Vegas, vidi, non vinci

Vorwort
(von Gott)

Liebe Gläubige, nicht ganz so liebes Geschlecht, welches ich aus der Rippe geschnitzt habe, elendiges sonstiges Gewürm!

Ich muss eindringlich vor diesem Buch warnen, denn darin sterben weniger Leute als in der Bibel, ja, es gibt nicht mal einen ordentlichen Religionskrieg oder eine anständige Opferszene.

Stattdessen geht es nur um Musik, die mir nicht huldigt, um Sodom und Gomorrha (oder wie man heute dazu sagt: Las Vegas) und um zwei Typen, die sich selbst nicht ernst nehmen.

Ich spreche daher eine klare Nichtkaufempfehlung aus! Leider hab ich keinen Amazon-Account, sonst würde ich dafür glatt Null Sterne geben, und zwar solche, die ich selbst ans Firmament gehängt und in etwa so verhunzt habe wie diesen Planeten, auf dem ihr herumkreucht.

Kurz und gut: Jeder, der dieses Buch liest, kommt in die Hölle*.

Gott

*IM HIMMEL IST ES EH TOTAL LANGWEILIG. ODER WOLLT IHR DEN REST EURES LEBENS MIT TOTAL NAIVEN, TOTAL SPIESSIGEN UND TOTAL VERKLEMMTEN EUNUCHEN ZUBRINGEN? EBEN … ALSO LEST RUHIG WEITER UND SAGT WILLKOMMEN ZU MEINER WELT.

SATAN.

 

  

Alle großen Dinge beginnen mit Gotteslästerung.
George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker

01 Mannheim, noch 4 Tage, 4 Stunden, 4 Minuten bis zum Weltuntergang

»Ibiza-Paul ist tot.«

»Was?« Geschockt blickte ich mein Telefon an. Ibiza-Paul! Unser treuer Freund, Hobby-Spanier und Weltrekordhalter im Bier-Schnorren war tot? Tränen sammelten sich in meinen Augen, ich schniefte, brachte vor Ergriffenheit kein Wort mehr heraus.

»Ich weiß, es ist furchtbar«, sagte Christian. »Sein Notar hat mich gerade angerufen. Wegen des Testaments.«

Kaum hatte Christian das letzte Wort ausgesprochen, war ich nicht mehr ganz so betrübt. Irgendwann muss man schließlich mit dem Trauern aufhören. Warum also nicht gleich?*

 

*Zur Entschuldigung von Thomas muss ich sagen, dass wir uns seit Jahren am untersten Ende der Einkommensskala befinden, weit abgeschlagen hinter McDonald’s-Aushilfen, Zalando-Packern und Ein-Euro-Jobbern. Denn Thomas ist Schriftsteller ohne Bestseller und ich habe alle drei Monate eine neue Geschäftsidee, mit der ich regelmäßig scheitere. Momentan bin ich Videoproduzent und Drohnen-Filmer, eigentlich eine zeitgemäße Idee, aber seit man Videodrohnen in jedem Kaugummiautomaten kaufen kann, steht auf meinem Frühstückstisch nicht mal mehr abgelaufene Margarine. Kurz und gut, wir drehen beide jeden Cent viermal um und geben ihn dann doch nicht aus. Ibiza-Paul hingegen war mehrfacher Millionär. Gewesen.

Ich bin übrigens Christian Purwien, der Typ, der alles kommentiert, korrigiert und konterkariert, was Thomas so von sich gibt.

 

Sollte Ibiza-Paul tatsächlich in seiner letzten Stunde an uns gedacht haben? Er hatte sicher eine Menge Freunde gehabt und so würden wir wahrscheinlich nur einen klitzekleinen Teil seines Vermögens bekommen, zum Beispiel seine Pfandflaschensammlung. Aber selbst die würde für uns ausreichen, um die nächsten Monate zu überleben.

»Wir sind Alleinerben!«, platzte Christian mitten in meine Überlegungen hinein. Mir fiel der Telefonhörer aus der Hand. Ja richtig, Telefonhörer, das Handy hatte ich abgeschafft, seit man mit den Dingern alles konnte, nur nicht mehr telefonieren.

