Leseprobe Dark Blood

Prolog

10. April 1442, Ostersonntag.

Kalt fielen die letzten Strahlen der kraftlosen Frühlingssonne durch die Ritzen der morschen Fensterläden. Ein eisiger Lufthauch folgte ihnen. Harsch trieb er das Licht zwischen den schweren Vorhängen hindurch und auf das blank polierte Geschirr, auf dem es sich funkelnd brach und nichts als einen seichten Schimmer hinterließ. So vergänglich. So lächerlich.

»Gleich ist es Nacht«, flüsterte das Mädchen und hielt den Blick starr auf die unter der Kraft des Windes erzitternden Läden gerichtet. Tiefrot glühte der mächtige Feuerball dahinter, als wolle er sich der drohenden Schwärze widersetzen. Die Dämmerung setzte ein. Niemanden kümmerte es.

Die einfachen und doch so bedeutsamen Worte gingen im Tumult der Menge unter. Lachen, Grölen, Brüllen, alles verschwamm zu einer Melodie der Bedeutungslosigkeit. Das verzehrende Knacken des Feuers inmitten des gewaltigen Kamins, das Krachen unzähliger Krüge auf den langen Tafeln. Dutzende Leiber drängten sich in der Festung Târgoviştes. Alte Männer und ihre Frauen, dicke Männer in schweren Gewändern. Geachtete Familien. Heuchler, allesamt. Der Adel ihres Volkes, nutzlos und verachtenswert. Da, die Reihe der fetten Händler auf der anderen Seite des Saales schrie nach mehr Wein. Sollten sie trinken. Vielleicht würde sie später in der Nacht wiederkommen, mit ein paar getrockneten Blättern aus dem Schrank ihrer Mutter. Sie würde es nicht bemerken, vor allem nicht in dieser Nacht. Die alten Kerle wüssten nicht, wie ihnen geschähe, bevor sie …

»Zügle deine Gedanken, Valentina.«

Die raue Stimme ihres Sitznachbarn trieb ein Zittern bis in ihre Fingerspitzen. Kalt sah er auf sie herab. Die in den dunklen Augen liegende Härte verlieh seinen Zügen etwas Forsches, Unnachgiebiges. Tief hatte er die dunklen Brauen in die Stirn gezogen, die schiere Breite seines muskelbesetzten Körpers flößte jedem Mann Respekt ein. Nicht zu Unrecht war es an ihm, die Söhne der Herrscherfamilie in der Kriegskunst zu unterweisen. General Alexei Dăneşti widersprach man nicht. Wer wusste das besser als sie?

»Verzeiht, Vater.« Um Ruhe bemüht sah Valentina auf den vor ihr stehenden Teller und hielt sich davon ab, die Fäuste zu ballen. Sie hasste einfach alles an diesem Tag. Die goldene Ikone oberhalb des Kamins schien ihren Blick zu heben und sie hämisch auszulachen, dabei sollte sie doch leiden und am Kreuze vergehen. Ein undankbarer Tod. Und doch zwang sie der tote Gottessohn an diesem ach so heiligen Tag in einen Saal voller feiernder Dummköpfe, die endlich wieder nach Herz und Lust Fleisch und Früchte verschlingen durften. Als ob diese jämmerlichen Kreaturen jemals darauf verzichtet hätten.

Ein leises Zischen erinnerte sie daran, dass nicht nur auf der anderen Seite abscheuliche Kreaturen zugegen waren.

