Krumme Gurken

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„Du machst es so gut!“,

kreischte Judy. Ich pulste schon im roten Bereich. Judy stöhnte, leckte sich die Lippen. „Ja! Mach’s mir! Buddy! Ooh!“
Und so machte ich. Mannomann! Wie ein Wahnsinniger machte ich. Judy schrie vor Lust, mich aber musste nichts mehr antörnen. Hatte schon in den höchsten Gang geschaltet. Auf und ab und Countdown – … fünf, vier, drei, zwei, eins, zero!!! Eine Sturmflut jagte durch meine Düse und hob mich vom Sofa: „Aaaah!“
Uff! Ich landete wieder, plumpste auf den Rücken – boah! – und blieb liegen. Ausschnaufen.
Judy stöhnte immer noch. Ich holte ein paar Tempos heraus. Judy lachte mich breit an. Ich stand auf, ging zu ihr und klickte sie weg. Zusammen mit ihrem Stecher, dem wilden Buddy. Outlook stülpte sich über die Webcam wie ein Keuschheitsgürtel. Ich zog wieder meinen Computerstuhl heran, den ich wegen des Sofas mit Aussicht weggeschoben hatte.
Na, was gibt’s Neues?
Shakira Toll hat dich als FreundIn auf Facebook hinzugefügt. Wir benötigen deine Bestätigung, dass du Shakira Toll kennst, damit ihr Freunde auf Facebook sein könnt.
Klar, kenne ich dich, Shaki, Schnucki! KLICK! Jetzt bist du meine Freundin Nummer 999 in diesem Facebookaccount. 999! Gespiegelte 666. Die Zahl des Biests! Du Shakira, ich Jerry van Helsing!
Ich scrollte durch meine 999 Freunde … ehmm … Freundinnen. Typen lasse ich auf meine Jerry-van-Helsing-Seiten gar nicht rein. Wenn Freundschaftsanfragen von Männern kommen, lösche ich sie diskret. Das Blümeln mit Männern macht mir nicht so viel Spaß. Welcher der Hübschen könnte ich wieder mal was Tiefsinniges auf die Pinnwand schreiben? Hallo, Süße, die Meditation ist das Kissen der weltumfassenden Liebe …
Frauen über dreißig mögen anscheinend Männer, die für mehr Liebe im Kosmos meditieren. Na ja, ganz genau weiß ich nicht, ob einige von meinen hübschen Freundinnen nicht gefaket und auch Kerle wie ich sind, aber der Schein trügt sowieso immer, also lohnt es nicht, daran Gedanken zu verschwenden.
Ich bin Jerry van Helsing. Buddy find ich als Namen auch nicht schlecht. Aber das nur nebenbei. Was mache ich jetzt also? Welche schreibe ich an? Dich, Anna Manon … übelst hübsch … nur fällt mir momentan nichts Tiefsinniges für deine Pinnwand ein, Baby! Besser poste ich für euch alle ein paar interessante Neuigkeiten in meinem Profil. Also: Allgemeine Informationen. KLICK!
Mein Profilfoto hatte Rowdy gebastelt. Ein großer Hut verdeckt mein Gesicht. Schulter eines Bodybuilders. Krass! Mehr muss ich nicht dazu sagen.

Derzeitiger Wohnort: Die Welt.

Heimatstadt: Sin City.

Geschlecht: Männlich (wollte zwar schon immer „Supermännlich“ reinschreiben, aber da ist Facebook zu konservativ und erlaubt nur zwei Geschlechter).

(Meinen Geburtstag lasse ich in meinem Profil weg. Mein Alter ändert sich ja von Freundin zu Freundin.)

Politische Einstellung: Cremig.

Religiöse Ansichten: Die Welt ist voller Magie.

Biografie: Kunst und Abenteuer.

