Sandra Helinski über Rockstar Love

DSC_3888-2Worum geht es in deinem Buch Kein Rockstar ist auch keine Lösung?

In der Schule war Jan Kiras erster Freund und ihre große Liebe. Doch sie glaubt nicht, dass er der Richtige für sie ist, denn im Gegensatz zu ihren ehrgeizigen Zukunftsplänen will er lediglich Musik machen. Als er ihr öffentlich einen Heiratsantrag macht, zieht sie die Notbremse und trennt sich von ihm.

Fünf Jahre später treffen sie erneut aufeinander und stellen fest, dass das Blatt sich gewendet hat. Während er mit seiner Band schon viel Erfolg hatte, steht sie vor den Scherben ihrer Existenz. Sie hat nur eine Möglichkeit, wieder auf die Beine zu kommen: sie muss für Jans Band arbeiten.

Ob er die Situation ausnutzt, um sich zu rächen und wie Kira schließlich auch Jan helfen kann, erzähle ich euch jetzt aber nicht. Dafür müsst ihr schon selbst lesen.

 

Wie kamst du auf die Idee für dein Buch? Gab es eine Art Initialerlebnis?

Die initiale Idee zu der Geschichte war eine Frage, die mich schon lange beschäftigt. Früher haben meine Eltern mir quasi eingeimpft, dass der erste Freund noch nicht der Richtige sein kann. Man muss erst ein paar Frösche küssen, bevor man beurteilen kann, ob man einen Prinzen vor sich hat. Schon damals habe ich mich immer gefragt: Was, wenn der Erste doch der Richtige war? Wenn man bei ihm bleibt, wird man es nie wissen. Und wenn man sich von ihm getrennt hat und die Erkenntnis kommt, ist es zu spät. Dieses Dilemma wollte ich unbedingt einmal in einer Geschichte durchspielen.

 

Wie kamst du dazu, die Geschichte in Mannheim spielen zu lassen?

Ich arbeite selbst in Mannheim und wohne in der Pfalz, in Weisenheim am Sand. Wir sind erst vor drei Jahren hierhergezogen. Wahrscheinlich bin ich jetzt endgültig angekommen. Ich fühle mich selbst sehr wohl hier, da erschien es mir einfach richtig, meine Romanfiguren hier anzusiedeln. Außerdem interessieren sich so viele Leute hier für meine Geschichten und sind stolz darauf, eine Autorin in ihrer Mitte zu haben. Ich wollte mich einfach dafür bedanken.

Das barg natürlich auch Herausforderungen. Der Pfälzer Dialekt ist mir zum Beispiel immer noch sehr fremd. Aber ich wollte wenigstens eine Figur haben, die so stark hier verwurzelt ist, dass sie einen leichten Pfälzer Einschlag in der Sprache hat. Schließlich habe ich mich mit meiner Nachbarin hingesetzt und die wörtliche Rede von Max schließlich Satz für Satz mit ihr zusammen „übersetzt“.

 

Du hast schon einige Bände in der Rockstar Sommer– und Rockstar-Romance-Reihe veröffentlicht. Inwiefern unterscheiden sie sich von Rockstar Love?

Hm, wenn man das so liest, könnte man denken, die hängen alle zusammen ;). Dabei ist die einzige Gemeinsamkeit, dass ein männlicher Rockstar die Hauptrolle spielt.

Die neue Geschichte spielt in einer anderen Gegend und wird aus den Perspektiven der beiden Hauptpersonen, Jan und Kira, erzählt. Neu ist wahrscheinlich auch, dass die Band diesmal eine sehr vordergründige Rolle spielt, bei meinen anderen Romanen ist diese ja eher in den Hintergrund gerückt. Für mich selbst war eine wichtige Neuerung, dass ich zum ersten Mal mit Charakterbögen gearbeitet habe, für jede Person also quasi eine Hintergrundgeschichte entworfen habe. Außerdem habe ich mir zum ersten Mal den kompletten Verlauf der Geschichte überlegt noch bevor ich ein einziges Wort geschrieben habe. Das hat mir sehr geholfen, denn ich wollte letztes Jahr unbedingt beim National Novel Writing Month mitmachen (Autoren aus der ganzen Welt versuchen, im Monat November neue Geschichten mit mindestens 50.000 Wörtern zu schreiben). Bei so viel Schreibarbeit (man muss täglich etwa 2.000 Wörter schreiben) bleibt nicht mehr viel Zeit zum Überlegen. Dafür bin ich im letzten November sehr gut vorangekommen mit der Geschichte.

 

Was reizt dich daran, über Rockstars zu schreiben?