Jedenfalls nicht ohne Informatikstudium.

»… Bedingung«, hörte ich nur noch, als ich den Hörer wieder aufgehoben hatte.

»Alleinerben?«, fragte ich. »Hatte er denn keine Frau oder Kinder?«

»Eltern hat er keine mehr, Geschwister auch nicht, ebenso wenig Kinder. Und er hat nie geheiratet.«

»Aber was ist mit Gertrud? Die beiden haben sich doch in Ibiza kennengelernt?*«

 

*Bevor ihr dumm fragt was da ablief, kauft euch besser Pommes! Porno! Popstar! Von mir aus ladet es auch illegal im Internet runter, aber beschwert euch dann nicht, wenn ihr nach eurem Ableben in der Download-Hölle landet und euch ein Zimmer mit Death-Metal-Enthusiasten, Hobby-Rappern und Paulo-Coelho-Esoterikerinnen teilen müsst, während über die festinstallierten Zimmerboxen sämtliche von euch illegal heruntergeladenen Tracks und Bücher zu hören sind, natürlich gleichzeitig. Selbstverständlich ist der Lautstärkeregler defekt. Wäre es sonst die Hölle?

Nein, es hilft auch nicht, Vegetarier zu sein und zu glauben, damit auf dieser Welt genug Gutes getan zu haben, um der Strafe zu entgehen. Im Gegenteil, Satan hat sich für euch etwas ganz Besonderes ausgedacht: Wurstwasserboarding.

 

»Das lief anfangs super mit Gertrud«, seufzte Christian. »Aber dann hat Ibiza-Paul sie überredet, in einen Swingerclub mitzugehen und am Ende hat sie den Club mit einem anderen Typen verlassen. Seitdem haben sie sich nicht wiedergesehen.«

»Und was ist mit entfernten Angehörigen? Irgendein Halbneffe oder so?«

»Sind nicht erbberechtigt«, antwortete Christian und klang dabei, als würde er die Becker-Faust machen. »Weil es ein Testament gibt. Laut Notar wollte Ibiza-Paul sein Vermögen nämlich für einen guten Zweck verwenden.«

»Und da hat er an uns gedacht?« Erneut blickte ich ungläubig mein Telefon an. Wir waren zwar arm, aber nicht bedürftig, außerdem lebten wir in einem der reichsten Länder der Welt, waren Weltmeister nicht nur im Fußball, sondern auch im Meckern.

»Deswegen die Bedingung«, sagte Christian.

»Äh, welche Bedingung denn?«

»Wir müssen einen Triathlon absolvieren. Und wir müssen gleich los.«

»Was?« Seit ich letztes Jahr gelesen hatte, dass Sport besser gegen Krankheiten hilft als die meisten Medikamente, war ich zwar ein ganz passabler Jogger, und Radfahren konnte ich auch ohne Stützräder. Aber das nützte alles nichts, wenn ich schon nach einem Meter absoff. »Ich kann nicht schwimmen«, piepste ich kleinlaut.

»Das musst du auch nicht. Es ist ein spezieller Triathlon. Und wir sind wie geschaffen dafür.«

»Ausgerechnet wir?« Ich überlegte, was unsere Stärken waren, mir fielen jedoch nur unsere Schwächen* ein.

 

*Falls sich das bei euch exakt umgekehrt verhält, leidet ihr wahrscheinlich an Wahrnehmungsverschiebung und seid Politiker, CEO einer Investmentbank oder Lance Armstrong.

 

»Das einzige Problem ist, wir fliegen morgen früh und der Triathlon findet im Land des Bösen statt.«

Da ich ein so freischaffender wie erfolgloser Schriftsteller war, stellte Ersteres kein Problem dar. Aber das Land des Bösen machte mir Gedanken. »Wo müssen wir hin? Iran, Irak, Afghanistan?«

»Ganz falsch.«

»Nordkorea, Russland, Libyen?«

»Nö.«

»Holland?«, wagte ich einen letzten Versuch, den nur Fußballfans nachvollziehen können.

