Die Visitenkarte meines Manuskriptes Was gehört in ein Exposé?

Ein Exposé ist die Visitenkarte deines Manuskriptes und muss in wenigen Seiten die Einzigartigkeit und Qualität deiner Geschichte hervorheben. Wir haben für dich zusammengefasst auf was es in einem Exposé ankommt.

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Für die Bewerbung bei einem Verlag oder einer Agentur werden die wichtigsten Daten zu dir und zu deinem Manuskript in einem Exposé gesammelt, das einen kurzen Eindruck zu deiner Geschichte vermitteln soll. Die Länge hängt dabei vom Umfang des Manuskriptes ab. Generell werden pro 100 Manuskriptseiten eine Seite im Exposé gezählt und folgende Aspekte sollten darin enthalten sein:

  • Zu den wichtigsten Eckdaten zu deiner Geschichte gehören das Genre (am besten schon das Subgenre wie Regionalkrimi anstatt einfach nur Krimi), die Zielgruppe, den Umfang des Manuskripts in Zeichenanzahl, den Schauplatz und Zeitpunkt der Geschichte und natürlich einige persönliche Angaben zu dir selbst, wie Anschrift, Mailadresse und eventuell die Telefonnummer.
  • Die Kurzbeschreibung ist im Prinzip wie ein Klappentext. Die Geschichte soll in einigen, wenigen Sätzen zusammengefasst werden und neugierig auf den Rest machen.
  • In der Inhaltsangabe wird die gesamte Handlung des Manuskripts auf eine bis eineinhalb Seiten heruntergebrochen. Das kann schwer sein, da die Handlung, trotz den Kürzungen, schlüssig und überzeugend sein muss. Hier geht es um einen Gesamteindruck der Geschichte, weshalb der Schluss auf keinen Fall fehlen darf.
  • Die Figurenbeschreibungen deiner Protagonisten beinhalten die Namen, das Alter und eine kurze Beschreibung ihres Charakters.
  • In einer Leseprobe kannst du einen Eindruck von deinem Schreibstil geben. Meistens ist es der Einstieg des Romans und sollte 15 bis 30 Normseiten umfassen.

Generell gehörten auch immer eine Autorenvita und eine Liste deiner bisherigen Veröffentlichungen zu den Bewerbungsunterlagen – manchmal als Teil des Exposés, manchmal als gesondertes Dokument. In der Vita geht es um dich, da die Verlage natürlich wissen möchten, wer die Person hinter dem Manuskript ist. Fünf bis zehn Sätze reichen dabei völlig aus und wenn du ein wenig Inspiration brauchst, kannst du dir für Formulierungen oder den Inhalt Tipps aus anderen Büchern holen. Es ist schließlich nicht immer leicht über sich selbst zu schreiben. :)