Gute Frage, darüber habe ich noch nie so genau nachgedacht. Tatsache ist, dass mich diese Welt schon seit meinen Teenagerzeiten fasziniert. Fast alle meine Freunde waren in der Musikerszene unterwegs, ich hatte damit in kleinem Maße viel Einblick. Leider bin ich selbst eher unmusikalisch. Ich betrete also eine Welt, die mir normalerweise verschlossen bleiben würde.

Am meisten beschäftigen mich die verschiedenen Aspekte des „Reich und Berühmt“-Seins. Wie muss es sein, wenn man Geld hat, um sich alles kaufen zu können, aber dann feststellt, dass man deswegen nicht glücklicher ist? Wie muss es sein, wenn man alle seine Ziele erreicht hat? Ab wann hat man es eigentlich „geschafft“? Wie ist es, wenn sich fremde Leute für jeden Aspekt deines Lebens interessieren? Wie geht man mit dem Druck um, immer größere Erfolge liefern zu müssen, um überhaupt im Geschäft bleiben zu können?

All diese Fragen beschäftigen mich seit vielen Jahren. In meinen Geschichten habe ich die Möglichkeit, völlig ungefährlich ein paar Szenarien durchzuspielen, immer mit dem Hintergedanken: „Wie würde ich in so einer Situation agieren/reagieren?“.

 

Haben deine Figuren reale Vorbilder?

Das kann ich mit einem ganz klaren Jein beantworten. Wenn ich mir eine Figur ausdenke, orientiere ich mich immer an einer realen Person, die ich entweder persönlich kenne oder die allgemein bekannt ist. Doch im Laufe der Zeit bekommen diese Figuren dann mehr und mehr Eigenleben, so dass sie mit der ursprünglichen Vorlage am Ende fast gar nichts mehr zu tun haben.

Ich kann aber verraten, dass einer meiner Exfreunde Jan heißt.

 

Welche Projekte planst du für die Zukunft?

Das ist eine sehr interessante Frage. Im Moment trage ich drei konkrete Ideen mit mir herum. Leider kann ich mich noch nicht so recht entscheiden, welche davon mein nächstes Projekt wird, denn ich befürchte, dass ich nicht gleichzeitig an mehreren Projekten arbeiten kann.

Zum einen habe ich eine ziemlich genaue Vorstellung von Teil 2 der Rockstar-Love-Reihe, ich würde nämlich gern die Geschichte von Max erzählen. Zum anderen habe ich meiner Tochter schon ewig versprochen, endlich mal einen Mädchen-Pferde-Roman zu schreiben. Wir lesen solche Romane immer zum Einschlafen und vor kurzem hatte ich eine schöne Idee für eine eigene Geschichte. Ich befürchte jedoch, dieses Projekt muss ich doch wieder auf Eis legen (Entschuldige, Schatz!). Dummerweise hat es mich nämlich vor etwa einem Monat gepackt und plötzlich war da diese völlig neue Idee. Wieder ein Rockstar-Roman, aber wieder etwas vollkommen Neues. Diese Idee lässt mich seitdem nicht mehr los und schreit förmlich danach, zu Papier gebracht zu werden.

Im Moment sind alle drei Projekte in etwa gleich weit (ganz am Anfang). Ich habe aber noch etwas Zeit, bis ich mich endgültig entscheiden muss, denn jetzt wird ja erst einmal Kein Rockstar ist auch keine Lösung veröffentlicht.

Ihr könnt aber gespannt sein.

 

Wie bist du überhaupt zum Schreiben gekommen?

Schon als kleines Kind war ich manchmal nicht zufrieden mit dem Ende einer Geschichte. Oder ich wollte mehr davon lesen, aber es gab nicht mehr. Dann habe ich angefangen, mir selbst etwas auszudenken und dies auch aufzuschreiben. Später dann war das Schreiben mein Ventil, etwas zu verarbeiten, was mich bewegt, worüber ich aber nicht gern sprechen wollte oder niemanden gefunden habe, den es interessiert. Und mittlerweile schreibe ich, weil ich dieses Gefühl liebe, wenn aus meinen Gedanken etwas Greifbares entsteht.

 

Gibt es eine Art Soundtrack zur Rockstar-Love-Reihe oder speziell zu Kein Rockstar ist auch keine Lösung?

Als Sunrise Avenue Fan habe ich während dem Schreiben viel von denen gehört. Da gab es aber diesmal keinen bestimmten Song.

