Interview Astrid Korten und Rike Bartlitz im Interview

Worum geht es in dem ersten Band der Perlen der Winde-Reihe?

Hamburg, Januar 2011. Noel Bretagne, ein Mitarbeiter des Ägyptischen Museums in Kairo, ist auf der Suche nach dem skrupellosen Kunsthändler Edwin Cousteau. Er sucht die Archäologin Catherine Evans auf und hofft, dass Catherine ihm behilflich sein kann.
Catherine erzählt Bretagne ihre Geschichte, die eng mit Cousteau verbunden ist …

Peloponnes, März 2005. Catherine Evans erkundet während einer Expedition die Höhle des Ajios Prodhromos Klosters in Gortis. Dabei gerät sie während eines mysteriösen Sturms inmitten der Eremitenhöhle in höchste Gefahr und entkommt nur knapp dem Tod.
Catherine sucht daraufhin eine alte Frau in dem Dorf Gortis auf, die mehr über die Stürme zu wissen scheint. Von ihr erfährt sie von den sagenumwobenen Perlen der Winde, die immer nach einem Sturm in der Höhle gefunden werden – aber auch von den Menschen, deren Schicksal eng mit den Stürmen und den Perlen verknüpft ist.
Als Catherine die Eremitenhöhle zum zweiten Mal betritt, findet sie nicht nur besagte Perlen, sondern trifft dort auf Konstantin Kanaris. Der rätselhafte Mann behauptet, den Wirren des Osmanischen Reichs 1821 entkommen zu sein. Catherine ist vom ersten Augenblick fasziniert von Konstantin und nur wenige Stunden später ahnt sie, dass sie auf dem besten Weg ist, sich in Konstantin zu verlieben.
Das Schicksal um Liebe, Tod und Verderben nimmt seinen Lauf, denn ihre Liebe wird bedroht. Der skrupellose Kunsthändler Edwin Cousteau entführt die Liebenden, um in den Besitz der Perlen zu gelangen.
Am Ende von Band 1 unterbricht Catherine das Gespräch mit Noel Bretagne. In einem Zeitungsbericht wird ein Brief erwähnt, in dem von einem Todesurteil die Rede ist, das über Konstantin Kanaris vollstreckt werden soll.

Wie kamt ihr auf die Idee für diese aufregende Geschichte?

Wie schon in der Frage zu der Idee der Geschichte beantwortet gibt es ein Referat, in dem sehr viel über die griechische Revolution und die griechische Antike berichtet wird. Astrid und ich überlegten uns, diese Information in einem Roman zu verweben und begannen für diese Geschichte zu recherchieren.

Die Archäologin Catherine Evans hat eine besondere Gabe. Sie wittert Geschehnisse der Zukunft. Welche Vorahnung hat sie?

Catherine ist fest davon überzeugt, dass sie in Griechenland nicht nur auf bedeutungsvolle archäologische Funde stoßen wird, sondern dass sie dort viel mehr erwartet. Sie wittert seit ihrer Kindheit gewisse Strömungen wie drohende Gefahren, Unheil, Leben und Tod, aber sie erkennt auch das herbeieilende Glück und die Sehnsüchte der Menschen nach Liebe.

Welche Rolle spielt Catherines Tochter Pauline in der Geschichte?

Pauline begleitet ihre Mutter zum ersten Mal bei einer Ausgrabung, unterstützt sie und hilft bei der Suche nach der schwarzen Perle.

Wie seid ihr auf den Schauplatz Griechenland gekommen? Habt ihr eine gewisse Verbindung zu diesem Land?

Die Idee zu dieser Geschichte kam uns beim Lesen eines umfangreichen, alten Schulreferats von Ulrikes Tochter über Griechenland.

Was ist euer Lieblingsdialog in eurem Buch?

Konstantin hat mir gezeigt, was Liebe bedeutet und mir das Gefühl gegeben, nie mehr allein sein zu müssen. Seitdem besteht die Welt für mich aus Magie, Zauber und Romantik. Ich bin eingehüllt in einen Kokon aus Liebe, die mich beschützt.

Wie habt ihr das Buch gemeinsam geschrieben? Wie teilt man sich so eine Arbeit?

Das Schreiben und überarbeiten der jeweiligen Passagen ist immer eine gemeinsame Arbeit. Astrid achtet auf die Spannung, Rike auf den atmosphärischen Teil.

Wie lange habt ihr an der Geschichte geschrieben?

Drei Jahre.

Gab es Momente wo ihr nicht einer Meinung gewesen seid und unterschiedliche Vorstellungen vom Verlauf der Geschichte hattet?

Grins* Das werden wir nicht verraten 😊