und offen, was sehr hübsch aussieht. Ihr eng geschnittenes, kurzes Kleid zeigt ziemlich viel Dekolleté. Die Väter müssen beim Einkaufen auch ihren Spaß haben, hat Ms. Brody trocken erklärt, als sich Susie bei der Anprobe darüber gewundert hat.

„Dann wollen wir mal“, sagt sie, und wir greifen zu unseren Körbchen, die üppig mit Süßigkeiten und kleinen Plastikfiguren gefüllt sind.

„Es widerstrebt mir zwar, den armen Kindern so viel ungesundes und sinnloses Zeug unterzujubeln, aber was soll’s – it’s Christmas time!“ Susie lacht und wir fangen an, Last Christmas von Wham zu singen. Die anderen Mädels, die sich neben uns angezogen und geschminkt haben, lassen sich von uns mitreißen.

Einen Augenblick lang fühle ich mich wieder wie ein Kind, das in der Weihnachtszeit liebend gerne durch die Mall spaziert ist, die märchenhafte Dekoration bewundert und sich gefreut hat, von Santa und seinen Helfern diese oder jene Süßigkeit ergattern zu können. Es war die schönste Zeit des Jahres und ich überglücklich. Damals, in einem anderen Leben …

Und jetzt werde ich dafür bezahlt, Kindern etwas Weihnachtszauber, Magie und Freude zu schenken. Schon komisch. Wo ich eigentlich vor Weihnachten weglaufen wollte. Um zu verhindern, dass mich die schrecklichen Erinnerungen, die ich seit zwei Jahren zwangsläufig mit dem Fest verbinde, nicht in ein dunkles, trostloses Loch stürzen lassen, aus dem ich gerade einigermaßen heil herausgekrochen bin.

Wie blöd bin ich eigentlich, mir gerade diesen bescheuerten Job auszusuchen, statt lieber Klamotten zu verkaufen oder in einem tollen Buchladen auszuhelfen? Doch während dieser Zeit gibt es so gut wie keine Arbeit, bei der man Weihnachten aus dem Weg gehen könnte. Ich wette, sogar wenn ich in einem Krankenhaus putzen gehen würde, würde mich die Weihnachtsstimmung einholen. Und noch viel schlimmere Erinnerungen in mir wachrufen …

Ich werde einfach das Beste aus diesem Job machen und so tun, als ob ich selbst ein Teil der allgemeinen Weihnachts-Glückspsychose bin.

 

Mr. Brown und Ms. Brody beäugen uns sorgfältig, als wir in unseren Kostümen stramm wie Soldaten in einer langen Reihe stehen.

„Ihr seht, nun ja, entzückend aus!“

Ms. Brodys Stimme klingt tatsächlich freundlich und sie lächelt sogar. Mr. Brown stimmt ihr zu, und auch sein griesgrämiges Gesicht deutet so etwas wie ein Lächeln an.

„Allerdings. Unsere kleinen Gäste werden sich freuen, wenn sie euch erblicken. Vergesst nicht, immer freundlich, herzlich und begeistert zu sein! Wenn unsere Kunden gute Laune haben und ihre Kinder nicht herumnörgeln, geben sie noch mehr Geld aus als geplant.“

Na klar. Das Weihnachtsgeschäft ist die hauptsächliche Treibkraft und Motivation, die hinter unseren zauberhaften Kostümen steckt, nicht die Nächstenliebe. Schließlich bin auch ich hier, um schnell etwas Kohle zu verdienen – und nicht, um kleine Nervensägen glücklich zu machen.

„Ja Sir, wir werden daran denken“, meldet sich stellvertretend für uns alle Joey, der die Rolle des Santa spielt, und grinst dabei.

„Gut, dann sind wir alle so weit.“ Ms. Brody blickt auf ihre Uhr. „In fünf Minuten öffnen sich unsere Türen. Auf eure Positionen bitte! Und viel Spaß!“

„Ja, das wünsche ich euch auch! Merry Christmas!“ Mr. Brown bemüht sich wieder um eine steife Grimasse, die wohl ein Lächeln sein soll.

„Wow, die alte Hexe und der Grinch haben uns viel Spaß gewünscht und dabei gelächelt“, flüstert mir Susie zu. „Weihnachten macht tatsächlich etwas mit Menschen. Richtig unheimlich.“ Wir prusten los und folgen den anderen.