Ich habe jedoch in der Zeit, in der ich die Geschichte geschrieben habe, einen Film gesehen, der einen Teil der Story maßgeblich beeinflusst hat. Der Film heißt Systemfehler – Wenn Inge tanzt und es geht dabei um eine Punkrockband und deren Song. Plötzlich wusste ich genau, welche Musikrichtung für Alternativlos, die Schülerband von Jan, die Richtige ist: deutscher Punkrock. Und weil mir das so gut gefallen hat, musste Jan sich im Laufe der Geschichte von seiner Hardrock-Stilrichtung wieder verabschieden und zurück zum guten alten deutschen Punkrock gehen. Dafür waren zwar einige Änderungen in der Geschichte notwendig, aber es hat sich, wie ich finde, gelohnt. Der Name Alternativlos ist zum Beispiel auch erst nach dem Film entstanden. Ich habe nach Unwörtern des Jahres im relevanten Zeitraum (als Jan die Band gegründet hat) gegoogelt, weil mir der Bandname im Film so gut gefallen hat. Vorher hieß Jans Schülerband nämlich Five Chords.

 

Was tust du, wenn du nicht am Schreiben bist?

Also außer den üblichen Dingen wie Arbeiten, Schlafen, mich um Haushalt, Garten und um die Kinder kümmern, verbringe ich neuerdings gemeinsam mit meiner großen Tochter viel Zeit bei Pferden. Wir nehmen Reitunterricht und sie hat eine Reitbeteiligung, bei der ich ihr viel helfe. Da Pferde schon seit meiner Kindheit ein großer Traum von mir sind (gleich nach dem Traum, mein eigenes Buch zu veröffentlichen), bin ich unheimlich glücklich mit dieser Entwicklung.

Weniger glücklich bin ich damit, wie viel meiner kostbaren Zeit das Internet verschlingt, zumal ich daran selbst schuld bin. Aber es ist einfach zu verlockend, mal eben schnell im Mailprogramm oder bei Facebook zu schauen, was los ist, oder einfach auf Youtube ein paar Musikvideos anzusehen. Eine Zeitlang habe ich außerdem ziemlich viel Siedler gespielt, aber das hat so viel Zeit gekostet, dass ich wieder aufgehört habe.

 

Hast du eine Buchempfehlung für uns?

In letzter Zeit habe ich tatsächlich einige sehr gute Bücher gelesen. Besonders erwähnenswert finde ich Rock my Heart von Jamie Shaw. Das ist der erste Band einer Rockstar-Reihe, die ich mir sozusagen aus Recherchegründen mal angesehen habe. Diesen ersten Teil fand ich jedenfalls ganz klasse.

Außerdem habe ich Alles, bloß keine Liebe von Emma Peony gelesen. Die Protagonistin war so herrlich erfrischend anders, dass ich das Buch nur so verschlingen konnte.

Generell kann ich euch aber die Bücher meiner lieben Kollegin Saskia Louis ans Herz legen. Ich liebe ihren Humor.

 

Was ist das Wichtigste, das man über dich wissen sollte?

Dass man mir solche Fragen nicht stellen sollte ;).

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Sandra Helinski ist hauptberuflich Projektmanagerin in der Suchtforschung und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Weindorf in der Pfalz. Weil sie sich mit 37 schon ein wenig zu alt findet, um für Rockstars zu schwärmen, schreibt sie lieber einen Romane darüber, wie es wäre, sich in einen Rockstar zu verlieben.

Frederika Mai über ihren neuen Liebesroman

Frederika MaiWorum geht es in deinem Buch Licht hinterm Horizont?

Es geht um Freia, eine Anwältin Anfang 40, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Freias Ehe ist nach außen intakt, tatsächlich aber nur noch eine Wohngemeinschaft. Sie hat sich vorgenommen, daran nichts zu ändern, bis die Kinder groß sind. So stark ist ihr Wunsch, den Kindern eine heile Familie zu bieten. Dann kommt doch alles anders: ein einfacher Traum bringt den Stein ins Rollen, und schließlich krempelt Freia ihr Leben um.

Wie lange hast du daran gearbeitet?

Etwa ein Jahr.

Wie kamst du auf die Idee für dein Buch? Gab es eine Art Initialerlebnis?

Ich lebe an einem Ort, an dem die Scheidungsrate bei 70% liegt. Die Themenkomplexe ‚Scheidung, Eltern-WG für das Kinderwohl, die Frage „War es das schon?“, Selbstverwirklichung und Zu-sich-Finden‘ sind hier für viele Frauen mittleren Alters tägliches Thema.

Kannst du dich mit der Protagonistin Freia identifizieren?

Ich kann mich mit Freia in bestimmten Teilen identifizieren, insbesondere was den Stellenwert der Kinder anbelangt. Ich habe ja selber welche.

Wer sollte dein Buch unbedingt lesen?

Unbedingt lesen sollten es Frauen, die in einer ,Fassadenehe‘ leben oder lebten. Hinter der Fassade ist ‚Frau‘ nicht selten einsam im Kreis ihrer Familie und Freunde. Diese Frauen möchte ich inspirieren, sich selbst, der Liebe und damit vielleicht sogar ihrem Lebenssinn ein Stückchen näher zu kommen. Außerdem kann das Buch jüngeren Frauen, die sich mit dem Gedanken der Familiengründung beschäftigen, den Horizont erweitern. Freia reflektiert viel darüber, warum sie sich für ihren Mann entschieden hat, obgleich sie ahnte, dass es nicht gut gehen würde.

