Pressemitteilung Ljuba und der Reiter der Steppe 13. Dezember 2017

Stuttgart, Dezember 2017. „Ich wollte unbedingt eine Geschichte schreiben, in der ein Hauptcharakter tätowiert ist.“ Julia Lalena Stöcken gefiel die Idee, mit Stammesverbänden, Fehden und vor allen Dingen Schwarzen Kriegern zu arbeiten. Für die Recherche zu einer Kurzgeschichte besuchte Stöcken Hügelgräber und das Archäologische Museum in Oldendorf/Luhe. Dort gab es auch ein Foto von der Höhlenmalerei der Grotte Les Trois Frères in der Dordogne. Das darauf dargestellte Wesen wird unter anderem als „gehörnter Gott“ gedeutet. Ein Impuls wie er im Buche steht, denn über eine solche Hirschgottheit wollte Stöcken unbedingt schreiben und Ljuba passte perfekt in die Kupferzeit. „Es gab all die Dinge, die ich dafür brauchte: Pferde, Stammesverbände, Krieger, eine tiefe religiöse Einstellung. Und Tätowierungen.“ Es musste nur zeitlich alles in Einklang gebracht werden, da Ljuba und der Reiter der Steppe in Osteuropa spielen sollte und die Kupferzeit dort früher einsetzte als hierzulande.

Die Geschichte um Ljuba handelt von einer jungen Frau, die behütet aufwächst und zu Gehorsamkeit und Loyalität gegenüber ihrer Familie und ihrem Stamm erzogen wird. Die Menschen der Ebene leben friedlich in Stammesverbänden zusammen, betreiben Ackerbau und Pferdezucht, doch immer wieder kommt es zwischen den Clans zu blutigen Kämpfen. Bei einem solchen Überfall geraten die junge Ljuba und ihre Schwester in die Gefangenschaft des Schwarzen Fürsten Karan, der mithilfe seines Hauptmanns Cuska und dessen gefürchteten Kriegern die anderen Stämme in Angst und Schrecken versetzt. Um ihre Schwester zu schützen, geht Ljuba notgedrungen einen Handel mit Karan ein. Demütigung und Schmerz erwarten sie daraufhin beim Schwarzen Clan – bis sie plötzlich Hilfe von dem schweigsamen Hauptmann erhält.

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