Lieblingszitat: Wer seine Glorie kennt und dennoch in Schande weilt, der ist das Vorbild der Welt. (Lao Tse)

Hmm … hier musste ich nichts ändern. Ich klickte im Profil auf Ausbildung und Arbeit:

Schule: Albertus-Magnus-College für angewandte Hexenkunst.

Hochschule: Promovierter Alchemiker.

Arbeitgeber: Freiberuflich. Beruf: Vampirjäger.

Mein Vampirjäger-Beruf kotzte mich langsam an. Noch vor ein paar Jahren, als ich mir das Profil zurechtgelegt hatte, sind Frauen auf Vampirjäger voll abgefahren, jetzt aber standen sie auf Vampire. Echt! Letzte Woche hat mir hier Birgit ’nen Vortrag gehalten, von wegen ich solle die armen Vampire in Ruhe lassen, sie seien eine aussterbende Art. Birgit ist bei den Grünen. Die Stellas wollten zur Zeit alle ihr Leben mit ’nem Blutsauger verbringen, und Vampirjäger sind seitdem nicht mehr in. Besser legte ich mir einen positiv besetzten Beruf zu. Bei einem Vampirjäger ist der Freundinnenschwund zu groß. Als Vampir hätte ich die Tausendste-Freundin-Marke schon vor ein paar Monaten sprengen können. Davor kannst du einfach nicht die Augen verschließen. Klar konnte ich hier nicht so mir nichts, dir nichts vom Vampirjäger zum Vampir mutieren, aber eine Zwischenstufe ginge schon, zur Abwechslung mal etwas Realistisches. Also Beruf: Stuntman in Vampirfilmen. So! Und jetzt noch eine neue Tagesmeldung:

Jerry van Helsing ist beflügelt und schaut gerade, wo er gefahrlos landen kann.