Welche Projekte planst du für die Zukunft?

Ich schreibe momentan an einem Ratgeber für eben diese Frauen, die auf der Suche nach dem geeigneten Vater für ihre Kinder sind. Ich glaube, viele von uns haben schon erlebt, dass eine Freundin sich für einen Mann entschied, den wir nicht für den Richtigen hielten. Man erkennt die Fehler anderer leichter als seine eigenen. Vielleicht haben wir es der Freundin sogar gesagt, aber das führt meistens nur zu Rechtfertigungen und Erklärungen, warum er doch der Richtige ist. Ich hoffe, dass ein neutraler Ratgeber mehr bewirken kann. Einen Versuch ist es wert, denke ich, da es sich um eine – wenn nicht die – weitreichendste Entscheidung einer jungen Frau handelt, deren Tragweite in dem Alter, in dem sie gefällt wird, nicht ermessen werden kann. Wenn der Ratgeber fertig ist, möchte ich einen Roman weiterschreiben, den ich schon begonnen habe.

Wie bist du überhaupt zum Schreiben gekommen?

Ich habe mir schon als Kind viele Geschichten ausgedacht und zum Teil auch aufgeschrieben. Ich schlüpfe gerne in das Innenleben von Menschen. Es fasziniert mich, ihr Erleben und Verhalten zu ergründen vor allem in der Interaktion. Das Schreiben ist ein wunderbarer Weg, Hintergründe des Zusammenspiels von Menschen transparent zu machen.

Was liest du selbst gerne?

Ich lese gerne Autoren wie Elizabeth Strout und Fabio Volo. Aber ich bin auch ein Fan von psychologisch orientierten Sachbüchern.

Was tust du, wenn du nicht am Schreiben bist?

Dann kümmere ich mich hauptsächlich um meine Kinder.

Hast du eine Buchempfehlung für uns?

Wer es noch nicht kennt, dem empfehle ich Einfach losfahren von Fabio Volo. Viel Wahrheit, entspannt verpackt.

Licht hinterm Horizont_klein

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Frederika Mai, gebürtige Hamburgerin, ist promovierte Betriebswirtin und war 15 Jahre in verschiedenen Dienstleistungsunternehmen beschäftigt. Seit 2010 ist sie als Karriereberaterin selbständig, lebt mit ihrer Familie in Starnberg und schreibt derzeit an ihrem zweiten Roman.

Jennifer Wellen über ihren spannenden Liebesroman

Wellen, JenniferWorum geht es in deinem Buch Lost in Pain – Zurück zu dir?

Um Catlin, eine Betrügerin und Beischlafdiebin. Sie erhält einen Brief mit dem Hinweis auf ihre möglichen Wurzeln. Natürlich will sie unbedingt ihre Vergangenheit klären, muss dazu jedoch von Phoenix nach Connecticut fahren. Allerdings hat sie weder Auto, noch Führerschein und leidet zudem an Klaustrophobie. Somit kommt sie auf die Idee ihren Freund aus dem Waisenhaus zu fragen, den sie aber seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hat. Und da sie kurz zuvor noch einen Ring geklaut hat, wird sie vom Besitzer verfolgt. Also handelt es sich um eine Art Verfolgungs-Roadtrip.

Wie lange hast du daran gearbeitet?

Gar nicht so lange, vielleicht ein Dreiviertel Jahr. Mit Überarbeitung und Lektorat dann vielleicht ein Jahr. Allerdings alles neben dem normalen Brotjob, der bei mir derzeit noch Full-time annimmt, weil ich vom Schreiben noch nicht leben kann.

Wie kamst du auf die Idee für dein Buch? Gab es eine Art Initialerlebnis?

Ach nicht wirklich. Aber manchmal habe ich so zündende Gedanken beim Autofahren, die sich dann zu einem Strohfeuer weiterentwicklen. Ursprünglich hatte ich eine Geschichte von einer Protagonistin schreiben wollen, die keinen Führerschein hat und gerne einen machen möchte. Sie ist aber total chaotisch, der Fahrlehrer dagegen total durchstrukturiert und leicht pedantisch. Dann habe ich die Geschichte irgendwie weiterentwickelt und am Ende ist die Geschichte von Catlin herausgekommen. Aber wie weiß ich nun nicht wirklich!

Was reizte dich daran, die Geschichte von Catlin zu erzählen?

Ehrlich gesagt mache ich mir da nie Gedanken drüber. Ich schreibe einfach drauf los. Was raus muss, muss raus. Vor allem, wenn es keine Miete zahlt. Hauptsache die Geschichte ist schön und ich könnte mir vorstellen, sie selbst lesen zu wollen.

