Zum Verlieben verführt

„Darf ich?“

Barbara hob irritiert den Kopf und runzelte die Stirn, bevor sie den Finger auf die Zeile des Zeitungsartikels drückte, in dem sie gerade las. „Wie bitte?“

„Entschuldigen Sie, wäre es Ihnen wohl recht, wenn ich mich zu Ihnen setze?“ Sie erblickte einen attraktiven Mann in ihrem Alter. Er betonte jedes Wort und deutete auf die vollbesetzte Gaststube ringsherum. Dabei umfasste er die Lehne des noch unbesetzten Stuhls, der ihr gegenüberstand und wirkte etwas genervt. „Es ist leider nirgends mehr ein Platz zu kriegen …“

„Ja … ja … natürlich. Setzen Sie sich.“

Barbara musste sich zusammenreißen, um nicht unfreundlich zu werden. Warum suchte er sich denn kein anderes Lokal, wenn dieses, das Bistro, wie es von allen genannt wurde, voll belegt war? Hastig griff sie nach ihrer Handtasche, die auf dem noch freien Stuhl lag und stellte sie unwirsch neben sich ab. Mist! Sie liebte es, ihre Mittagspause allein zu verbringen. Nur in diesem kurzen Zeitfenster bekam sie mal die Gelegenheit für ein wenig Ruhe. Montags herrschte in der Kanzlei eine Dauerbeschallung der besonderen Art, denn viele Mandanten wollten den Frust, den sie übers Wochenende angestaut hatten, loswerden. Aus dem Grund begab sich Barbara – wie auch an jedem anderen Wochentag – zu dem etwas abseits stehenden Tisch im Bistro. Der Platz war eher unbeliebt. Direkt am Gang zur Küche und zu den Toiletten verirrte sich dorthin so schnell keiner. Sie sah sich um und bemerkte erst jetzt, dass es um diese Zeit tatsächlich voller als sonst üblich war.

„Ich werde Sie nicht stören“, erklärte der gutaussehende Fremde kühl. Es fiel ihr angenehm auf, dass seine Stimme ein dunkles Timbre hatte. „Ich möchte hier etwas essen und bin nicht auf der Suche nach Unterhaltung.“

Ohne sie noch eines Blickes zu würdigen, griff er zur Menükarte, die in einem mittig auf dem Tisch stehenden Ständer steckte und konzentrierte sich sofort auf den Inhalt.

Schuldbewusst betrachtete Barbara den gesenkten blonden Haarschopf. Der moderne Schnitt bändigte das volle Haar und betonte die schmale Kopfform. Ganz ohne Frage ein interessanter Mann. Er trug zum hellen Anzug ein anthrazitfarbenes Hemd ohne Krawatte und wirkte sehr sportlich. Gepflegte Hände, kein Ring. Sie traute ihm zu, eine gute berufliche Position zu bekleiden, denn an mangelndem Selbstbewusstsein schien er nicht zu leiden, so lässig, wie er die ungewöhnliche Situation meisterte. Er ignorierte sie nun völlig. Kein Wunder, so wie ich ihn angefahren habe, gestand Barbara sich schuldbewusst ein und registrierte aus den Augenwinkeln, wie ihn zwei junge Frauen vom nächstgelegenen Tisch aus begutachteten.

„Entschuldigen Sie, ich wollte nicht so unhöflich sein. Aber wenn ich mich überrumpelt fühle, reagiere ich schnell etwas über“, räumte sie kleinlaut ein. „Eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass es hier so übervölkert ist. Seit dem Wochenende herrscht der Ausnahmezustand in der Stadt. Daran hätte ich denken müssen. Während der Documenta ist es völlig normal, dass man um diese Uhrzeit keinen freien Platz mehr ergattert. Das gilt für die komplette Innenstadt. Es sind so viele Leute unterwegs … ich kann das beurteilen. Ich komme jeden Mittag hierher. Aber so voll wie heute war es schon lange nicht mehr. Und an diesen Tisch verirrt sich sonst sowieso keiner.“