»Mit genug Schwung krieg ich den auch mit diesem Messer hier auf den Boden«, murmelte ihre jüngere Schwester, stieß erneut zischend die Luft aus und griff nach dem silbernen Besteck. Sie stützte den Ellbogen auf den massiven Tisch und führte die stumpfe Klinge von ihrer Schulter bis auf die Tischplatte. »Genügend Angriffsfläche bietet der allemal.«

Valentina verdrehte die Augen und legte die Hände auf die hohen Stuhllehnen. »Der wird dir nicht genug bluten, Teufelsbrut. Durch das Fett kommst du nie durch. Verschwinde doch einfach und such dir ein Huhn.« Es wäre nicht das erste Tier, das Anastasias krummen Fingern zum Opfer fiele. Genau genommen hatten sie alle längst aufgehört, die Anzahl der verendeten Seelen auch nur schätzen zu mögen. Dafür hatte die Jüngere viel zu viel Spaß an Tod und Gewalt.
Anastasia schürzte die Lippen und klopfte mit dem Messer dagegen. Man hätte fast meinen können, dass sie nachdachte. Aber nach acht Jahren ohne auch nur einen sinnvollen Gedanken würde sie wohl kaum ausgerechnet heute damit anfangen.

»Bist du sicher, Valenka? Vielleicht könnte ich …«

»Nein. Kannst du nicht.«

»Aber mit einem Dolch oder …«

»Als ob es mir um die Waffe ginge, Nastja. Du bist viel zu dämlich, um einen Menschen zu töten. Sogar der Fettsack wäre zu schnell für – Au!«

Ein scharfes Brennen entflammte auf Valentinas Handrücken. Ruckartig zog sie die Hand in den Schoß und starrte mit weit aufgerissenen Augen auf den tiefen Striemen, der sich rot glänzend von ihrer hellen Haut abhob.

»Biest!«, fauchte sie und griff blitzschnell nach ihrem eigenen Messer. »Teufelsbrut! Elende …«

»Wollt ihr nun endlich still sein!«

Valentina presste die Lippen zusammen und barg die verletzte rechte in der linken Hand. Anastasia ließ die blutverschmierte Waffe zu Boden gleiten, mit einer Unschuldsmiene, hinter der jeder Narr die glühende Boshaftigkeit erkannt hätte. Tief einatmend verdrängte Valentina den Schmerz. Eine ihrer leichtesten Übungen, wenn sie nur daran dachte, sich später an dieser verdammten, blutliebenden Ausgeburt der Hölle zu rächen. Kampfeskraft, Kampfesgeist und Kampfeslust, all das trainierte ihr Vater mit ihnen beiden seit ihrem dritten Lebensjahr. All das vereinigten die zwei Dăneşti-Töchter in sich wie niemand sonst – auch wenn Valentina ihre Schwester natürlich nicht nur übertraf, weil sie zwei Jahre älter und dem harten Regime Alexei Dăneştis länger ausgesetzt war. Nein, Anastasia war nicht nur rücksichtslos, blutgierig und kämpferisch, sondern vor allem eines: dumm. Ihre Mutter mochte es beschönigen, ihr Vater es ignorieren. Valentina sah es, wie es war. Über eine Entscheidung oder Handlung nachdenken? Überflüssig. Mit Taktik an einen Kampf oder eine Aufgabe herangehen? Viel zu kompliziert. Einfach drauf losschlagen? Oh ja, das konnte die Kleine.

Ihr Vater räusperte sich. Valentina beobachtete, wie er sich die dunklen Haare hinter die Ohren strich. Tiefe Falten gruben sich in seine Stirn. Immer wieder flog sein Blick wie der ihre zu den Fensterläden, durch die nun nichts mehr als Dunkelheit drang. Auch er war ungewohnt unruhig, besorgt – nur aus einem ganz anderen Grund als sie.

»Hast du dich endlich entschieden, Valentina?«, fragte der Oberste der Dăneşti-Familie. Dabei sah er sie nicht einmal an.

»Ja«, sagte sie schlicht. Eine Lüge.

