Interview Barbara Büchner im Interview

Dein Lieblingszitat aus deinem Buch:

Das Graffiti auf Wewelmanns Grabstein: „Rabone Vendicatore“ – (Der Hund) Rabone ist ihm zum Rächer geworden“.

Worum geht es in deinem Buch Tod in der Villa Verbena?

Juliane Emser erbt eine Villa mit Weingut in der Toskana – ausgerechnet von ihrem Onkel Guido, von dem ihre Mutter immer mit Angst und Abneigung redet. Als sie entgegen dem Rat ihrer Anwältin nach Italien fährt, gerät sie in ein lebensgefährliches Spinnennetz, in dessen Zentrum ein uralter Turm auf dem Gelände der Villa steht. Bald merkt Juliane, dass Wewelmann ihr die Villa nur vererbt hat, um sie zu verderben! Denn hinter seinem Reichtum steckt das grausame Geschäft mit dem „Zirkus des Todes“.

 

Was hat dich zu der Geschichte inspiriert?

Meine Empörung darüber, dass Hundekämpfe in vielen Ländern immer noch ein Riesengeschäft sind, an dem auch die Mafia kräftig mitverdient.

 

 

Wie würdest du die Protagonistin Juliane Emser beschreiben?

 Ich war fasziniert von dem Bildband „Lady Lisa Lyon“, die war eine Top-Bodybuilderin und dabei kein Muskelklumpen, sondern eine sehr attraktive Frau.

 

Wieso hast du dich für die Toskana als Handlungsort entschieden? Warst du selbst schon einmal dort?

Nein, ich hab nur einige Bildbände über toskanische Häuser und Landschaften, aber die sind hinreißend schön.

 

Was reizt dich am Genre Krimi besonders?

 Das raffinierte Spiel mit Andeutungen, Hinweisen, falschen Spuren – und natürlich, dass zuletzt das Gute siegt!

 

Was liest du selbst am liebsten?

Authentische Kriminalberichte aus alter und neuer Zeit, wie z.B. die Wiener Kriminalchronik. Die sind spannender und oft unglaublicher als alles Erfundene.

 

Wie sieht dein Schreiballtag aus?

Ich bin eigentlich dauernd dran, ob ich jetzt unmittelbar am Computer sitze, interessantes Material lese oder z.B. mit meinem Hund spazieren gehe, dabei kommen mir nämlich immer die besten Einfälle.

 

Hast du noch eine Buchempfehlung für uns?

Ja, von Sophie Oliver, „Die Gentlemen vom Sebastian-Club“, das sind Bücher einer noch recht jungen aber schon sehr erfolgreichen Autorin, deren Geschichten sich um eine als Mann verkleidete viktorianische Detektivin drehen – schließlich durften Frauen im 19. Jahrhundert noch keine Detektive werden.