Interview Sabrina Jung im Interview

Worum geht es in deinem Buch Mit dir am Wintermorgen?

Letztes Weihnachten verlor Caitlyn ihre große Liebe Finn bei einem tragischen Autounfall. Als Weihnachten erneut vor der Tür steht und die Erinnerungen an ihren Verlust wieder hochkommen, muss Caitlyn lernen, ihre Trauer zu bewältigen. Zudem lernt sie den attraktiven Dr. Ian Giles kennen und es kommen Geheimnisse ans Licht, die ihr Vorhaben, ein neues Leben zu beginnen, ins Wanken geraten lassen.

Wie bist du auf die Idee zu diesem Roman gekommen?

Ich wollte schon immer ein Buch schreiben, dass aus 24 Kapiteln besteht, sodass es auch als Adventskalender dienen kann. Anfangs waren nur Caitlyn und Finn in meinem Kopf. Passend zur Weihnachtszeit wollte ich die Themen Hoffnung und Vergebung miteinbauen und so entstand Stück für Stück die Geschichte von Mit dir am Wintermorgen.

Die Geschichte spielt hauptsächlich an Weihnachten. Hat Weihnachten eine besondere Bedeutung für dich?

Die Weihnachtszeit ist etwas ganz Besonderes. Es geht um das Beisammensein und darum, seinen Herzensmenschen etwas zurückzugeben. Als ich klein war, bin ich immer mit meinem Papa abends, wenn es dunkel war, spazieren gegangen, um die vielen bunten Lichter und Weihnachtsdekorationen zu sehen. Auch heute noch liebe ich das. Weihnachten hat einen ganz besonderen Zauber.

Gibt es ein Ritual, dass du jedes Jahr an Weihnachten wiederholst?

Ein richtiges Ritual habe ich nicht. Jedoch haben wir immer denselben Ablauf. Abends wird lecker mit der Familie gegessen und danach, wenn alle fertig sind, werden Geschenke ausgetauscht.

Was ist das Schönste an Weihnachten?

Das Schönste an Weihnachten ist für mich, Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Ich verbringe jedes Weihnachtsfest mit meiner Familie und kann es mir gar nicht anders vorstellen.

Trauer spielt eine große Rolle in deinem Roman. Hast du einen Rat für jemanden, der gerade einen wichtigen Menschen verloren hat?

Das ist schwer zu beantworten, da Trauer sehr individuell ist. Jeder Mensch geht anders damit um. Ich persönlich trauere lieber für mich alleine, wobei es mir auch hilft, zu wissen, dass es Menschen in meinem Leben gibt, denen ich mich jederzeit anvertrauen kann und die rund um die Uhr für mich da sind.

Nach eigener Aussage hast du bereits einige Songtexte und auch Gedichte geschrieben. Was inspiriert dich dazu?

Ich habe schon immer kleine Geschichten und Gedichte verfasst. Wo genau die Ideen dafür hergekommen sind, kann ich nicht einmal sagen, sie waren einfach in meinem Kopf. Später habe ich dann angefangen, Songtexte zu schreiben, um verschiedene Erlebnisse darin zu verarbeiten.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Eigentlich habe ich schon immer auf die ein oder andere Weise geschrieben. Schreiben kann auf so viele Arten hilfreich sein. Man kann damit Gedanken ordnen, wenn man nachts nicht schlafen kann, Erlebnisse verarbeiten, oder einfach nur den Kopf freibekommen. Außerdem kann man sich eine eigene kleine Welt erschaffen. Jede Idee ist anders, das macht es auch zu so einem spannenden Hobby und Beruf.

 Schreibst du hauptberuflich?

Im Moment schreibe ich leider nur nebenberuflich, aber ich hoffe, das wird sich eines Tages ändern.

 Du hast einen Wunsch frei, was würdest du dir wünschen?

Ganz viele Katzenbabys!

 Und zum Schluss: Hast du einen Buchtipp für uns?

Es gibt so viele! Am allerliebsten lese ich Märchenbücher, und davon habe ich auch eine ganze Menge in meinem Regal stehen.