Ihr Vater richtete den Blick auf die Tafel, die am dichtesten beim wärmenden Feuer stand. Valentina tat es ihm gleich und beobachtete die dort sitzenden Männer. Die Draculeştis, die herrschende Familie. Eine Rolle spielten bloß vier von ihnen, doch der älteste Draculeşti hatte Târgovişte verlassen und den Thron der Walachei seinem ältesten Sohn Mircea überlassen. Warum der Woiwode momentan nicht am Hofe war, hatte Valentina nicht genau verstanden. Ihr Vater war als General über alle Schritte genau informiert, aber vor seinen Töchtern schwieg er über alles, was die Konflikte ihres Landes mit den Osmanen betraf.
»In wenigen Stunden jährt sich der Tag deiner Geburt, Valentina. Bis Sonnenaufgang erwarte ich ein Ja, das nicht schwer von Lüge ist.«

Valentina wusste nicht viel über Mircea, bloß, dass er mit seinen zwanzig Jahren doppelt so alt war wie sie. Mit ihm gesprochen hatte sie noch nie. Generell wirkte er mit seinem ruhigen Blick und der bedachten Art eher … schlicht. Intelligent und gütig vielleicht. Doch kein wirklicher Herrscher.

»Ja, Vater«, sagte sie. Und dann traf sie ein anderer Blick.

Zum ersten Mal an diesem Abend sah Vlad zu ihr herüber und schenkte ihr prompt ein amüsiertes Lächeln. Sie erwiderte es und deutete ein Schulterzucken an. Er griff nach seinem Becher und prostete ihr zu, dann hob er eine Augenbraue und nickte in Richtung der mampfenden Fettsäcke. Valentina legte grinsend ebenfalls die Hände um ihren mit Țuică gefüllten Krug. Vlad III. war ein Herrscher wie kein anderer. Die dunklen Augen schmal und aufmerksam, die Wangen eingefallen unter den hohen Knochen. Ein harter Zug um das markante Kinn. Und doch ein Junge von elf Jahren. Die Tiefe seines Blickes zeugte von Wissen und Stärke.

»Es ist die Tradition unserer Familie, Valentina«, sprach Alexei hart. »Du wirst nicht damit brechen. Drei Überzeugungen, drei Prinzipien. Was bedeutet es, eine Dăneşti zu sein? Welche Werte sollen dein Handeln bestimmen? Wähle endlich.«

Vlad wandte sich seinem fünfjährigen Bastardbruder Radu zu und lachte über etwas, das dieser sagte. Der Kleine brachte ein verzerrtes Grinsen zustande und fügte noch etwas hinzu. Der kleine Finger seiner rechten Hand zuckte dabei, wie immer, wenn er log. Zumindest diese Reaktion hatte er mit seinem älteren Bruder gemein.

Valentina lehnte sich zurück und strich gedankenverloren das Blut von ihrem Handrücken. All diese Fragen hatte ihr Vater ihr schon so viele Male gestellt. Diese und viele mehr. Sie musste sich nur für drei von ihnen entscheiden. So würde sie sich in die lange Reihe der Dăneştis eingliedern, die an ihrem zehnten Geburtstag die Grundsteine ihres Lebensweges festlegten. Dabei würde doch gerade die heutige Nacht ihre Zukunft von Grund auf verändern! Wie sollte sie sich da auf irgendetwas festlegen?

»Falls du nur einen Anfang finden musst – wähle die Treue«, sagte ihr Vater. »Mircea wird nicht zögern, dich an seine Seite zu rufen. Er hat sich eingehend mit den heranwachsenden Kriegern vertraut gemacht, seitdem sein Vater … fort ist. Er wird ein guter Herrscher sein.«

Valentina schluckte und ballte die Faust, sodass neues Blut über ihre Knöchel lief. Treue. Ja, die wollte sie wählen. Aber nicht für Mircea.

»Ihr beide habt einen Narren an Vlad gefressen. Und er an euch. Doch er wird nicht herrschen, Valentina. Schlag dir das aus dem Kopf.«

Auch Anastasia zuckte bei dem missmutigen Klang der Stimme ihres Vaters zusammen. Wie immer. Nastja ertrug weder die Missbilligung ihres Vaters und Lehrers noch jegliche Erwähnung von Vlads Namen. In seiner Gegenwart war es noch schlimmer, dann erstarrte sie vollkommen. Valentina war das nur recht. Das kleine Biest schwieg viel zu selten.

