Interview Sebastian Thiel im Interview

Worum geht es in deinem Buch Rebel Hearts – Das Licht in meiner Dunkelheit?

Es geht um Samantha, ein verwöhntes It-Girl der New Yorker High Society, die plötzlich unter Verdacht gerät, ihren eigenen Vater ermordet zu haben. Plötzlich muss sie sich nicht nur den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen, sondern wird von Cops und Gangstern gleichermaßen gejagt.
Deswegen zögert sie keine Sekunde, als der geheimnisvolle Biker AJ aus dem Knast ausbricht und schließt sich ihm an. Samantha bleibt keine andere Wahl – um den Mörder zu finden, muss sie selbst zu einer Gesetzlosen werden. Nur gut, dass sie mit dem kriminellen AJ einen ebenso attraktiven wie charmanten Partner gefunden hat. Doch dann steht auf einmal alles auf dem Spiel …

 

Was hat dich zu der Geschichte inspiriert?

Ich wollte herausfinden, wie Menschen sich verändern, wenn nicht nur ihr Leben auf den Kopf gestellt wird, sondern sogar die Feinde an jeder Ecke zu lauern scheinen. Wem vertraut man, wenn alles wie eine Lüge aussieht? Wie weit würde man selbst gehen, um die Wahrheit herauszufinden?
Dies allen waren Fragen, die ich mir vor dem Schreiben gestellt habe und in eine wirklich spannende Story verweben wollte. Ich hoffe, es ist mir gelungen.

 

Wie sah deine Recherche zu Rebel Hearts aus?

Ich habe viele Bücher und Psychologie und Vertrauen gelesen, aber auch über Biker und ihre Strukturen. Die Story hatte ich schon länger im Kopf, aber erst mit Samantha passte das letzte Puzzlestück und endlich konnte ich die Story schreiben. Manchmal dauert es halt ein paar Jahre, bevor die Geschichte so reif ist, dass man sie zu Papier bringen möchte.

 

Hattest du schon einmal Kontakt mit einer Biker-Gang gehabt?

Nein, noch nie. Mit einem Polizisten habe ich schon einmal ein Buch geschrieben, aber leider noch nicht mit Bikern. Fände ich unglaublich interessant. Aber was nicht ist …

 

Folgst du bestimmten Schreibritualen (z.B. nur nachts zu schreiben etc. ?)

Auf jeden Fall – ich schreibe fast ausschließlich nachts. Nur dann habe ich die Ruhe, dass sich die Figuren wirklich entwickeln können und die Story Platz zum atmen hat.

 

Wie bist du zum Schreiben überhaupt gekommen?

Schon als kleiner Junge hatte ich unzählige Geschichten im Kopf und irgendwann habe ich auf den Post-Its meiner Mutter diese einfach aufgeschrieben. Ich glaube, meine erste Story ging über drei Seiten und handelte von jemandem, der alleine im Haus war und von einem Monster gejagt wurde. Von da an, gab es kein Halten mehr.

 

Angenommen du könntest eine fiktive Figur aussuchen, welche hättest du am liebsten erfunden?

Entweder Batman oder Sherlock Holmes – die beiden könnten sich dann in Roman streiten, wer nun der beste Detektive aller Zeiten ist.

 

Zu guter Letzt: Hast du eine Buchempfehlung für uns?

Sick City von Tony O´Neill hat mich umgehauen – die Wucht seiner Sprache ist einfach unglaublich und ich muss zugeben, ein wenig seines Stils habe ich auch in meinen einfließen lassen.