Interview Traci Hall im Autoreninterview zu Mörderische Verstrickungen

Worum geht es in deinem Roman Mörderische Verstrickungen?

In Mörderische Verstrickungen geht es um Paislee Shaw, eine alleinerziehende Mutter, die ihr Bestes gibt, um ihren Sohn in einer Kleinstadt aufzuziehen. Immer wieder stößt sie auf Hindernisse – von einer verspäteten Wolllieferung über das wiederholte Zuspätkommen ihres Sohnes zur Schule bis hin zum plötzlichen Auftauchen ihres Großvaters in ihrem Laden. Das größte Problem ist jedoch, dass ihre Angestellte tot aufgefunden wird. Als Paislee klar wird, dass sie die Einzige ist, die sich um das Schicksal des armen Mädchens kümmert, schaltet sie sich ein, um herauszufinden, was schiefgelaufen ist.

Was hat dich zu dem Cosy-Crime inspiriert?

Ich wollte schon immer nach Schottland reisen … Es ist so grün und so schön mit seinen felsigen Küsten und den vielen Seen. Grauer Himmel. So viel Geschichte! Es ist der perfekte Schauplatz für eine neue Krimiserie. Ich habe Familie und Freunde in Schottland, die mir versichert haben, dass ich nicht enttäuscht sein werde, wenn ich sie besuchen komme.

Kannst du Paislee Shaw in einem Satz beschreiben?

Paislee ist eine entschlossene junge Mutter, die an Zusammenhalt glaubt, wie ihre Großmutter es sie gelehrt hat.

Was ist ein typischer Satz, den sie sagen würde?

Paislee würde eine schottische Redensart ihrer Großmutter wiederholen, die wahrscheinlich mit einer scharfsinnigen Beobachtung zu tun hat.

Paislee strickt gern und führt ein Handarbeitsgeschäft. Was macht sie zudem zu einer guten Detektivin?

Paislees Blick fürs Detail und für Muster machen sie zu einer guten Beobachterin. Sie bemerkt Dinge, die außerhalb der Norm liegen.

Dein Roman spielt in Schottland. Was magst du an diesem Land und welche persönlichen Erfahrungen hast du damit gesammelt?

Ich liebe die Landschaft und die Küsten, die Schlösser und die Geschichte. Wie bereits oben erwähnt, habe ich dort Familie und Freunde, die mir versprochen haben, mir die Gegend zu zeigen, wenn das Reisen wieder erlaubt ist.

Wann wurde dir klar, dass du Schriftstellerin werden möchtest?

Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in der ich nicht den Wunsch hatte Schriftstellerin zu werden! Meine Mutter hat Geschichten aufgehoben, die ich als Kind auf einen Notizblock geschrieben und mit Zeichnungen versehen hatte. Ich schiebe es darauf, dass ich erst sechs war, dass meine Ameise darauf wie eine Backkartoffel aussieht. Als Erwachsene halte ich mich vom Zeichnen fern.

Erzählst du uns von deinen Schreibgewohnheiten?

Schreibgewohnheiten – nun gut. Ich entwerfe vorher gern einen Plan für meine Geschichte, was aber nicht bedeutet, dass ich mich auch daran halte. Es hilft mir mich zu orientieren, wohin ich möchte, aber es ist für mich ebenfalls in Ordnung, wenn die Geschichte ihren Verlauf ändert oder ein Charakter sich anders entwickelt. Der große Plan wird in kleinere tägliche Notizen heruntergebrochen, damit ich auf dem Laufenden bleibe.

Wie sieht dein gewöhnlicher Arbeitstag aus?

Ich schreibe in Vollzeit, was bedeutet, dass ich fünf bis sechs Tage pro Woche am Computer sitze. Sonntags nehme ich mir frei. Morgens bin ich kreativer, aber durch Abgabetermine habe ich gelernt zu schreiben, wenn ich es muss. Um das Überarbeiten des Geschriebenen und Promotionsdinge kümmere ich mich lieber nachmittags.

Was liest du im Moment? Und was sind deine Empfehlungen?

Ich lese in Abhängigkeit davon, wo ich gerade bin, mehrere Dinge auf einmal. Im Moment lese ich The Sculptress von V.S. Alexander und Carlene O’Connors Murder in an Irish Cottage. Ich habe gerade A Mother’s Promise von K.D. Alden beendet. Mir gefällt alles von Alyssa Maxwell und Jennifer Ashley.

Was machst du gern, wenn du nicht schreibst?

Ich liebe Spaziergänge in der Natur und gehe gern an den Strand. Der Strand ist mein Wohlfühlort!