Fiona Kawazoe/Fiona Winter – Für immer und Sushi

Für immer und Sushi

Eine Geschichte über Liebe, den Mut zum Loslassen und echte Freundschaft

Für immer und Sushi? ist eine liebevoll erzählte Geschichte, die einen die Höhen und Tiefen der Protagonistin Vanessa erleben lässt. Mit ihrem neuen Werk präsentiert Fiona Kawazoe einen emotional facettenreichen Roman, der den Leserinnen das Leben einer Europäerin in der japanisch pulsierenden Metropole Tokyo mit Humor, Romantik, Leiden und Liebe näherbringt.

Vanessa hat ein Problem: Doch als sie ihrer besten Freundin davon erzählt, hat diese schnell eine Lösung parat … Kurz darauf findet sich Vanessa in Tokyo wieder. Allein, ohne Japanisch-Kenntnisse, mit einem Job als Au-Pair, der sie an ihre Grenzen bringt und einer Unterkunft, in der sie unmöglich bleiben kann. Damit nicht genug, wird sie schon bald von der Halbjapanerin Saki für ihren interkulturellen Hilfsdienst eingespannt und freundet sich mit einem Mann an, für den sie weit mehr als Freundschaft empfindet. Und schon bald läuft alles auf die eine Frage hinaus: Gehen oder bleiben?

Interview zu Für immer und Sushi? mit Fiona Winter.

Fiona Kawazoe/Winter, geboren 1987 bei Frankfurt am Main, studierte vorerst Englisch mit dem Ziel, Übersetzerin zu werden. Nach Abschluss des Studiums zog sie nach Tokyo, wo sie als Sprachlehrerin arbeitete und ihren japanischen Mann kennenlernte. Seit 2011 studiert sie außerdem Psychologie und wohnt mittlerweile in Amsterdam, arbeitet als Übersetzerin und schreibt Romane.

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ca. 610 Seiten
5,99 €

Ich war in Tokyo. Und wie es dazu gekommen war, wusste ich selbst nicht genau.

Ich war nahe daran, mich neben meinem Gepäck auf den Gehweg zu werfen und in Tränen auszubrechen. Aber genau diese Art von Verhalten hatte mich ja erst in diese Lage gebracht. Wenn es einen guten Zeitpunkt gab, sich zusammenzureißen, dann jetzt. Ich atmete tief ein und wieder aus. Ich war hier, daran ließ sich nun nichts mehr ändern. Es gab kein Zurück. Heulend zusammenzubrechen würde mir weder über kurz noch lang helfen. Ich musste da jetzt durch, egal wie.

Ich schaute mich ein weiteres Mal um, diesmal nicht nach dem Umgebungsplan, sondern nach einem Telefon, und wurde fündig. Ich schleppte mein Gepäck hinüber, kramte den Zettel mit den beiden Telefonnummern aus der Tasche und hielt inne. Wie hoch standen die Chancen, dass einer der beiden abnahm, nachdem ich schon vom Flughafen aus vergeblich versucht hatte, sie zu erreichen? Ich schob den Gedanken beiseite und wählte. Es tutete und tutete und tutete. Ayumi ging nicht dran. Ich wählte die zweite Nummer, die der englischen Nanny, und wusste, wenn diese ebenfalls nicht abnahm, würde ich trotz aller guten Vorsätzen anfangen zu weinen.

„Hello?“, meldete sich eine glockenhelle Stimme auf Englisch.
„Oh“, seufzte ich vor Erleichterung, bevor ich meine Stimme wiederfand: „Hallo … äh, hier spricht Vanessa. Ich bin Chies und Hayatos neues Kindermädchen.“

„Vany!“, verdrehte sie meinen Namen ins Englische. „Mein Gott, wo steckst du denn? Jede verdammte Minute gucke ich hier auf die Uhr und bete, dass du gleich um die Ecke kommst!“ Sie sprach so schnell und umgangssprachlich, dass ich ihr Englisch nur mit Mühe verstand.

Rezensionen

„Der Schreibstil, die Beschreibungen und die Handlung lassen den Leser sich einfach so fühlen, als ob er in Japan auf Urlaub wäre. Man lernt Tokio kennen, wie es wirklich ist.“ (Lovelybooks)

„Die Geschichte bietet ein weites Spektrum an Humor, Liebesgeschichte, Freundschaft und natürlich auch dem Leben in Japan. (…) Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich konnte es nicht unausgelesen aus der Hand legen. Es war eine leichte Lektüre nach meinem Geschmack und ich möchte es gerne weiterempfehlen.“ (Amazon)

„Ein wirklich faszinierendes Buch, das dem Leser außer viel Lesevergnügen auch auf sehr unterhaltsame Weise ein Bild des alltäglichen Lebens in Tokio vermittelt, das sich so bestimmt in keinem Reiseführer findet.“ (Amazon)

„Das Buch entführt den Leser mit seiner Protagonistin nach Japan in eine völlig andere Kultur, anderen Lebensstandards und Sitten. Schon nach den ersten Seiten steht man mitten in Tokio und fühlt mit der Protagonistin des Buches. (…) Sehr angesprochen hat mich der Schreibstil der Autorin, uns Westeuropäern die japanische Kultur so gut darzustellen, mit Charme und Witz und sehr gelungen.“ (Lovelybooks)

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