Sechs Jahre war es her, dass Vlad mit seiner Familie nach Târgovişte gekommen war. Kurz darauf begann seine Ausbildung in der Hand von Alexei Dăneşti. Zu diesem Zeitpunkt hatte Valentina ihm bereits ein Jahr der Übung voraus. Alexei erkannte schnell, dass es nur förderlich war, seine älteste Tochter und den Fürstensohn gegeneinander antreten zu lassen.

»Bei Sonnenaufgang wirst du dich entschieden haben.« Die Fingernägel ihres Vaters kratzten über das blanke Holz. Seine Brust hob und senkte sich in unnatürlich schnellem Takt, während er seinen Becher ergriff und die blutrote Flüssigkeit hinunterstürzte. Valentina schluckte. Er trank sonst nie.

»Binde dich nicht an einen Zweitgeborenen«, knurrte er. »Das ist deiner nicht würdig.«

Nicht würdig, wiederholte Valentina in Gedanken und ballte die Fäuste. Die Flammen des Feuers flackerten vor ihren Augen. Nicht würdig.

Alles in ihr sträubte sich gegen diesen Gedanken. Denn er war nicht richtig. Wenn es einen Menschen gab, einen einzigen Mann auf dieser dreckigen, grausamen Welt, der ihrer Treue würdig war, dann war es Vlad Draculeşti.

»Vater, ich …«

Jede weitere Silbe blieb ihr im Halse stecken, als die Tür aufgestoßen wurde. Donnernd knallten die schweren Metallbeschläge gegen die steinerne Wand.
Ihr Vater war aufgesprungen, noch bevor die feiernde Meute sich gänzlich zu dem eintretenden Jungen umgewandt hatte. Dieser schnappte nach Luft und schien sich erst irgendwo abstützen zu wollen, da gewahrte er den starren Blick des Generals. Und nickte.

Feinen Eissplittern gleich bohrte sich die Kälte in Valentinas Venen. Immer lauter klang ihr Herzschlag in ihren Ohren wider, gewann an Kraft und Schnelligkeit.
»Los, Mädchen, los! Es ist so weit!«

Die Stimme ihres Vaters überschlug sich beinahe. Mit einem Ruck zog er die Stühle seiner Töchter zurück, ergriff ihre Hände und hob sie mühelos von den Sitzflächen. Valentina musste lange Schritt machen, um nicht zu stolpern. Anastasia folgte mit gestrecktem Arm und kam mit ihren kurzen Beinen kaum hinterher.

Die Lichter der Halle zuckten wie im Traum an Valentina vorbei. Das Feuer, die Bilder, die bunten Gewänder. Überall Freude, Ausgelassenheit. In dieser Nacht, die ihren Untergang bedeuten könnte. Nun war es nicht mehr aufzuhalten.

Ihr letzter Blick galt Vlad. Dicht vor der Tür warf sie den Kopf herum, suchte und fand ihn. Eine tiefe Falte grub sich in seine Stirn, Schatten lagen auf den schwarzen Augen. Er wusste, dass die nächsten Minuten alles ändern konnten.

Knallend fiel die Tür hinter ihnen ins Schloss. Die Muskeln ihres rechten Arms protestierten unter dem ständigen Druck, doch ihr Vater ließ sie nicht los. Immer weiter zog er sie durch die dunklen Gänge der Festung, durch schmale Flure und Treppen hinab, bis die kühle Nachtluft über ihre Haut strich. Die Hauptstadt der Walachei lag in vollkommener Dunkelheit unter ihnen, während sie dem abfallenden Weg folgten, immer auf die Stadtmauer zu. Eines der flachen Häuser dort war hell erleuchtet.

