Mord am East River 27. Januar 2020

Stuttgart, Januar 2020: Rhys Bowen hat sie schon als Kind alle gelesen – Agatha Christie, Dorothy Sayers und all diese Damen des goldenen Krimi-Zeitalters. In jüngerer Zeit lässt sie sich aber auch von Reginald Hill und Tony Hillerman inspirieren: „Tony Hillerman, weil er ein Meister darin ist, einen Ort zum Leben zu erwecken“, erzählt Bowen, „er nimmt mich auf einen Kurzurlaub mit, an einen anderen Ort, in eine andere Zeit.“ Was ihr am meisten am Schreiben von Kriminalromanen gefällt? Der Rätsel-Aspekt. „Beim Suchen des Mörders kann ich meinen Verstand mit dem des Autoren messen. Aber hauptsächlich mag ich es, denke ich, weil ich einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn habe.“ Wohl deshalb, weil man weiß, dass Verbrechen im echten Leben auch unaufgeklärt bleiben, dass Mörder davonkommen. Bowen unterstreicht: „Wenn ich schreibe, kann ich in meinem Universum die Ordnung wiederherstellen, ich kann für Gerechtigkeit sorgen und Unrecht in Recht verwandeln. Das ist sehr befriedigend.“

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