Du hast schon einige Bücher veröffentlicht, vor allem Liebesromane. Wie kam es dazu, dass du einen Romantic-Suspense-Roman geschrieben hast?

Ich wollte mal eine ernstere Geschichte in einer anderen Perspektive schreiben. Bislang hatte ich immer nur Chick-Lit geschrieben. Catlins Geschichte hat sich da eben angeboten. Vor allem weil sie durch ihre Erfahrungen im Waisenhaus eben so geworden ist, wie sie ist. Eine unstete, klaustrophobische Betrügerin. Da passte es auch ganz gut mit dem Diebstahl und dem Verfolgungsaspekt, was eben einen Romantic-Suspense-Roman ausmacht. Lost in Pain ist daher ein sogenannter Hide&Seek-Roman.

Welche Projekte planst du für die Zukunft?

Erst mal schreibe ich gerade an vier Projekten parallel, wobei zwei auf Eis liegen. Ansonsten habe ich immer viele Ideen, aber eine hat sich schon wieder in meinem Kopf manifestiert, die ich so schön finde, dass ich am liebsten gleich ein Exposé schreiben möchte. Aber ich zügele mich. Erst müssen die zwei anderen Projekte fertig gestellt werden, da sie im Oktober mit nach Frankfurt zur Buchmesse sollen, und dann kann ich endlich etwas neues plotten, während ich die zwei anderen noch fertig stelle.

Was liest du selbst gerne?

Alles Hauptsache Genre Liebe. Was nicht heißt, dass ich nicht auch mal einen guten Thriller lese. Allerdings nur, wenn er wirklich spannend klingt, oder ich den Autor gut kenne.

Wie bist du überhaupt zum Schreiben gekommen?

Ich wollte schon immer mal ein Buch schreiben. Meinen ersten Versuch habe ich mit Dreizehn unternommen. Aber ich hatte am Ende meine eigene Schrift nicht mehr entziffern können und deshalb schnell die Lust daran verloren. Damals hatte ich nämlich noch keinen Computer. Hätte mich vielleicht jemand in der Hinsicht gefördert, hätte ich vielleicht schon viel eher angefangen zu Schreiben.

Zwischendurch lebte der Wunsch dann immer mal wieder auf, aber ich habe ihn über Abitur, Studium und Arbeit ständig verdrängt. Allerdings ertappte ich mich dabei, dass ich, je älter ich wurde, richtige Plots entwickelte. Als dann meine Tochter auf die Welt kam, hatte ich diesen blöden Gedanken, von zu Hause aus arbeiten zu wollen. Als Autor. Und da habe ich mich zum ersten Mal richtig schlau gemacht, recherchiert und meine allererste Kurzgeschichte geschrieben. Seit dem Tag bin ich keinen Tag mehr ohne das Schreiben.

Wie versetzt du dich in Schreib-Stimmung?

Gar nicht. Denn ich bin immer in Schreibstimmung! Fragt mich lieber mal, wie ich meine Schreibstimmung unterdrücke, das ist viel spannender.

Gibt es eine Art Soundtrack zu Lost in Pain – Zurück zu dir?

Leider nicht. Ich höre beim Schreiben nämlich keine Musik. Ich brauche Ruhe. Manche Lieder motivieren mich zwar, aber nur ganz selten habe ich wirklich eine passende Melodie zu der Geschichte. Bei einem meiner neuen Projekte habe ich tatsächlich mal ein Lied im Kopf. Shut up and Dance with me. Es handelt sich hier um einen Chick-Lit Roman, der von einer Eiskunstläuferin handelt. Da passt das Lied wie Faust aufs Auge und ist sogar Teil der Geschichte!

Was tust du, wenn du nicht schreibst?

Na das, was alle anderen alleinerziehenden Mütter auch tun müssen. Kind betüdeln, kochen, waschen, bügeln, die Viecher versorgen und ach ja – nebenbei noch Geld verdienen mit meinem Brotjob als Dozentin.

Hast du eine Buchempfehlung für uns?

Mein absoluter Lieblingsautor ist Gulliaume Musso. Sein Buch Wirst du da sein ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Spannend bis zum letzte Satz, da bis dahin völlig unklar ist, wie die Geschichte ausgeht. Also klare Leseempfehlung.

Was ist das Wichtigste, was man über dich wissen sollte?

Dass es in Zukunft noch ganz viel Liebe von mir zu lesen geben wird!

