Lesenswert Instagram Stories: Wie funktioniert gutes Storytelling? 25. Juni 2020

Quelle: Georgia de Lutz/unsplash.com

Instagram bietet dir als AutorIn viele Möglichkeiten, deine Geschichte zu erzählen. Doch wo fängt man an? Und wie baut man gutes Storytelling auf? Genau dafür haben wir ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt.

Was ist eigentlich Storytelling?

Instagram lebt von Storys. Ohne gute Story läuft heute kein Account. Mal ein kreatives Infobild, mal ein aufregendes Video. Aber wie genau funktioniert gutes Storytelling auf Social Media? Wie der Name schon sagt, erzählen jedes Bild und jede Story eine kleine Geschichte. Hier ist Authentizität und Realität gefragt, denn gestellte Szenen und künstlich aufgehübschter Content kommen eher weniger gut an. Nutzer möchten eine andere Perspektive mit ehrlichen und ungeschmückten Einblicken erleben. Und genau das zählt beim Storytelling.

Wer bin ich?

Zeige dich! Nimm ein kurzes Video in deiner Story auf, in dem du dich vorstellst. Das gibt deiner Community das Gefühl einer persönlichen Interaktion. Vervollständige dein Profil mit allen relevanten Daten zu deiner Person.

Wenn du zu einem Business-Profil zu wechselst, hast du die Möglichkeit alle „Insights“ (= Einblicke) zu deinen Beiträgen und Stories zu erhalten. Das bedeutet, du kannst unter anderem einsehen, wie oft deine Beiträge und Storys geklickt wurden. Dadurch kannst du deinen Content und vorallem deine Storys anpassen und verbessern.

Was will ich erzählen?

Instagram Stories sind mobil und vertikal. Von Fotos, Text, Videos bis zu Boomerangs (Loop-Videos) – in den Stories kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Probiere aus und nutze das ganze Format und den ganzen Umfang, den Instagram dir zur Verfügung stellt: Erstelle Umfragen oder Quizze, nutze Templates, starte ein Live-Video wie z.B eine Lesung oder einen Frage-Antworten-Clip. Somit bindest du deine Community und deine Leser ein.

In die Instagram Stories kommt alles, was nicht in den Feed passt: Schnappschüsse, Selfie-Videos, Tutorials, Empfehlungen usw. Der einzige Nachteil der Stories ist, sie sind nach 24 Stunden wieder weg! Aber keine Sorge, über das Feature „Highlights“ kannst du bestimmte Stories, die du gepostet hast, in deinem Profil speichern. So gehen wertvolle und informative Stories nicht verloren.

Wer will mich?

Get social! Verlinke innerhalb der App, was das Zeug hält. So können andere Nutzer deine Stories in ihrer Story re-posten. Verlinkst du andere auf deinen Feed-Beiträgen, können diese auch in der Story von den verlinkten Nutzern erwähnt werden. Auf deinen Feed-Beiträgen kannst du bis zu 20 Personen taggen.

Informiere dich über aktuell trendende #Hashtags, sie geben deinem Content Aufmerksamkeit. Hashtags sind Keywords der Plattform und können über die „Entdecken“-Seite gezielt gesucht werden. Pro Bildbeitrag im Feed sind bis zu 30 Hashtags erlaubt. In deiner Story kannst du bis zu 10 Hashtags einfügen.

Merke dir: Bücher haben selten nur ein Kapitel – wieso also nicht auch Stories? Zeige deine Geschichte in kleinen Szenen und Kapiteln. Bedenke dabei, dass deine Community die Inhalte on-the-go konsumiert und die Inhalte beim Content Marketing einfach und verständlich gestaltet sein sollten. Wer sich treu bleibt, und seine Geschichte jeden Tag Stück für Stück vervollständigt, wird schon bald einzigartige Resultate sehen. :-)