Interview Heike Beardsley im Interview zu ihrem cosy Crime-Roman

Worum geht es in deinem Buch Tödliche Töne?

In Tödliche Töne beginnt die 78jährige Lotte Meisner, immer begleitet von ihrer eigenwilligen Bullydame Käthe, in der wunderschönen Vorderpfalz auf eigene Faust zu ermitteln, als es zu einem Todesfall in ihrem Kirchenchor kommt. Die Polizei, vertreten durch den etwas schrulligen Hauptkommissar Gruber, glaubt der Theorie der alten Dame nicht, dass es sich um Mord handelt. Während Lottes Ermittlungen gerät sie in allerlei schräge Situationen, doch sie lässt nicht locker. Durch ihre Hartnäckigkeit gerät sie am Ende selbst in Lebensgefahr…

Was war deine Inspiration für die Geschichte?

Zum einen natürlich meine Bullydame Käthe, die mich durch ihre liebenswerten Eigenheiten täglich zum Lachen bringt. Zum anderen die landschaftlich wunderschöne Vorderpfalz, wo ich gerne Zeit verbringe und der pfälzische Dialekt, den ich kennen und lieben gelernt habe. Dann wirft man noch meine Protagonistin Lotte mit in den Mix und schon war Tödliche Töne geboren.

Beschreib deine Protagonistin Lotte in drei Worten.

Liebenswürdig, schrullig, hartnäckig

 

Stecken hinter deiner Protagonistin und ihrer Kollegin Käthe lebensechte Figuren?

Lotte selbst ist eine rein erfundene Person. Sie vereint Charakteristika der unterschiedlichsten Menschen, die einem im Laufe des Lebens begegnen. Käthe dagegen liegt gerade neben mir in ihrem Körbchen und schnarcht.

 

Singst du selbst im Kirchenchor?

Ich selbst habe leider überhaupt kein Talent für Gesang. Allerdings singt meine liebe Tante Margot in ihrer Heimatgemeinde seit vielen Jahren im Kirchenchor.

Heike Beardsley Interview Foto mit Uli Vögl
Autorinnen Heike Beardsley und Uli Vögl

Wie sieht dein perfekter Schreibplatz aus? Hast du spezielle Rituale, die dir helfen, in den Fluss zu kommen: eine Tasse Kaffee kochen oder entspannende Musik hören?

Mein Schreibplatz ist recht chaotisch, da ich gerne mit vielen kleinen Post-Its arbeite, auf denen ich mir Notizen mache. Ich weiß meist schon im Vorfeld, ob ich einen guten Schreibtag habe und verbringe dann viele Stunden an meinem Schreibtisch. Aber es gibt auch Tage, an denen nichts „fließt“ und dann ist das auch ok.

 

Dein Krimi Tödliche Töne spielt in einer kleinen Ortschaft von Natur umgeben irgendwo in Deutschland. Hat dich ein bestimmter Ort dazu inspiriert?

Eigentlich so ziemlich jeder kleine Weinort an der deutschen Weinstraße zwischen Bad Dürkheim und Landau. Ich liebe die Vorderpfalz sehr. Die Landschaft ist traumhaft schön. Weinfelder, wohin das Auge blickt. Das Klima ist ein Traum, deshalb auch die Bezeichnung „Toskana Deutschlands“. Irgendwann will ich dort leben.

Was machst du gerne in deiner Freizeit, außer Romane schreiben?

Wir gehen als Familie sehr gerne spazieren, natürlich mit unserer Käthe. Es ist wunderschön, ihr beim Entdecken und Schnuppern zuzusehen. Sie klettert auf liegengebliebene Baumstämme (von denen sie auch immer wieder runterplumpst) oder jagt irgendwelchen imaginären Dingen nach, die sie natürlich nie erwischt. Ansonsten mache ich sehr gerne Sport, v.a. das Schwimmen hat es mir angetan.

 

Welche Bücher liest du gerne in deiner Freizeit?

Ich habe unzählige Historienromane und Krimis gelesen, aber natürlich auch Cosy Crimes finden sich in meinen Bücherregalen. Ich lese gerne zur Unterhaltung und Entspannung.