Er sah auf. „Weil es Ihnen lieber ist, allein zu sitzen?“

Barbara registrierte erleichtert, dass er versöhnlicher klang. Sie klappte die Zeitung zu und legte sie zur Seite. „Ja. Ich muss beruflich ziemlich viel reden und da bin ich froh, wenn ich in der Mittagspause meine …“

„Dann muss ich mich jetzt wohl bei Ihnen entschuldigen. Schließlich habe ich Sie gestört.“

„Nein nein, so tragisch ist es nun auch wieder nicht, ich bitte Sie!“

Sie sieht in ihrem Schuldbewusstsein noch hinreißender aus als ohnehin schon, dachte er und legte die Karte zur Seite.

„Wollen wir den Vorfall nicht einfach vergessen und …“

„… so tun als hätten wir uns verabredet?“, beendete er den Satz. Sein Lächeln stand ihrem in nichts nach. Und er kannte die Wirkung. „Von mir aus“, setzte er ihr Einverständnis einfach ein wenig kühn voraus und langte erneut nach der Speisekarte. „Sooo“, atmete er langsam aus. „Wenn Sie so oft herkommen, dann können Sie mir doch sicher etwas empfehlen, oder? Ich sterbe nämlich vor Hunger.“

„Wenn Sie vegetarisch mögen schon. Bei den Fleischgerichten muss ich leider passen. Aber wenn die so lecker sind wie alles andere – ich spreche jetzt vom Dessert – dann können Sie eigentlich nichts falsch machen.“

„Okay.“ Er warf einen Blick auf die Teller, die der Kellner am Nachbartisch servierte. „Ich denke, ich werde das Tagesgericht nehmen.“

Barbara nickte nur. Sie hatte die Bestellung schon aufgegeben. Von ihr wusste das Personal, was sie bevorzugte, und die Auswahl an vegetarischen Gerichten hielt sich in Grenzen.

Da das Gespräch verstummt war, zog sie die mitgebrachte Zeitschrift wieder aus der Handtasche und gab vor, sich darin zu vertiefen. Doch irgendwie fehlte ihr dafür die Ruhe. Durch die Ponyfransen, die ihr gewollt frech in die Stirn fielen, beobachtete sie unauffällig ihren Tischnachbarn, der gerade die Mails in seinem Smartphone checkte und sich dabei bequem im Stuhl zurücklehnte. Ihm schien es nichts auszumachen, dass die Unterhaltung abgebrochen war. Auch gut.

Unterdessen brachte der gehetzte Kellner Gläser und zwei kleine Flaschen Mineralwasser, versäumte es jedoch, einzugießen. Automatisch griffen Barbara und Niklas gleichzeitig zu der Wasserflasche, die direkt vor Barbaras Teller stand.

„Entschuldigung, ich dachte, das wäre meine …“, räusperte sich Barbara und begriff nur eine Sekunde später, dass er lediglich höflich sein wollte.

„Das bleibt auch so – darf ich Ihnen trotzdem einschenken?“ Er deutete auf das leere Glas. „Oder wäre das zu persönlich?“ Um seine Mundwinkel herum zuckte es.

„Nein, natürlich nicht … ich hab‘ doch gar nichts mehr gesagt.“

„Das nicht, aber, wenn Blicke töten könnten …“, Niklas füllte die Gläser.

„Jetzt übertreiben Sie aber maßlos. Nur weil ich es gewohnt bin, mich selbst zu bedienen.“

Er kommentierte das nicht, sondern bedachte sie nur mit einem wachsamen Blick. Lediglich eine Augenbraue zuckte blitzschnell nach oben.

Auch wenn er nicht aussprach, was er dachte, konnte sich Barbara ausmalen, welche Rückschlüsse er aus ihrer unbedachten Äußerung ziehen musste.

Wie wär´s denn mal mit Hirn einschalten und dann reden, schalt sie sich selbst und spürte förmlich, wie sich ihre Wangen mit einer sanften Röte überzogen.