„Bennie? Abendessen!“
Ich logte mich aus. Ciao meine Damen! Die Landung findet in der Küche statt. Mama, Vati und Clara hockten schon am Küchentisch.
„Wo bleibst du denn, Bennie.“
Bennie? Klar heiße ich nicht Freddy, nicht mal Jerry van Helsing. Aber Bennie? Ich heiße Benn, verdammt!
„Die ganze Zeit hockst du am Computer! Was machst du da bloß?“
Was sollte ich dazu sagen? „Mama! Ich bin der einzige überlebende Jugendliche bei Facebook. Alle meine Altersgenossen tummeln sich bei Instagram und Snapchat, ich verlasse Facebook nie. Facebook ist meine Fortnite-Spielwiese. Bei Instagram hätte man Jerry van Helsing schon längst gekillt. Bei Facebook tummelt sich meine Zielgruppe – die schönsten Damen der Welt.“ Klar konnte ich das meiner Mutter nicht erzählen. Ein Computerverbot würde meine Karriere als virtueller Frauenheld ruinieren.
„Iiiii! Wieder Nudeln?“
„Ach komm, Pasta ist gesund!“
„Jeden Tag? Ich will lieber Schnitzel!“
„Am Wochenende gibt’s Schnitzel!“, sagte Mama. „Du kannst nicht nur von Schnitzeln leben!“
„Doch!“, sagte ich. „Ein Vampirjäger isst doch keine Nudeln!“
„Was?“
„Nur ein Scherz!“
„Nimm dir auch Salat, Bennie!“
„Ich heiße Benn, Mama!“
„Früher hast du an Bennie aber nichts auszusetzen gehabt.“
„Jetzt bin ich sechzehn!“
„Weiß ich doch, Bennie. Nimm dir bitte Salat! Du musst einfach mehr Gemüse essen.“
„Tue ich doch“, sagte ich. „Pommes, Ketchup …“
„Da“, sagte Mama. „Tomatensoße.“ Als ob Tomatensoße ein würdiger Ersatz für Ketchup wäre.
„Wahrscheinlich verlier’sch meine Arbeid!“, sagte Vati. Vati ist der Sachse in unserer Familie. Spricht immer mit Dialekt und kann nicht anders. Ich hab mal rausgegoogelt, dass die meisten Leute finden, Sächsisch sei der am wenigsten charmante deutsche Dialekt. Das ist Vati wurscht, wie die Bayern sagen würden. Das ganze Internet interessiert ihn nicht. Für Vati ist Google ein Kuchen – nämlich der Gugelhupf – und Wikipedia eine Schlampe.
„Was?“, sagte Mama. „Du verlierst die Arbeit?“
„De Wessis sprengn das Haus in dem’sch arbeide!“
„Du arbeitest in einer großen Firma, Vati“, sagte Clara. „Die wird doch nicht ganz von den Wessis weggebombt.“
„’s Haus abor schon.“
„Na und?“
„’sch bin dor Hausmeisdor.“ Mein Vater ist Hausmeister aus Überzeugung. Weil er Kühlschränke, Bügeleisen und Klospülungen reparieren kann. Am liebsten würde Vati nur Kühlschränke, Bügeleisen und Klospülungen reparieren. Deswegen war er nie wirklich böse, wenn ich früher mal Kühlschränke, Bügeleisen und Klospülungen kaputt gemacht habe.
„Die haben doch noch andere Häuser“, sagte ich.
Und dann erklärte mein Vater uns, dass ja in jedem ordentlichen Haus schon ein Hausmeister säße. Wenn also ein Haus in die Luft gejagt würde, gäbe es einen Hausmeister zuviel und einen Hausmeisterjob zu wenig. Vati nahm einen tiefen Schluck und erklärte dann weiter: Das hieße im Kapitalismus Rationalisierung. Er sah uns an: „Hab’dor das ni in dor Schule gehabbd?“
„Immer noch besser, als wenn man dich mit dem Haus sprengen würde“, sagte Clara.
„Keenor kann mich leiden“, sagte mein Vater.
„Ähwo“, sagte meine Mutter auf Sächsisch, tätschelte Vati an der Schulter und lachte.
„Vielleichd kann Karl en Hausmeisdordschob für mich besorgn.“ Karl ist Vatis Bruder, lebt aber in Berlin.
„Wir haben hier in Dresden unser Haus“, sagte meine Mutter und seufzte. „Kannst du dir nicht vom Arbeitsamt eine Umschulung bezahlen lassen?“
„Zum Gombjudoreggsbärdn, odor?“
„Als Computerexperte wärest du sicher nicht zu schlagen“, sagte ich und mein Vater grinste.
