Interview Brianna Gray im Autor:inneninterview zu Forbidden Desire – Zwischen Liebe und Vernunft

Worum geht es in deinem Buch Forbidden Desire – Zwischen Liebe und Vernunft?

Es geht um zweite – vielleicht auch dritte oder vierte Chancen im Leben. Grace ist nach dem tragischen Unfalltod ihrer besten Freundin eine Beziehung mit deren Zwillingsbruder Kevin eingegangen und hat diesen später geheiratet, obwohl sie ihn nicht liebt. Als Kevins Hotel den Großauftrag erhält, die Hochzeit eines bekannten Hotelkritikers auszurichten und Grace auf den Sohn der Braut trifft, kann sie kaum glauben, dass ihre Jugendschwarm Jackson vor ihr steht, der ihr geordnetes Leben und ihre Gefühle fortan ziemlich auf den Kopf stellt, denn Jackson hat schon immer mit der gleichen Intensität geliebt, mit der er auch zerstören konnte und Grace hatte schon immer eine Schwäche für Jacksons turbulente und mitreißende Art.

 

Was hat dich zu dem Roman inspiriert?

Meistens werde ich durch Alltagssituationen inspiriert. Ich glaube, ich habe einfach nie verlernt zu träumen und mich total darin zu verlieren, so wie Kinder es oft tun. Irgendetwas passiert und ich kann nicht mehr damit aufhören, mich mit dem „Was wäre wenn ...“ zu beschäftigen, bis ich einen neuen Plot habe. So war es auch bei Forbidden Desire.

 

Kannst du Grace und Jackson in drei Worten beschreiben?

Grace: nachdenklich, kreativ, harmonisch

Jackson: hitzköpfig, leidenschaftlich, stur

 

Der Roman spielt in Little Kings Bay, einer kleinen Küstenstadt im Süden Englands. Gibt es ein Vorbild für die Stadt?

Ein wirkliches Vorbild gibt es nicht. Ich bin allerdings ein riesiger Fan von Inspector Barnaby und habe mir Little Kings Bay ganz ähnlich der fiktiven Grafschaft Midsomer und ihren vielen kleinen Dörfern vorgestellt. Diesen Ort habe ich dann an die Küste verlegt – ein bisschen Meer geht immer.

 

Forbidden Desire ist ein erotischer Liebesroman. Was magst du an diesem Genre und kannst du dir vorstellen in der Zukunft in anderen Genre zu schreiben?

Ich mag es, wenn man sich ausschreiben kann und nicht irgendwo mittendrin einen Cut setzen muss, weil es zu explizit wird. Generell finde ich es gut, dass eigentlich alles erlaubt ist. Daher fühle ich mich im Moment in dem Genre ziemlich wohl, aber man soll niemals nie sagen.

 

Was liest du selbst gern? Hast du ein Lieblingsbuch?

Ich lese eigentlich ausschließlich Liebesromane, beziehungsweise Geschichten, die immer eine Lovestory beinhalten. Ich liebe Crossfire von Sylvia Day, habe aber ebenso die Sookie-Stackhouse-Reihe von Charlaine Harris verschlungen. 

Was wolltest du als Kind werden? Oder war für dich immer klar, dass du Autorin werden willst?

Als Kind wollte ich alles mögliche werden. Mit ungefähr fünfzehn habe ich Fanfictions für meine Schulfreundinnen geschrieben, aber nie veröffentlicht. Als ich achtzehn war, haben meine Cousine und ich beschlossen, sollten wir jemals Kinder bekommen und in Elternzeit sein, die „Freizeit“ zu nutzen, um Romane zu schreiben. Als es dann soweit war, reichte die besagte Freizeit im erstern Jahr nicht mal dazu aus, um in Ruhe ein Buch zu lesen. Im zweiten Jahr war es dann deutlich entspannter. Durch Corona waren wir sehr viel zu Hause. In der Zeit fing ich wieder an zu schreiben und wurde von einer sehr guten Freundin dazu ermutigt, mich einfach mal bei einem Verlag vorzustellen.

 

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Dieses Gefühl, wenn man einerseits nicht mehr aufhören kann zu lesen und andererseits einfach nicht will, dass das Buch endet.

 

Wo schreibst du am liebsten? Wie sieht dein perfekter Schreibplatz aus?

Am liebsten würde ich in aller Ruhe irgendwo am Meer sitzen und dort schreiben. In der Realität sitze ich aber meistens mit einer Tasse Kaffee am Küchentisch, während um mich herum das Kleinkind die Kontrolle über unsere Wohnung übernimmt. Man könnte sagen, je größer abends das Chaos ist, desto intensiver habe ich an dem Tag geschrieben.

 

Was machst du neben dem Schreiben gern? Was sind deine Hobbys?

Ich versuche mich regelmäßig zu bewegen und bin ganz gerne auf dem Crosstrainer, oft ziehe ich abends aber auch das Sofa und den Schokoriegel vor. Ansonsten beschäftige ich mich die meiste Zeit mit meiner Tochter und unserer Hündin.