Niklas lehnte sich dagegen gelassen zurück. Die Entwicklung des Gesprächs stimmte ihn sehr zufrieden. Er musste sich beherrschen, um nicht zu auffällig zu grinsen. Ihre Reaktion ließ ihn hoffen. Dass sie ihm gefiel, hatte er vom ersten Augenblick an gewusst. Auch wenn sie sich noch so kratzbürstig gab. Sie konnte ja nicht ahnen, wie sehr er es mochte, wenn Frauen nicht so leicht zu beeindrucken waren. Das Gegenteil davon langweilte ihn zu Tode. Sofort musste er an die beiden Assistentinnen denken, die ihm schon den ganzen Morgen in seinem Büro zugesetzt hatten.

Kann ich Ihnen behilflich sein? Sagen Sie mir aber gewiss, wenn Sie etwas brauchen! Ich helfe gerne. Vielleicht möchten Sie ja am Mittag mit uns zum Italiener um die Ecke?

Gott bewahre!

Finden Sie nicht, dass man sich in der Pause viel besser austauschen kann?

Am liebsten wäre er auf der Stelle geflüchtet. Kurz vor der offiziellen Mittagspause hatte er sich dann unter einem banalen Vorwand verabschiedet.

Umso erfrischender empfand er das unterkühlte Verhalten seines Gegenübers. Sie schien sich nicht mehr an ihn zu erinnern. Kein Wunder, ihr erstes Zusammentreffen lag auch schon ein paar Wochen zurück. Aber er erinnerte sich dafür umso mehr.

Und nun saß er hier mit ihr. Das Schicksal meinte es gut mit ihm. Denn seitdem war sie ihm nicht mehr aus dem Sinn gegangen. Sie erschien ihm fast noch attraktiver als bei ihrem ersten Zusammentreffen. Ihr Auftreten passte auf jeden Fall bestens zu ihrer Erscheinung und zu einer wie auch immer gearteten Tätigkeit in einer Anwaltskanzlei. Die blonden mittellangen Haare fielen ihr in sanftem Schwung in das zarte Gesicht und unterstrichen den warmen Ausdruck ihrer braunen Augen. Das änderte sich selbst dann nicht, wenn sie ihn so kritisch ansah wie in diesem Moment. Und auch das klassisch enganliegende dunkelblaue Kostüm mit farblich exakt abgestimmter hellblauer Bluse passte perfekt ins Bild. Es betonte unauffällig ihre reizvolle Figur. Subtile Erotik machte ihn so oder so viel mehr an, als die plumpe Zurschaustellung von Geschlechtsmerkmalen. Aber das wäre bei ihr sowieso unvorstellbar. Die typische Businessgarderobe ließ darauf schließen, dass sie mehr als eine gewöhnliche Schreibkraft war. Ihr ganzes Erscheinungsbild konnte man, ohne zu übertreiben, als zurückhaltend und vornehm bezeichnen. Ihre blonde Haarpracht war bis auf ein paar sehr gekonnt gesetzte, sehr natürlich wirkende Strähnchen echt. Ihre Haare schimmerten in unterschiedlichen, aufeinander abgestimmten Blondtönen. Und so ein kostspieliges Kunstwerk bekam man nur von einem Friseur, der sein Handwerk verstand. Dafür hatte Niklas ein Auge. Insiderwissen. Schließlich war eine gute Freundin der Familie selbstständige Friseurmeisterin.

Er schielte auf die Zeitschrift, die sie in diesem Moment wieder zusammenfaltete, weil der Kellner das Essen brachte. Es handelte sich um das Handelsblatt, stellte er fest.

Barbara fing den Blick ein, mit dem er sie taxierte und reagierte prompt.