Als wir im zweiten Stock ankommen, empfängt uns schon festliche Weihnachtsmusik aus unsichtbaren Lautsprechern. Ich muss zugeben, die Dekoration ist atemberaubend. Ein Meer aus Lichterketten, glitzernden Weihnachtskugeln und mit künstlichem Schnee bedeckten Weihnachtsbäumen verwandelt die Mall in einen märchenhaften, wunderschönen Wintertraum. Susies Augen glänzen, und ihr hübsches Gesicht strahlt wie bei einem Kind. Auch ich merke, dass ich mich diesem Zauber nicht völlig entziehen kann. Die Geschäfte links und rechts versuchen, sich in der festlichen Gestaltung ihrer Schaufenster gegenseitig zu übertreffen, und die Verkäuferinnen öffnen ihre Türen mit vor Aufregung geröteten Gesichtern.

In der Mitte der Etage wurde ein eingezäunter Zauberwald aufgebaut, mit vielen echten Tannenbäumen und mehreren Märchenhütten aus Holz. Sogar das dunkelgrüne Moos scheint echt zu sein. Die Attraktion des Zauberwaldes ist ein hübsches Rentierpärchen, das entspannt in seinem kleinen Gehege im Heu buddelt und noch nicht ahnt, welche Menschenmassen sich gleich in diese künstliche Idylle stürzen werden. An einem Tannenbaum hängt ein großer Vogelkäfig mit einer wunderschönen Schneeeule mit halb geschlossenen Augen. Der arme Vogel tut mir jetzt schon leid, auch wenn sein Käfig in einer kindersicheren Höhe angebracht wurde. In der Mitte des Waldes steht das Knusperhäuschen mit gruselig echt wirkenden, lebensgroßen Hänsel- und Gretel-Figuren. Die Wände sind in der Tat mit echten Lebkuchen bedeckt, sodass ich am liebsten ein Stückchen abbrechen würde. Ein neben dem Häuschen platziertes Schild mit klaren Worten „Berühren verboten“ hält mich jedoch rechtzeitig davon ab.

Neben mir und Susie werden weitere Kollegen in ihren Kostümen Stellung beziehen, und Joey, der als Santa durch alle drei Etagen pendelt, kommt mehrmals täglich vorbei und nimmt den Platz auf seinem rot-goldenen Thron ein, der sich vor dem Eingang des Zauberwalds befindet Dort kann man mit ihm Fotos machen, und auch wir müssen uns auf Wunsch für Selfies bereitstellen. Die Kinder werden zweifelsohne viel Spaß haben.

Pünktlich um neun öffnen sich die Pforten zum Konsumtempel, und die Menschenmassen stürzen sich wie erwartet in die Schnäppchenjagd.

Innerhalb weniger Minuten ist es vorbei mit der Ruhe und Besinnlichkeit, und ich werde Zeugin des hektischen Treibens um mich herum. Die Kinder, die hinter den Erwachsenen hergezogen werden, bleiben nur selten bei mir stehen, oder sie greifen im Vorbeilaufen hastig nach den Schokopralinen, die ich mit einem Dauerlächeln anbiete. Wenn sich eine Mutter doch die Zeit nimmt, um mit ihrem Kind kurz bei mir oder einem meiner Kollegen zu verweilen, merke ich die innere Unruhe, die sie daran hindert, sich selbst eine kleine Verschnaufpause zu gönnen. Der Weihnachtszauber in der Mall, der fairerweise wirklich nicht zu bemängeln ist, lässt die Erwachsenen noch ziemlich kalt. Die Kinder werfen nur einige Blicke auf den stimmungsvollen Winterwald; ihre Aufmerksamkeit ist von kurzer Dauer.

Als ich selbst noch ein Kind war, konnte ich stundenlang die festliche Dekoration betrachten und meine Nase dabei staunend an die beleuchteten Schaufenster pressen.

Aber vielleicht wird es in den kommenden Tagen und Wochen besser werden. Schließlich war gestern noch Thanksgiving, und man muss sich erst mal von diesem herbstlichen Feiertag auf die weihnachtliche Saison einstellen.