Interview Liebesroman-Autorin Jo Jonson im Gespräch

Worum geht es in deinem Buch Irish Love?

Es geht um die junge Frau Tamara, die schon eine Weile spürt, dass in ihrer Beziehung etwas nicht stimmt. Sie bucht eine Reise nach Irland, um die angeknackste Liebe zu Simon wieder aufleben zu lassen. Doch genau das Gegenteil passiert. Die Beziehung zerbricht. Denn das Land macht etwas mit Tamara. Für sie ist es in Irland leichter, sie selbst zu sein und ihren Träumen zu folgen. Zudem lernt sie in Dublin den charmanten Henrik kennen und es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch sie fühlt sich hin und hergerissen und traut sich nicht, diesen Gefühlen zu folgen, schließlich muss sie in wenigen Wochen nach Deutschland zurückkehren. Aber die Anziehungskraft zwischen den beiden ist so stark, dass sie sich nicht von einander fernhalten können.

Warst du schon selbst in Irland?

Ja! Im September 2017 erfüllte ich mir meinen jahrelangen Traum und bereiste die grüne Insel. Wir fuhren mit dem Auto durch die gesamte Republik. Bei mir war es ähnlich wie bei Tamara. Ich hatte das Gefühl, zuhause angekommen zu sein. Ich möchte sobald es geht, wieder nach Irland zurückkehren. Die Orte, die ich im Roman beschreibe habe ich alle selbst gesehen, von daher war es leicht, ein authentisches Gefühl dafür zu bekommen.

Was verbindest du mit dem Land?

Meine erste Flugreise und der Beginn meines neuen Lebens, in dem ich mir mehr zutraute und viele Träume wahrgemacht habe.

Dein Liebesroman ist die perfekte Lektüre für den Urlaub: Welches Buch hat dich auf deiner letzten Reise begleitet?

Oh, jetzt muss ich wirklich überlegen! Wir waren mit dem Wohnmobil an der Nordsee und ich glaube, ich habe mal wieder etwas von Nora Roberts gelesen.

Die Protagonistin hat zu Beginn Schwierigkeiten beim Schreiben ihres Reiseberichts. Leidest du selbst manchmal an einer Schreibblockade?

Viel öfter, als man glauben mag. Und je mehr ich mich in das Problem reinsteigere, desto schlimmer wird es. Dann bekomme ich manchmal Wochen oder Monate nichts zu dem betreffenden Roman aufs Papier. Im Grunde geht es mir auch gerade wieder so mit meinem aktuellen Projekt Behind the Spotlights-Furchtlos im Licht.

Was hilft dir am meisten, eine Schreibblockade zu überwinden?

Man muss sich manchmal einfach zwingen und wild drauf los schreiben. Das ist das einzige, was bei mir den Knoten löst.

Was machst du, wenn du nicht gerade an einem neuen Roman arbeitest?

Ich verdiene mein Geld auch anderweitig mit dem Schreiben, indem ich zum Beispiel Berichte über Irland für das Onlinemagazine www.grueneinsel.de verfasse. 

Welche Projekte planst du für die Zukunft?

Ich möchte meinen zweiten Teil von Behind the Spotlights dieses Jahr fertig bekommen. Zudem sitze ich an einer Teenie Romanze und einem Liebeskrimi. Mal sehen, wo mich die Muse als nächstes küsst.