 

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Jennifer Wellen ist promovierte Biologin und arbeitet seit einigen Jahren als Dozentin in der Erwachsenenbildung. Wenn sie nicht gerade angehende Physio- und Ergotherapeuten unterrichtet, schreibt sie mit Wonne Kurzgeschichten oder Frauenromane. Zusammen mit ihrer Familie und den obligatorischen Schriftstellerkatzen lebt sie derzeit im Ruhrgebiet. Mehr Infos zur Autorin findet ihr auf ihrer Homepage.

Hier geht’s zur Leseprobe von Lost in Pain – Zurück zu dir.

Laura Albers über ihren deutsch-französischen Liebesroman

AlbersLauraIsland2016Worum geht es in deinem Buch Küssen auf Französisch?

Mein Buch erzählt eine wunderbar romantische Liebesgeschichte. Sophie, eine junge Deutsche, die kürzlich beschlossen hat, in Zukunft nicht mehr auf einen Lebensgefährten zu hoffen, sondern ihr Leben ohne Mann selbst in die Hand zu nehmen, bekommt die Chance, zeitweise einen Traumjob in Metz anzutreten.  Das erweitert den Horizont, Frankreich liebt sie ohnehin – also ja, diese Gelegenheit muss sie ergreifen. Sie findet wundervolle neue Freunde und Freundinnen in den Galeries Jouvet, einem großen Warenhaus, in dem sie sich vom ersten Tag an wohlfühlt.

Dass zufällig Yannis Jouvet ihr neuer Chef ist, den sie aus Jugendtagen kennt und mit dem sie eine äußerst peinliche Erinnerung verbindet, ist kein Hindernis, denn inzwischen sind ja alle erwachsen. Doch es kommt, wie es wohl kommen muss – Yannis macht ihr den Hof, und sie verliebt sich in ihn. Aber wer hätte je gesagt, dass Liebe leicht ist? Sophie stürzt in tiefe Zweifel, Yannis ist offensichtlich nicht frei, und dann gibt es auch noch Probleme in Sophies Familie.

Ihre besten Freunde geben Sophie schließlich zu verstehen, dass sie jetzt tun muss, was sie sich ursprünglich vorgenommen hatte, nämlich ihr Leben selbst bestimmen. Allerdings anders, als sie ursprünglich dachte. Sie macht sich auf den Weg nach Saint-Tropez, um die Wahrheit zu finden. Ganz nebenbei klärt sich dabei auch die Frage: Küssen Franzosen wirklich so gut, wie ihr Ruf es vermuten lässt?

 

Wie lange hast du daran gearbeitet?

Man kann sagen: In einem Monat schaffe ich 100 Manuskriptseiten, wenn die Recherchearbeit weitgehend erledigt ist. Manchmal, wenn alle anderen Verpflichtungen (Familie, Marketing, Juryarbeiten, Zweitberuf als Lehrerin für DaZ) sich reduzieren, kann ich auch mehr schaffen. Da es aber sehr viel mehr als „nur“ das Schreiben in meinem Leben gibt, hat es von der Idee bis zum Wort ENDE etwa ein Dreivierteljahr gedauert.

 

 Wie kamst du auf die Idee für dein Buch? Gab es eine Art Initialerlebnis?

Als Grundlage für das Buch stand Sophie als Charakter vor mir, und das peinliche Erlebnis in ihrer Jugend schälte sich sofort heraus. Der Rest formte sich dann mehr oder weniger von selbst um den Kern herum. Zu Beginn eines jeden Plots entwickle ich zuerst die Charaktere. Sie erzählen ihre Geschichten dann beinahe von allein. Und ich als ihre Schöpferin (oder Finderin) entscheide, was davon für den Roman infrage kommt.

Ein echtes Initialerlebnis gab es nicht. Allerdings kam mir zu irgendeinem Zeitpunt der Gedanke, dass ich gern eine Geschichte in Metz spielen lassen wollte. Deshalb habe ich eine Woche Schreibklausur in Metz gemacht, um die Atmosphäre und den Charme der Stadt richtig zu erspüren.

Dass Sophie aus Aachen stammt, hängt damit zusammen, dass ich im Sommer 2016 mal wieder in Aachen zu Besuch war. Ich schreibe am liebsten über Orte, die ich kenne.

 

 Was reizt dich daran, die Geschichte (wie in Licht über den Reben) in Frankreich spielen zu lassen?

Frankreich hat für mich einen besonderen Reiz, der sich von Region zu Region wandelt. Mir liegen vor allem die weniger bekannten Regionen am Herzen, die es noch nicht so oft in Liebesromane geschafft haben. Deshalb spielt Licht über den Reben im Elsass und Küssen auf Französisch in Lothringen.