„Sind Sie immer so schnell mit einem Urteil?“ Sie hörte selbst, wie schnippisch ihre Tonlage klang, aber die Art, wie er sie ansah, knabberte an ihrem Selbstbewusstsein. Auch wenn er sich betont neutral gab, glaubte sie, darin eine nonverbale Unterstellung herauszulesen, mit der er sie als Single abstempelte. Und dass er mit dieser Vermutung ins Schwarze traf, ärgerte sie umso mehr. Zum einen weil er recht hatte, zum anderen, weil es ihn nichts anging und außerdem, weil er es schaffte, sie aus der Ruhe zu bringen. Ganz zu schweigen davon, dass er sie dazu brachte, zu spekulieren. Eine Eigenschaft, die man sich als Anwältin überhaupt nicht leisten durfte. Himmel Sakrament noch mal!

Dass braune Augen so frostig schauen können, dachte Niklas belustigt und konterte: „Sind wir immer noch beim Wassereingießen?“

„Ja. Ich mag solche unterschwelligen Andeutungen nicht, auch dann nicht, wenn man sie nicht konkret ausspricht.“

„Oha, das hört sich aber auch wirklich bedrohlich an, so, wie Sie das sagen. Unterschwellige Andeutungen. Tja, wissen Sie, was mir daran gefällt? Also ich meine an den unterschwelligen Andeutungen? Dass wir uns mittendrin in einer lockeren Unterhaltung befinden. Das übliche Blabla kann doch jeder, finden Sie nicht auch?“

„Kommt darauf an. Mir wäre es lieber, wenn Sie mich einfach fragen, was Sie wissen wollen. Und hören Sie auf, mich so … so anzu…?“

„Ist Ihnen das unangenehm?“, lächelte er amüsiert.

„Nein, warum sollte es das?“ Diese Antwort strafte ihre Worte Lügen, denn sie wich seinem Blick aus. „Also, was brennt Ihnen denn auf der Seele?“

„Haben Sie sich entschieden, nun doch Konversation mit mir zu betreiben? Ich dachte, es wäre Ihnen lieber, in Ruhe zu essen.“

„Müssen Sie jede Frage mit einer Gegenfrage beantworten?“

„Nein, normalerweise nicht.“ Er zog eine Grimasse, die seine attraktive Jungenhaftigkeit noch unterstrich. „Oh Entschuldigung. Das ist mir völlig entgangen …“, grinste er ohne jegliche Reue und nahm einen Schluck Wasser. „Das muss an Ihnen liegen – also, was ist nun? Schweigen oder doch lieber reden?“

„Also schön. Ich kann mich sowieso nicht mehr auf den Artikel konzentrieren. Da können wir uns auch genauso gut unterhalten.“ Sie schob sich den Teller zurecht und sah ihn kurz an, bevor sie das Besteck nahm.

„Ganz wie Sie wünschen“, deutete er mit dem Oberkörper eine kleine Verbeugung an und grinste dabei bis über beide Ohren.

Ihr entging der Anflug von Genugtuung nicht, der in seinen Augen aufflackerte. Ebensowenig, dass ihr das nicht unangenehm war.

„Zugegeben … ich habe darauf gehofft, dass Sie ein wenig mit mir plaudern. So ein bisschen Smalltalk zum Mittagessen kann doch ganz nett sein. Darf man fragen, wo Sie beruflich unterwegs sind?“

Er schob sich ein Stück Kartoffel mit Fleisch in den Mund und deutete mit der Gabel auf das Handelsblatt in ihrer Tasche. Da sie sich nicht an ihn erinnerte, würde er diesen Zustand vorerst nicht ändern und stellte sich weiter unwissend.

„Dürfen Sie. In der Regel halte ich mich in der Kanzlei oder bei Gericht auf“, schmunzelte sie.

„Ah! Anwältin oder Notarin?“

„Beides.“

„Dann lag ich ja gar nicht so falsch. Ich hätte Sie zwar eher in einer Bank vermutet, aber das passt auch. In welcher Kanzlei arbeiten Sie?“

„Erdmann & Partner. Wir sind hier oben im Haus. Im dritten Stock.“

„Ja, die kenne ich. Zwar nur vom Hörensagen, weil die Firma mit der ich es gerade zu tun habe, sich dort rechtlich beraten lässt. Interessant. Dr. Erdmann, der Chef, der ist ja eine echte Koryphäe im Arbeitsrecht, wie man hört. Wie ist er denn so als Vorgesetzter?“

„Da bin ich nicht die richtige Ansprechperson“, schmunzelte sie. „Ich bin da befangen. Ich kenne ihn schon zu lange“, lächelte sie hintergründig. „Aber … abgesehen von den Neuzugängen werden nur langjährige Mitarbeiter beschäftigt. Wenn das Ihre Frage beantwortet.“

„Tut es“, nickte er.