Anastasia stieß ein Wimmern aus. So wendig und flink sie auch war, die Schritte ihres Vaters waren zu lang für sie. Alexei Dăneşti warf einen missbilligenden Blick über die Schulter und beschleunigte noch einmal. Als sie kaum noch zehn Manneslängen von ihrem Elternhaus entfernt waren, rutschten Anastasias schweißnasse Finger aus seinem Griff. Kurzerhand ließ er sie beide los.

Keuchend fielen die Schwestern nebeneinander auf den eisigen Boden. Anastasia rollte sich auf den Rücken und schloss um Atem ringend die Augen, während Valentina auf den Knien blieb und beobachtete, wie ihr Vater die geöffnete Tür erreichte. In diesem Moment trat die Hebamme daraus hervor, ein kleines Bündel in den Armen. Es schrie.

»Na los«, brachte Anastasia hervor, ohne sich aufzusetzen. »Sag es.«

Alexei Dăneşti griff nach dem Bündel. Valentina erkannte, wie er die dünnen Stoffbahnen zur Seite schob – und lächelte.

Stumm sah sie zu ihrer Schwester. Ein Blick genügte.

Denn in diesem Moment büßte alles, was sie sich so hart erarbeitet hatten, seinen Wert ein. Ihr Schicksal verlor seinen Glanz. Seine Größe. Seine Wichtigkeit. Sie waren nicht länger die kriegerischen Dăneşti-Schwestern, die eines Tages in die Fußstapfen ihres Vaters treten würden. Sie waren nicht länger seine Erben.
Denn dieser kleine Wurm dort in den Armen ihres Vaters stand nun über ihnen. Dieser nutzlose, erbärmliche, männliche Wurm.

Valentina sank zurück und streckte die Beine von sich, unfähig, den Blick von dem gerade geborenen Leben abzuwenden. Der sehnlichste Wunsch ihres Vaters war erfüllt. Er hatte einen männlichen Nachkommen.

Das zarte Klopfen der Verzweiflung sandte ein Beben durch ihr Herz. Doch sie ließ sie nicht ein. Nein, in ihr war kein Platz für Verzweiflung, für Angst oder Unsicherheit. Das, was nicht nur ihr Herz, sondern auch ihren Geist in diesem Augenblick flutete, war nichts als brennende Wut. Und grenzenloser Hass.
Was bedeutet es, eine Dăneşti zu sein?

Valentina hob den Kopf. Der Mantel der drückenden Schwärze lag über Târgovişte. Sie musste nicht länger darauf warten, dass er sich lichtete. Sie traf ihre Wahl.

»Ich folge dem, der meiner würdig ist«, flüsterte sie. Der Wind riss ihr die Worte von den Lippen.

Dann sah sie zu ihrer Schwester. Anastasia hatte ihr Messer gezogen, ein kleines, schmuckloses Ding. Sie drehte die Waffe in der Hand, leckte sich über die Lippen. Als sich ihre lodernden Blicke nun trafen, wussten sie beide, dass dieser stumme Schwur sie verband – stärker, als sie sich je aneinander gebunden hätten. Wie eben noch der Bote in der steinernen Halle nickten nun die beiden Schwestern. Vereint im Hass auf den, der ihnen mit seinem ersten Atemzug alles genommen hatte.

Doch dies war es nicht, was sie sich selbst schwören wollte. Sie würde nicht zulassen, dass diese Nacht, die Geburt dieses jämmerlichen Jungen alles zerstörte. Valentina betrachtete ihre Schwester, runzelte die Stirn und wählte ein weiteres Mal.

»Zu viel Gewalt macht dumm«, raunte sie und spürte dabei schon fast ein Grinsen auf ihren Lippen.

Dann sah sie wieder nach vorn und ballte die Fäuste, als sie das dritte Prinzip formulierte. Der letzte von drei Sätzen, nach denen sie all ihre folgenden Lebensjahre ausrichten würde.

»Niemand erniedrigt mich und kommt mit dem Leben davon.«