Du sollst nicht töten – Andreas Schmidt

Du sollst nicht töten

Schaurig gut: In diesem Krimi wird die Kirche zum Tatort!

Klaus Gerber ist friedliebend, nicht nur in seiner Eigenschaft als Küster der katholischen Herz-Jesu-Kirche. Das hilft ihm leider nicht, denn als er einen Gottesdienst nachbereitet, wird er kaltblütig vor dem Altar im Gotteshaus erschossen.

Der Täter kann unerkannt entkommen; für die allein erziehende Kriminalhauptkommissarin Katrin Kramer und ihren eigenwilligen und verschrobenen Kollegen Karl Brauer beginnt eine lange Nacht.

Seit 1999 schreibt Andreas Schmidt Kriminalromane und Kurzgeschichten. Den Kontakt zu seinen Lesern sucht – und findet – er auf seinen Lesereisen, die ihn quer durch die Republik führen. Sein liebster Tatort: Die bergische Metropole Wuppertal!

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ca. 210 Seiten
3,99 €

Rezensionen

„Das Thema ist fast schon gruselig, und vielleicht konnte ich es deshalb nicht mehr aus der Hand legen. Man wird durch die Geschichte gefegt und – ich zumindest – saß die Nacht ewig wach, weil ich es unbedingt fertig lesen wollte. Klare Leseempfehlung – super!“ (Amazon)

„Spannender Krimi mit einem sympathischen Ermittler-Duo, Lektüre lohnt sich für Krimifans auf jeden Fall.“ (Lovelybooks)

Ein schaurig guter Krimi. Küster, ermordet und das in der Kirche … drei Faktoren die mich gereizt haben, dass Buch direkt zu kaufen. Ich wurde nicht enttäuscht und der Titel sowie die Beschreibung hat gehalten, was sie versprochen haben.“ (Amazon)

Du sollst nicht töten ist spannend geschrieben und insgesamt toll konstruiert. Man kommt sehr schnell und gut in die Geschichte hinein. Die Figuren sind authentisch und das Ermittler-Duo Kramer und Brauer sehr sympathisch. Interessant fand ich die verschiedenen und immer wieder wechselnden Perspektiven, die auch die Sicht des Mörders nicht ausnehmen.“ (Amazon)

Leseprobe

Prolog

Es regnete seit Tagen. Ein kühler Herbstwind peitschte mit einem monotonen, trommelnden Geräusch dicke Regentropfen gegen das Fenster. Der hochgewachsene Mann hockte vorgebeugt in seinem speckigen Fernsehsessel im unbeleuchteten Wohnzimmer seiner kleinen Mietwohnung und rauchte. Nachdenklich drehte er den Joint in seiner rechten Hand und starrte ins Leere. Die einzige Lichtquelle im Raum war das blaue Licht des Fernsehers, der ohne Ton lief. Kurze Bildsequenzen und wechselnde Kamerapositionen sorgten für einen hektischen, flackernden Lichtschein. Das Programm interessierte den Mann nicht. Er nahm einen tiefen Zug von seinem Joint, blies den würzigen Rauch an die vergilbte Zimmerdecke und wandte den Blick träge hinüber zum Fenster. Es sah aus, als wolle er durch einen Wasserfall hinaus in die Nacht blicken. Das Licht der Straßenlaterne vor dem Haus warf einen hellgrauen Streifen auf den Boden des karg eingerichteten Wohnzimmers.
Herbst, dachte er fröstelnd. Das ist also der Herbst.
Er nahm noch einen tiefen Zug. Das Papier am Anfang der selbst gedrehten Zigarette glimmte sekundenlang auf wie ein zorniges Glühwürmchen. Er paffte genüsslich. Schwer hing die süßliche Dunstwolke im Raum und umhüllte seine massige Gestalt wie eine neblige Glocke.
Jetzt blickte er zum Fernseher und schüttelte verächtlich den Kopf. Ein so oberflächliches Medium …

Auszug aus: Andreas Schmidt. „Du sollst nicht töten.“

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