„Und Sie? Wo sind Sie beruflich unterwegs?“

Niklas lächelte in sich hinein. Er mochte aufmerksame Zuhörer als Gesprächspartner. Und dass sie seine Worte benutzte, bestätigte ihm das. „Ich bin Unternehmensberater und deutschlandweit unterwegs. Ich komme aus Kassel und freue mich, wenn ich mal einen Auftrag habe, für den ich keine Koffer packen muss.“

„Das hört sich spannend an. Da stehen Sie sicher ständig vor neuen Herausforderungen. Welche Firma ist das, wenn ich fragen darf? Das interessiert mich nur deshalb, weil Sie eben erwähnten, dass sie Mandanten von uns sind.“

Barbara war fertig mit dem Essen. Sie legte das Besteck auf den leeren Teller, nahm den letzten Schluck Wasser aus dem Glas und gab dem Kellner ein Zeichen, dass sie zahlen wollte.

„Müller & Söhne. Solides mittelständisches Unternehmen.“

„Ach ja, ich erinnere mich. Und wie lange dauern Ihre Aufträge bei den Kunden, die Sie beraten im Allgemeinen?“

„Das kann man pauschal nicht sagen. Es kommt auf den Umfang an. Bei Müller werde ich sicher vierzehn Tage zu tun haben. Die stellen alles auf den Prüfstand und wollen neue Konzepte.“

Der Ober brachte die Rechnung und beide zahlten.

„Ja dann …“, Barbara schob den Stuhl nach hinten und angelte nach ihrer Tasche. „Ich wünsche Ihnen und Müller viel Erfolg. Sie haben es verdient.“

Niklas nickte und griff nach Barbaras Stuhl, der nach hinten zu kippen drohte, als sie sich erhob.

„Verraten Sie mir noch, wie Sie heißen?“

Barbara schlang sich den Riemen ihrer Handtasche über die Schulter und sah ihn überrascht an. „Warum sollte ich?“

„Warum nicht?“

Er lächelte sie so entwaffnend an, dass sie stehen blieb.

Sie sah auf die Uhr. „Ich muss los. Auf mich wartet ein Termin.“

„Geht mir genauso. Je eher Sie mir antworten, umso …“

„Erdmann.“

„Ah, jetzt verstehe ich, warum Sie von Befangenheit sprachen. Und ihr Vorname?“

„Hören Sie“, atmete sie genervt aus und ärgerte sich über sich selbst, weil der Blick, mit dem er sie bedachte, frech und herausfordernd, sie aus der Fassung brachte. Was hatte dieser Mensch nur, dass er so mit ihr umgehen konnte?

„Ich heiße Barbara. Sind Sie jetzt zufrieden?“

„Für den Anfang schon.“

„Warum wollen Sie das wissen?“

„Können Sie sich das nicht denken?“

„Vielleicht … vielleicht aber auch nicht. Also?

„Weil wir uns gerade so nett unterhalten haben?“

„Und wie heißen Sie?“

„Niklas Maartens.“

„Schön. Hätten wir das auch geklärt.“ Sie straffte die Schultern. „Ich muss jetzt gehen.“

Niklas erhob sich nun ebenfalls und deutete eine leichte Verbeugung an. „Es war mir ein Vergnügen – einen schönen Tag Ihnen noch.“

 


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Dolores Mey lebt in Hessen. Gemeinsam mit ihrem Mann schreibt sie Geschichten, die das Leben hätte schreiben können. Heiter, spannend und immer auch romatisch.