Metz ist älter als Paris und hat eine sehr interessante Geschichte. Das sieht man nicht nur der Archtitektur an. Die Mentalität der Lothringer ist ebenfalls eine ganz eigene. Sie leben ein bisschen wie Dornröschen hinter der Rosenmauer, in einem Schlaf, aus dem sie erweckt werden sollten. Woraus man allerdings nicht folgern sollte, dass die Mentalität „verschlafen“ ist, ganz im Gegenteil. Als ich eine Woche in Metz verbrachte, habe ich mich in die Stadt und die Menschen verliebt, und ich hoffe, dass man das – und die spezielle Historie – im Roman erspüren kann.
Ich habe bereits das nächste deutsch-französische Projekt vor Augen, für das es diesmal allerdings in die Ferne geht, nämlich in die Bretagne. Dort gibt es ein traumhaftes kleines Ferienhäuschen mit einer sehr eigenen Entstehungsgeschichte, und die Protagonisten spuken auch bereits durch meinen Kopf. Ich freue mich darauf, diese Geschichte zu beginnen. Spannend!

 

 Wie viel von dir selbst steckt in Sophie?

 Wahrscheinlich steckt in all unseren Protagonistinnen ein Teil von uns selbst. Bei Sophie ist es allerdings nur die unangenehme Eigenheit, auf der Nase stark zu schwitzen, sodass die Brille von innen beschlägt und auf der Nase ins Rutschen kommt, wenn es heiß oder stressig wird. Ansonsten lege ich meine Protagonistinnen generell anders an, als ich selbst glaube, wahrgenommen zu werden. Sie sind meistens kleiner als ich, haben eine andere Haar- und Augenfarbe und einen anderen familiären Hintergrund. Trotzdem ist es immer gut, auch ein Detail zu lassen, das einen selbst ausmacht. Bei Sophie ist es die rutschende Brille, bei meiner letzten Protagonistin Leah war es der Beruf. Ich bin selbst Diplomübersetzerin und habe eine Zeitlang allem Texte zur Thematik Weinbau übersetzt.

 

 Was macht für dich eine gute Liebesgeschichte aus?

Eine Liebesgeschichte muss mich reinziehen, sodass ich immer weiterlesen will. Es muss prickeln, nicht nur „körperlich“, sondern noch mehr durch Intelligenz und Humor in den Dialogen. Ein guter Liebesroman darf „leicht“ sein. Das heißt: gut lesbar, ein Page-Turner, ohne negative Gefühle zu hinterlassen. Was er nicht darf: Scherenschnittartige Figuren und Handlungen erzählen, denn das wäre gleichbedeutend mit „seicht“. Mir ist es wichtig, Tiefe in die Charaktere zu legen. Sie müssen nicht stundenlang philosophische Betrachtungen anstellen oder über Politik, Weltgeschehen oder Sport diskutieren, aber ihre Gespräche dürfen gern im Leser etwas anrühren. Nach Möglichkeit dort etwas zum Klingen bringen und Erinnerungen an eigene Erfahrungen wecken. Wenn ich eine emotionale und psychologische Entwicklung in der Geschichte erzählen kann, die unter der Oberfläche mitschwingt, habe ich einen meiner höchsten Ansprüche erreicht.

Aus handwerklicher Sicht gilt: Jeder Roman, also auch der Liebesroman, ist nur so gut, wie der Konflikt, der ihm zugrundeliegt. Ohne Konflikt keine Geschichte.

 

 Wie versetzt du dich in die richtige (romantische) Stimmung beim Schreiben?

Ich habe kein Ritual. Als ich mit dem Schreiben angefangen habe, war ich Mutter von drei kleinen Kindern, wir waren eine Wochenendfamilie, meine eigene Mutter war schwer krank. Das alles hat dazu geführt, dass wenig Zeit zum Schreiben blieb. So habe ich von Anfang an extrem diszipliniert gearbeitet. Die Zeiten, die sich für das Schreiben boten, musste ich nutzen. Die einzige Voraussetzung, die ich zum Schreiben wirklich brauche, ist ein Zeitfenster von mindestens einer Stunde. Wenn es weniger ist, habe ich das Gefühl, nicht in meinen Text einsteigen zu können. Aber eine Stunde (besser noch: zwei) ist gut. Ich fange an zu schreiben, und *pling* ist die Stimmung da.

 

 Welche Projekte planst du für die Zukunft?

Ich beginne in Kürze das oben erwähnte Liebesromanprojekt, das in der Bretagne spielen wird. Dem Label „deutsch-französischer Liebesroman“ möchte ich noch eine Weile treu bleiben. Für später muss es irgendwann ein Roman sein, der in der Toskana spielt, also (mindestens) ein „deutsch-italienischer Liebesroman“. Mein Bezug zu Italien besteht darin, dass ich selbst nach meinem Studium eine Weile in der Toskana gelebt habe, zusammen mit meinem Mann. Wir hatten damals noch keine Kinder. Die Vorarbeiten sind schon weit gediehen, aber das Projekt muss noch reifen.
Als Angelika Lauriel schreibe ich relativ regelmäßig Krimikurzgeschichten, die in Anthologien des UBV-Verlags erscheinen. Mit meiner lieben Kollegin Heike Schulz entsteht bereits zum dritten Mal ein Adventsroman (bei 26|books), der rechtzeitig im Herbst 2017 herauskommt. Außerdem ist eine Krimikomödie im Entstehen begriffen, die sich stilistisch an meine beiden Saarlandkrimis (Bei Tränen Mord und Der Tod steht mir nicht, beide Gmeiner-Verlag) anlehnt. Auch das eine oder andere Jugendbuchprojekt ist in Planung.