Es klingelte zweimal an der Tür.
„Wer kann das sein?“, fragte meine Mutter.
„Der Briefträger“, rief Clara. „Der klingelt zweimal!“
„Hä-hä“, sagte ich.
„So spät?“, fragte meine Mutter. „Es ist schon sechs!“ Mama versteht Claras Witze nie. Ich versteh sie zwar, find sie aber nicht lustig. Meine Schwester ist echt old school – sie ist achtzehn, steht aber auf Jack Nicholson!
„Das ist sicher Rowdy“, sagte ich. Krass erleichtert schob ich den Nudelteller mit der roten Tomatensoße von mir weg und stand auf.
„Holla, Mann!“
Rowdy und ich kennen uns schon seit Jahren, aber so richtig befreundet sind wir erst seit einem Jahr, als wir uns in einem Laden mit Computerspielen getroffen hatten. Damals war Rowdy schon weg aus unserer Klasse.
Rowdy stand vor unserer Haustür, starrte in seine Hand. Eine Kastanie lag darin. „Verdammt“, murmelte er vor sich hin. „Was macht die Kastanie hier? Wir haben erst Juli.“
„Hollaaa!“, sagte ich noch mal.
Rowdy umschloss die Kastanie mit seiner Faust und hob den Kopf. Schreck in den Augen. Als ob gleich ein Gangster mit ’ner Knarre in der Hand sagen würde: ‚Kastanie oder Leben!‘
„Ah“, sagte er und lachte. „Du bist’s!“
„Klar“, sagte ich. „Du hast bei uns geläutet.“
„Weiß ich!“, sagte Rowdy. „Kommst du zu mir? Ich muss dir was zeigen.“
„Deine Gurke?“, fragte ich.
„Nee“, sagte er, lachte aber nicht. Clara und ich sind wohl echte Geschwister. Auch meine Witze versteht keiner.
„Bin gleich fertig“, sagte ich. „Muss mich nur verabschieden. Komm mit in die Küche! Meine Eltern mögen’s, wenn man ihnen ‚Hallo‘ sagt.“
„Echt?“ Rowdy sah nicht begeistert aus, aber er trottete mir hinterher.
„Hallo, Rowdy“, sagte meine Mutter in der Küche. „Magst du mitessen?“ Schützend stellte sie sich aber vor den Topf mit der Soße. Sie hatte Rowdys begehrlichen Blick auf die Tomatensoße bemerkt. Soßen und Suppen machen ihn voll an. Unlängst hatte Mama Rowdy ihre Kartoffelsuppe angeboten und prompt steckte er seinen Finger in den Suppentopf hinein. Seitdem passt meine Mutter auf.
„Hier sind noch Nudeln“, sagte sie.
„Ich mag Schnitzel“, sagte Rowdy, glotzte aber in den Tomatensoßetopf.
„Siehst du?“, sagte ich.
„Ich ess gerne Wursd“, sagte Vati „und in’dor allorgrösdn Nod, schmäggd de Wurschd och ohne Brod“, sächselte er weiter.
„Hä?“, sagte Rowdy. Seine Mutter kommt aus Berlin.
„Ich mach aus euch Vegetarier“, drohte meine Mutter. „Und dann seid ihr mir ewig dankbar.“
„Die Weichen besiegen die Harten“, sagte ich, und Vati nickte mir anerkennend zu. Rowdy starrte schon wieder die Tomatensoße an. „Komm, Kumpel!“ Ich zerrte ihn Richtung Küchentür.
„Und die Nudeln?“, fragte meine Mutter und trat erleichtert einen Schritt vom Tomatensoßentopf weg. Das war ein Fehler.
„Die esse ich morgen auf!“
„Warte mal!“, sagte Rowdy, riss sich aus meinem Griff, hüpfte zu dem Topf und steckte den Finger in die rote Soße.
„Rowdy!“, brüllte Mama.
„Tschuldigung!“, sagte Rowdy, leckte den Tomatenfinger ab und marschierte aus der Küche.
Meine Mutter seufzte. „Wann kommst du heute heim, Bennie?“
„Keine Ahnung!“
„Wo geht ihr hin?“
„Zu ’ner Pornoparty!“
„Saubor!“, sagte Vati.
„Idioten“, murmelte Clara vor sich hin.
„Sollen wir nicht besser zu mir gehen?“, fragte Rowdy draußen. „Ich mag keine Pornopartys!“
„Warum nicht?“
„Hab meine Gründe dafür!“
„War eher nur ’n Scherz!“, sagte ich. „Aber es ist echt krass, was ich mir leisten kann, oder? Wenn ich mein Vater wäre, würde ich mir nicht so viel erlauben. Meine Eltern machen immer voll auf Verständnis, aber ich brauch hin und wieder ’ne harte Hand.“
