Christina Talberg

Christina Talberg

Schreiben, weil Reden nicht immer geht: Manche Themen sind tabu, und da hält man besser den Mund, das verstehen schon kleine Kinder. Angefangen hat es bei Christina Talberg (Pseudonym) mit wild experimentellen Romanen, die zum Glück (wie sie heute findet) nirgendwo gedruckt worden sind. Dann die ersten Veröffentlichungen: Kurzgeschichten in Anthologien von Schreibwettbewerben. Mit ihrem Debütroman, Nur ein Wort – Seulement une Parole, im ProTalk-Verlag, hat es dann etwas länger gedauert. Sie erzählt darin von ihrer Mutter und hat ein paar Jahrzehnte gebraucht, bis sie das konnte. In der letzten Zeit hat sie immer wieder daraus gelesen, ob beim trinationalen Festival „Literarischer Sommer“ oder beim Käsespätzle-Abend im deutschen Two-Café in Paris.

Als Journalistin behandelt sie Themen, die ihre Fiktion prägen. Zum Beispiel wie manche das Blaue vom Himmel runter lügen, weil sie weiterhin ihre Pestizide verkaufen wollen. Lüge und Wahrheit, das bleibt ihr Anliegen: ob Familientabus oder Greenwashing. Und natürlich die Liebe. Um alle möglichen Arten der Liebe geht es in ihrem booksnack Mondschein in Paris, von Stockholm-Syndrom bis Tango-Pasión …so schreibt man die Leidenschaft auf Spanisch. Sie lebt in Paris, wollte aber immer in ein Land, wo man Spanisch spricht. Vielleicht, weil ihr von klein auf vieles spanisch vorgekommen ist. Oder weil sie die Sprache schön findet. Neuerdings hat sie eine weitere Hypothese: Spanisch ist eine sehr hoffnungsvolle Sprache, die einzige, in der das Wort Illusion (ilusión) eine durchaus realisierbare Möglichkeit beinhaltet. Und das, findet sie, tut irrsinnig gut.

 


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E-Books des Autors

Christina Talberg – Mondschein in Paris

Mondschein in Paris

Von verrückten Dingen, die wir aus Liebe tun

Suzanne hungert für Thierry, weil der auf dürre, schweigend rauchende Frauen steht, während sie ein rundliches Energiebündel ist. Phil kommt mit einer Packung Präservative in der Hosentasche zu Anna nach Hause, will dann aber nur Freundschaft mit ein bisschen mehr. Und Anna versucht das Ganze noch mal mit einem Tango tanzenden Latin Lover. Sara küsst Ernesto nach einer mondbeschienenen Diskussion in einer Tiefgarage, obwohl sie gerade eben mit Robert in ihre gemeinsame Wohnung mit Blick auf Sacré Coeur eingezogen ist. Auch dort scheint der Mond durch die nagelneuen Vorhänge. Und Klara schreibt eine Doktorarbeit über … den schizoiden Mensch und die Liebe. Gegenstand ihrer Studien ist der junge Kidnapper, der sie im Landhaus seiner Eltern in der Vulkaneifel eingesperrt hat, um mal jemanden ganz für sich allein zu haben. Von Stockholm-Syndrom bis Tango-Pasión: Die gesammelten Geschichten nehmen einige Klischees auseinander, setzen sie neu zusammen und kommen zu dem Schluss: Der Mond ist ja auch wirklich eindeutig überbewertet.

Über booksnacks

Kennst du das auch? Die Straßenbahn kommt mal wieder nicht, du stehst gerade an oder sitzt im Wartezimmer und langweilst dich? Wie toll wäre es, da etwas Kurzweiliges lesen zu können. booksnacks liefert dir die Lösung: Knackige Kurzgeschichten für unterwegs und zuhause!

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