 

 Was liest du selbst gerne?

Ich bin nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt. Allerdings gehört mein Herz der sogenannten U-Literatur. Lange Zeit habe ich High Fantasy gelesen; derzeit ist sie für mich allerdings in den Hintergrund gerückt. Einer meiner Liebglingsautoren ist John Irving. Meine absolute Favoritin unter den deutschsprachigen AutorInnen ist Nina George. Ansonsten lese ich generell gern Bücher von deutschen Kollegen und Kolleginnen. Im Moment darf ich mich wieder voll und ganz dem deutschsprachigen Liebesjugendroman zuwenden, weil ich in der Jury des DELIA-Liebesromanpreises 2018, Sparte Jugendbuch, bin. Da bleibt für andere Bücher vorläufig keine Zeit mehr.

 

 Wie bist du überhaupt zum Schreiben gekommen?

Der Klassiker: Zwei Szenen in meinem Kopf, die mich erst wieder losgelassen haben, als ich mich hinsetzte und sie aufschrieb. Von dem Tag an hatte die Schreibsucht mich in ihren Klauen. Aber es ist eine gute Sucht, die für mich Lebensqualität bedeutet. Das war übrigens im Jahr 2006, und damals sind die ersten beiden Bände einer Fantasy-Trilogie entstanden, die auf der Festplatte ihre Heimat haben und wohl auch behalten werden. Denn erst mit den Jahren, durch viele Lektorate und viel Kritik, entwickelt ein/e Autor/in sich wirklich weiter. Meine beiden ersten Buchprojekte stecken voller Anfängerfehler, und obwohl es großartige Geschichten sind, müssten sie vermutlich eher nochmal neu geschrieben werden als überarbeitet (beide sind mindestens zehnmal überarbeitet worden), um veröffentlichungsreif zu sein.

Meine allererste Veröffentlichung war übrigens ein deutsch-französischer Kinderkrimi (30% des Textes sind auf Französisch geschrieben) beim Langenscheidt-Verlag im Jahr 2010.

 

 Was tust du, wenn du nicht am Schreiben bist?

Mutter in einer fünfköpfigen Familie sein, Deutsch als Zweitsprache an einer weiterführenden Schule unterrichten, lesen, Theater spielen (nur noch selten) und in einem Chor singen. Ach ja, und ab und zu übersetze ich ein Buch.

 

 Hast du eine Buchempfehlung für uns?

Um die Wahrheit zu sagen: Nein. Es gäbe zu viele, die ich empfehlen könnte, und ich würde ungern eines vergessen. Aber einen kleinen Tipp kann ich geben: Wer auf der Suche nach guter deutschsprachiger Belletristik/Unterhaltungsliteratur ist, kann sich auf der Homepage der DELIA-Vereinigung zur Förderung deutschsprachiger Liebesromanliteratur umschauen. Dort wird er die eine oder andere Entdeckung machen können, denn zum Verein gehören viele Autorinnen und Autoren, die großartige Liebesromane in ganz unterschiedlichen Genres schreiben.

 

 Gibt es etwas, was man über dich wissen sollte?

Vielleicht, dass ich als Waage-Frau einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn habe und sehr sauer reagieren kann, wenn Menschen benachteiligt werden. So auch, wenn speziell Frauen benachteiligt werden.

Und:  Ich habe wenig Zeit.

9783960872245

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Laura Albers hat in Saarbrücken Übersetzen und Dolmetschen Englisch/Französisch studiert. Seit 2006 schreibt sie. Neben der Liebe als Leitmotiv sind ihr Humor, Fantasie und gut gezeichnete Charaktere wichtig. Unter dem Pseudonym Angelika Lauriel veröffentlicht sie Kinder- und Jugendbücher sowie Krimikomödien und humorvolle Frauenromane bei mehreren Verlagen. Seit Sommer 2016 unterrichtet sie Deutsch als Zweitsprache an einer weiterführenden Schule. Außerdem übersetzt sie Bücher aus dem Englischen ins Deutsche.

Ihre französische Bulldogge Banou bloggt auf ihrer Homepage übrigens ganz fleißig über Küssen auf Französisch.

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