Pressemitteilung Scherbenfrau 06. Juni 2018

Stuttgart, Juni 2018. Der Weg von der Entwicklung der ersten Idee bis zum fertigen Manuskript sieht bei Olaf Büttner immer ähnlich aus: Ein, zwei Figuren tauchen in seinem Kopf auf. Wenn sie sich penetrant genug aufdrängen, lässt er sie ein wenig agieren – so lange, bis sie ein Eigenleben entwickeln und im besten Fall andere Personen hinzukommen. Sind die Figuren kraftvoll genug, schickt er sie los in die Geschichte. Olaf Büttner ist überzeugt: „Die machen das dann schon … ich führe nur noch Protokoll.“ In Scherbenfrau hat ein Blind Date folgenschwere Konsequenzen. Olaf Büttner zeigt damit gefährliche Facetten auf, die Online Dating heute mit sich bringen kann: „Lernt man jemanden auf „konventionellem“ Weg kennen, weiß man am Anfang zwar auch nicht wirklich, wer der andere ist. Aber man sieht seine Augen, seine Reaktionen, sein Lächeln, ein kleines Zucken auf der Oberlippe. Danach beurteilt man ganz automatisch, ob einem jemand gefällt oder nicht.“ Das Kennenlernen startet eben nicht mit dem Lesen eines Online-Profils, in dem jeder versucht, sich gut darzustellen. Ein riesiger Unterschied, was auch die Protagonisten des Thrillers von Olaf Büttner zu spüren bekommen.

Darum geht es: Emily ist begeistert von Vera, der neuen Freundin ihres Vaters. Endlich scheint das Familienidyll perfekt, denn Vera liebt Perfektion. Aber Veras makellose Fassade bekommt auf einmal Risse: Plötzlich spielt sie die Übermutter, spricht von Heirat und Kindern und bestimmt das Leben von Vater und Tochter immer mehr, was Emilys Vater im Liebestaumel nicht zu bemerken scheint. Misstrauisch geworden forscht Emily in Veras Vergangenheit. Doch da nimmt das Unglück bereits seinen Lauf, denn Vera will die perfekte Familie – um jeden Preis

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