„Du hattest doch letztes Jahr genug Stress mit ihnen, als du acht Stunden am Tag LoL gezockt hast.“
„Schon! Aber seit ich damit aufgehört habe, finden sie mich super.“ Meine Noten haben sich auch verbessert, sollte ich dazu sagen. Seitdem lassen mich meine Eltern in Ruhe. League of Legends frisst Zeit. Jetzt zocke ich nur noch höchstens ein Adventure im Monat. Keine Online-Spiele mehr. Meine Freundinnen im Web fahren sowieso voll auf Kunst und Abenteuer ab. Bei Frauen kannst du nicht mit ’nem Ego-Shooter kommen: „Ey, Bunny! Gerade hab ich tausend Mutanten abgeknallt.“ Frauen langweilen sich beim Ballern. Da fiel mir noch Rowdys Ekschn in der Küche ein: „Hey! Warum hast du den Finger in die Soße gesteckt?“
„Ich konnte nicht widerstehen“, sagte Rowdy.
„Hab ich mir gleich gedacht.“
„Wenn ich den Finger nicht reinsteck, krieg ich Depressionen.“
„Was machen die?“
„Eh … ich will mich halt umbringen und so.“
„Huch!“, sagte ich. „Hab schon Angst gehabt, dass es was Ernstes ist.“
„Wie läuft’s bei uns in der Schule?“, fragte Rowdy. Er sagt immer noch „bei uns in der Schule“, obwohl er seit der Siebten weg ist. Ein paar Jungs aus unserer Klasse haben ihn damals rausgemobbt. Weil Rowdy anders ist.
„Wir haben doch schon Ferien“, erinnerte ich ihn.
Rowdy zuckte mit den Schultern. „Hab ich vergessen.“
Ich ging an einem Straßenschild vorbei, das Verkehrszeichen ganz nah an meinem Kopf. In einer plötzlichen Eingebung – die krieg ich hin und wieder – schlug ich mit der Hand auf das Schildblech, BUMM!, fasste mich an die Schläfe und krümmte mich, als ob mich das Schild böse am Kopf erwischt hätte: „Autsch!“
Erschrocken hüpfte Rowdy um mich herum. „Oida! Benn! Hast du dich verletzt?“
Ich hörte auf, mich zu krümmen. „Hä-hä-hä! April, April!“
Rowdy dachte nach. „Wenn jetzt Ferien sind, ist April doch schon längst vorbei, oder? Hast du mich verarscht? Du hast dich gar nicht angeschlagen, oder?“
„Nee! Hab nur mit der Hand dagegen gehauen!“
„Wichser!“ Rowdy zeigte mir den Stinkefinger.
„Schnell!“, rief ich. „Die Straßenbahn kommt.“ Rowdy wohnt auf der anderen Seite der Neustadt, und Dresden ist echt groß. Wir spurteten los. Hätte ich geahnt, was mich erwartet, wäre ich vorsichtiger gewesen.
„Guck mal!“, rief Rowdy, der hinter mir her trabte. „Da ist Carmela!“
„Carmela? Meine Schicksalsfrau?“ Ich drehte mich im Laufen um. „Wo?“ Und BUMM!

 

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Seit Jahren begeistert der in Prag geborene und promovierte Naturwissenschaftler Jaromir Konecny das Publikum bei Poetry Slams sowie auf Kabarett- und Lesebühnen aller Art. Jaromir Konecny, der 1982 in die Bundesrepublik übergesiedelt ist, hat über 100 Poetry Slams gewonnen und wurde zweimal Vizemeister der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften. Sein Werk Doktorspiele wurde verfilmt und lief 2014 erfolgreich in den deutschen Kinos.
Er ist u. a. Gründer und Gastgeber des Science Kabaretts mit Frank Klötgen, Mitgründer und Gastgeber der Poetry Slam- und Lesebühne „Poetry & Parade“ – beides in der Seidlvilla in München. Außerdem ist er Gründer und Moderator des Poetry Slams und der Lach Lounge im UBO 9 in München-Aubing.

Sein letzter Roman heißt Die unglaublichen Abenteuer des Migranten Němec, seine neuen Kabarettprogramme: Krapfen mit Kökölöres und Meine Angst vor natürlicher Intelligenz – ein Wissenschaftskabarett über künstliche Intelligenz und Hirnforschung. Für SciLogs des Spektrum der Wissenschaft schreibt er den Blog Gehirn & KI.