Interview Autorin Jen Rivers im Interview

Worum geht es in deinem Buch Close to you?

In Close to you – Fast perfekt geht es um den achtzehnjährigen River, der nach außen hin das perfekte Leben führt. Er ist reich, der Captain des Basketballteams und mit dem hübschesten Mädchen der Schule zusammen. Niemand ahnt, wie es wirklich in ihm aussieht, abgesehen von seinem besten Freund Jace, denn nur ihm kann er sich anvertrauen. Als die beiden sich in einer verhängnisvollen Nacht näherkommen, ändert sich mit einem Schlag alles und Rivers verliert seinen größten Halt. Auch seine Familie droht mehr und mehr auseinanderzubrechen, was die mühevoll aufgesetzte Fassade des perfekten, arroganten Bürgermeistersohns bröckeln lässt. Am Rande der Verzweiflung muss River sich klar werden, was er wirklich will.

Woraus ziehst du deine meiste Inspiration und Energie?

Ehrlich gesagt – aus allem. Aus den vielen Urlauben mit meiner Familie oder aus Momenten mit meinen Freunden. Musik, Pinterest, Spaziergänge – alles ist Inspiration pur. Und Schokolade.

Arbeitest du nach einem bestimmten Schema?

Ich gehe planlos durchs Leben. Ich schreibe, wann immer ich kann und wann immer ich das Bedürfnis dazu habe. Als zweifache Mama und Lehrerin bleibt kaum eine Möglichkeit für eine feste Struktur und so wird eben jede freie Minute genutzt. Daraus ergeben sich dann häufig kleine Schreibmarathons.

Was machst du neben dem Schreiben und Lesen am liebsten?

Die Frage ist schwierig, da beides sehr viel Raum in meinem Leben einnimmt. Netflix und Co. können mich aber auch absolut begeistern. Außerdem liebe ich es zu verreisen – ich möchte möglichst viel von der Welt sehen.

Mit welcher Figur/ welchen Figuren identifizierst du dich am meisten?

Ich glaube vor allem mit dem Sarkasmus von Brandon und seiner ehrlichen Art. Er spricht aus, was er denkt und trägt das Herz auf der Zunge.
Am meisten fiebere ich aber mit River mit. Er liegt mir sehr am Herzen und jede seiner Gefühle spüre ich doppelt und dreifach. Wir beide sind durch Höhen und Tiefen gegangen. :)

In deinem Roman geht es auch um Identitätssuche. Was, glaubst du, braucht es, damit gerade jüngere Menschen zu sich selbst finden und stehen können?

In erster Linie glaube ich, dass ein offenes, liebevolles Elternhaus entscheidend ist, in dem es okay ist, sich auszuprobieren oder anders zu sein. In dem jeder sein darf, wie er möchte, um Vertrauen in sich selbst zu finden, sich selbst lieben zu lernen. Auch ein Freundeskreis, der immer hinter einem steht, kann einem Halt in Phasen der Selbstfindung geben, ebenso wie andere Vorbilder oder Bezugspersonen.

Was würdest du gern Personen mit auf den Weg geben, die sich in ähnlichen Lebenslagen wie River befinden?

Es lohnt sich immer für sich selbst zu kämpfen. Lasse dir von niemandem einreden, wie du zu sein hast, denn du allein entscheidest darüber, was richtig für dich ist.

Was ist die Message deines Romans?

Lest das Buch und sagt mir, welche Message ihr für euch mitnehmt. <3

Hast du Buchtipps für unsere Leser:innen?

Mein Herz schlägt im Takt des Zeitumkehrers für Harry Potter. Better than a Fakeboyfriend lässt Schmetterlinge in meinem Bauch tanzen, während Cinder und Ella dazu geführt hat, dass ich Rotz und Wasser heulend in der Badewanne saß. Him und Us sorgen für eine ordentliche Portion spicy“. Und weil mein Mann von diesem Buch redet, seit ich ihn kenne (und das ist bereits mein halbes Leben), Fußball Liebe. Ich könnte ewig so weitermachen.