Frauenromane – Das neue Genre im Verlagsprogramm

Mit den Neuerscheinungen Groß, blond, Rockstar! Traummann?, Neues von Frau Meyer, Sleeping Rosanna sowie Feinripp und Schlagsahne erweitert der Verlag dp DIGITAL PUBLISHERS sein Programm um ein weiteres Genre.

Stuttgart, April 2016. Ob man in Neues von Frau Meyer humorvollen Alltags-Geschichten folgt, sich in Sleeping Rosanna von einem modernen Dornröschen verzaubern lässt, in Groß, blond, Rockstar! Traummann? das überraschende Wiedersehen zweier Liebender begleitet oder in Feinripp und Schlagsahne die skurrilen Erlebnisse der sozialpädagogischen Familienhelferin Gloria miterlebt – die Geschichten sind so vielfältig und ungewöhnlich wie das Leben selbst.

„Wir haben uns bewusst dafür entschieden, das Genre der modernen Frauenromane weiter auszubauen. Unsere Leserinnen und Leser suchen nach Unterhaltung, die wir ihnen in unserem Programm – nun ergänzt durch  Humor und Liebesgeschichten – bieten“, erklärt Stephanie Schönemann, Programmleiterin von dp DIGITAL PUBLISHERS, und freut sich bereits auf die weiteren Neuerscheinungen dieses Genres.

Die Autorinnen Britta Meyer, Nadin Hardwiger, Sandra Helinski und Liz May sind auf den unterschiedlichsten Wegen zu ihren Buch-Ideen gekommen. Erste Interviews, Leseproben und Rezensionsexemplare können beim Verlag kostenlos angefordert werden.

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Groß, blond, Rockstar! Traummann? – Sandra Helinski

Sandra Helinski ist hauptberuflich Projektmanagerin in der Suchtforschung und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Weindorf in der Pfalz. Weil sie sich mit 37 schon ein wenig zu alt findet, um für Rockstars zu schwärmen, schreibt sie lieber einen Roman darüber, wie es wäre, sich in einen Rockstar zu verlieben: Groß, blond, Rockstar! Traummann? liefert Herzklopfengarantie und ein bittersüßes Wiedersehen.

Nadin Hardwiger im Interview

Nadine HardwigerWas bedeutet dein Buch Sleeping Rosanna für dich?

Ich freue mich, dass die Trilogie um die drei Märchenfrauen nun vollständig ist und es den Mädels gut geht.

Wie lange hast du daran gearbeitet?

Bisher stehen 4.305 Minuten in meinem Aufwandsbüchlein. Dazu kommen noch viele, viele Minuten Lektoratsarbeit und Lesearbeit – und noch ein-, zweimal Lesen … und so einige Stunden, die ich wie immer verschusselt habe aufzuschreiben.

Wie kamst du auf die Idee?

Dornröschen stand von Anfang an auf meiner Liste der fünf Märchen, die ich in unserer Welt willkommen heißen wollte.

Worum geht es in deinem Roman?

Es war einmal ein Königspaar, das wünschte sich sehnlichst ein Kind. Dornröschen ward geboren und erhielt von den zwölf weisen Frauen des Landes alle guten Gaben. Nur die Dreizehnte ward ihr nicht wohlgesonnen: Dornröschen sollte sich an einer Spindel stechen und in einen hundertjährigen Schlaf fallen.

Und so geschah es … Nach hundert Jahren weckte ein Prinz Dornröschen mit einem Kusse aus ihrem Schlafe und erlöste sie. Und so wurden sie glücklich miteinander. Aber mehr verrate ich auch hier nicht.

Was reizt dich daran, moderne Märchen zu schreiben?

Irgendwie kommen mir meine märchenlosen Geschichten etwas nackt vor. Als würde ohne diese magischen Märchenmomente etwas fehlen.

Welche Projekte planst du für die Zukunft?

Ich müsste mit meinen Kindern mal wieder neue Anziehsachen einkaufen gehen. Denn in den letzten Wochen, die ich hauptsächlich mit Rosanna im Baccara verbracht habe, sind sie wieder ein ganzes Stück gewachsen.

Außerdem finde ich Patrizias Hochzeit hoch interessant … und Weihnachten … und auf eine Kindergeschichte so richtig randvoll mit Fantasie hätte ich auch mal wieder Lust …

Was tust du, wenn du nicht am Schreiben bist?

Geschichten erfinden, lesen, backen, meine Kinder zur Eile antreiben, E-Mails schreiben, Schulranzen kontrollieren, To-Do Listen schreiben, Sport, To-Do Listen wegschmeißen, meinen Mann darüber informieren, warum ich gerade wieder keine Zeit habe, um mit ihm eine Fahrradtour zu unternehmen, Dinge aufräumen, die nicht mir gehören, auf Arbeit fahren, arbeiten, mit meinen Kollegen rumwitzeln, wie es wohl sein wird, wenn ich es auf die Bestsellerliste schaffe, nach Hause fahren, für Mathe lernen, Englischvokabeln abfragen, deutsche Grammatik bildhaft erklären, Klavierübungen lauschen, Urlaubspläne schmieden, Querflötentöne gerade rücken, Tore bejubeln, Pliés beklatschen … in einem der Betten meiner Kinder einschlafen …

Nadin Hardwiger – Sleeping Rosanna

Nadin Hardwiger arbeitet als Beraterin für ein IT-Unternehmen, doch die Sprache der Programmierung genügt ihr nicht. Begeistert stöbert sie nach Worten, ersinnt Figuren und webt Geschichten – am liebsten mit einem Glitzerkörnchen Magie und Glücks-Ende.

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