Interview H.C. Hope im Interview

H. C. Hope über ihren neuen Roman Millionäre küsst man nicht

 

Worum geht es in deinem Buch Millionäre küsst man nicht?

 

Millionäre küsst man nicht erzählt die Geschichte von der tollpatschigen Postbotin Tessie, die aus eigenem Versäumnis zum private post officer in Londons schicker City of Westminster befördert wird. Sie muss von nun an die Post an die Reichen und Schönen austeilen, mit denen sie so gar nichts gemeinsam hat. Als sie dann ausgerechnet Quinn McLion, dem reichen Firmenmogul, den Arsch rettet, beginnt das Chaos bei ihr einzuziehen. Sie muss ein paar Tage bei ihm, seiner hochnäsigen Freundin Susan und deren teuflischer Pudeldame Princess verbringen. Dabei lässt der grünäugige Schönling ihr Herz höher schlagen.

 

Wie bist du auf die Idee zu deiner Geschichte gekommen?

 

Die Idee kam ziemlich genau zu dem Zeitpunkt, als meine Agentin mir die Verlagsgesuche offenbart hatte. Sofort schoss mir Princess‘ frecher Pudelblick in den Sinn und Tessie rief ganz laut „Hier“, als ich grübelte, wer sich mit dieser teuflischen Hundedamen herumschlagen soll.

Millionäre küsst man nicht , soll außerdem mit Vorurteilen aufräumen und aufzeigen, dass jeder Mensch eine Chance auf ein Kennenlernen bekommen soll, egal welcher Gesellschaftsschicht er angehört, oder welche Rolle er spielen muss.

 

 

Durch welche präkere Situation lernt Tessie den reichen Quinn McLion kennen?

 

Thihih – ich möchte nicht spoilern. Tessie beobachtet auf Quinns Anwesen recht viel Frauenverkehr. Durch Kieran, ihrem liebsten Kollegen im Office, wird ihr erst bewusst, dass Quinn eigentlich in festen Händen ist. Ein absolutes No-Go für Tessie. Doch irgendwie manövriert sie sich zur falschen Zeit an den falschen Ort und muss Quinn davor bewahren, dass seine hochnäsige Freundin Susan ahnt, was er dort auf seinem Anwesen so treibt.

 

Wie verläuft ihre erste Begegnung mit dem Reichen Firmenmogul Quinn?

 

Das verläuft relativ unspektakulär. Nach Tessies Beförderung zum private post officer, feiert die gesamte Belegschaft im Finnigans ihren Erfolg. Dort sieht sie die Chefsekretärin Abby mit dem schwarzhaarigen Schönling plauschen und amüsiert sich über seine schicken Treter und der Tatsache, dass er im schicken Dress den Irish Pub besucht. Da sich Tessie so gut wie nie mit der Londoner High Society auseinandersetzt, hat sie keine Ahnung, dass der Typ mit dem einnehmenden Blick Quinn McLion ist.

 

Was hält der reiche Quinn von der tollpatschigen Tessie?

 

Quinns Alltag wird durch Tessie aufgewirbelt. Er genießt ihr vorlautes Mundwerk und die Tatsache, dass sie ihm ordentlich Kontra gibt. Durch Tessie wird er geerdet und erkennt noch mehr was er im Luxusleben wirklich vermisste; Gefühle. Bei ihr kann er sich öffnen und genießt es, jemanden bei sich zu haben, der keine luxuriösen Ansprüche hegt.

 

In welchem Moment bemerkt Tessie, dass der reiche Macho auch eine andere Seite hat?

 

Quinn lässt erstmals hinter seine Maske blicken, als er Tessie ungefragt abends mit einer Tasse Tee in ihrem Gästezimmer aufsucht. Er erzählt ein wenig von seiner Vergangenheit und räumt einige ihrer Vorurteile aus dem Weg. Tessie bekommt, einen kleinen Einblick was es heißt aus Pflichten heraus liiert zu sein und in seiner Brust das Herz eines ganz normalen Mannes schlägt.

 

Was ist dein liebster Dialog zwischen den beiden?

 

Ich mag sie alle. Besonders die, bei denen Tessie ihr vorlautes Mundwerk ausleben kann und Quinn das mit Humor auffasst. Wie er sie charmant mit prototypischen Mann vs. Frau Aussagen ärgert und Tessie dabei schlagfertige Retourkutschen verteilt.

Der Schlagabtausch, als er Tessie unbemerkt ins Haus befördern muss, gefällt mir besonders gut.

 

Welchen Herausforderungen muss Tessie sich im Laufe der Geschichte stellen?

 

Zum einen wäre da ein junggesellenähnlich verunstaltetes Stadthaus, das sie in Ordnung bringen muss. Eine hochnäsige Susan, die utopische Ansprüche an sie stellt und die teuflische Pudeldame Princess, die jede Möglichkeit der Schikane nutzt. Dann soll Tessie dabei ihr Herz in den Griff bekommen, dass Quinn McLion äußerst sympathisch findet. Außerdem sitzt ihr Chef Larry ihr im Nacken, der begeistert davon ist, dass Tessie für Quinn als Dienstmädchen einspringt und den Deal seines Lebens wittert.

 

Welche Situation aus dem Buch möchtest du niemals selbst erleben?

 

Da gibt es mehrere … ich würde nie zu einem Job befördert werden wollen, den ich nicht haben will und dann durch Irrungen und Wirrungen mich mit einer wildgewordenen Pudeldame herumschlagen ;).

Ich bin froh, dass Tessie das übernimmt :-D.