»Nein«, antwortete Christian. »Die Vereinigten Staaten von …«

»Amerika«, fiel ich ihm schockiert ins Wort.

Und Christian sagte nur: »Yeah. God’s own country.«

»Ist mir doch egal, wessen Land das ist«, schrie ich. »Ich flieg da nie mehr hin!«

 

 

Gott ist meine Lieblings-Science-Fiction-Figur.
Homer Simpson, Comicfigur

02 Mannheim, noch 4 Tage, 4 Stunden, 1 Minute bis zum Weltuntergang

 »Warum das denn?«, fragte Christian. »Hast du nicht mal in Hollywood gelebt? Nachdem der Song deiner Anfängerband bei Desperate Housewives gelaufen ist?«

»Genau deswegen fliege ich da nicht mehr hin.«

»Es geht um mehrere Millionen!«

»Mir egal.«

»Was ist denn damals genau passiert?«, fragte Christian.      Ich seufzte. »Unser Song lief in der Auftaktfolge der sechsten Staffel, in einer Disco, die als the hottest thing ever angekündigt war. Der Song knallt in voller Lautstärke aus den Boxen, alle machen Party und am Ende kommt Eva Longoria auf die Tanzfläche. Nachdem ich das gesehen hatte, dachte ich, wir würden jetzt berühmt und bin Hals über Kopf nach Hollywood gezogen.«

»Also war das in etwa so wie bei diesen naiven Models, die glauben, sie werden berühmt, weil sie bei sich im Dorf ein Fotoshooting für den lokalen Supermarkt machen durften – und am Ende landen sie auf dem Strich?«, fragte Christian.

»So in etwa, nur wird jede Folge von Desperate Housewives weltweit von über hundert Millionen Zuschauern gesehen, also dachte ich, da kann man drauf aufbauen.«

»Hundert Millionen?« Christian verschluckte sich beinahe.

»Exakt«, sagte ich. »Also bin ich in die Staaten und hab unsere Songs allen möglichen Hollywood-Produzenten angeboten.«

»Und?«

»Alle fanden es great und amazing, aber keiner wollte einen Deal mit mir machen. Die haben mich mit ihrer aufgesetzten Freundlichkeit am ausgestreckten Finger verhungern lassen. Nach drei Monaten war ich total verschuldet und musste ins Gefängnis. Gleich am ersten Abend dort ist mir in der Dusche die Seife runtergefallen …«

»Ach du liebe Scheiße. Und dann?«

»Hab ich das Shampoo genommen.« Ich zuckte mit den Schultern. »Aber ich geh trotzdem nicht mehr nach Amerika. Da gibt’s nur ungesundes Essen, die Musik ist eine Katastrophe und die Politik inzwischen auch.«

»Stimmt alles, aber besuch eine deutsche Autobahnraststätte, hör dir Bushido an und über die AfD reden wir besser gar nicht erst. Und auch nicht über diesen österreichischen Maler, von dem die Amerikaner uns befreit haben.*«

 

*Interessanterweise haben die Amerikaner nach dem zweiten Weltkrieg in jedem Krieg genau das Gegenteil von dem erreicht, was sie eigentlich wollten. Und zwar unabhängig davon, ob sie den Krieg gewonnen oder verloren haben. Kann es ein besseres Argument für Pazifismus geben?

 

»Hm«, sagte ich, was auch ziemlich genau das war, was ich dachte.

»Mensch, Thomas, wir können Millionen erben!«, rief Christian ins Telefon. »Doch das Beste ist, du weißt noch gar nicht, wo der Triathlon stattfindet!« Er holte tief Luft. »Nämlich in … Täteretä! … Las Vegas!«

In dem Moment wurde mir schwarz vor Augen. »Ich … kann … nicht«, stammelte ich.

»Wie bitte?« Christian schnaufte aufgeregt ins Telefon. »Der Notar von Ibiza-Paul hat alles schon gebucht, morgen früh fliegen wir. Stell dir vor, er hätte uns nach Alaska geschickt, oder nach Texas. Aber wir dürfen nach Las Vegas! Wenn schon USA, dann richtig!«

»Aber das ist genau das Problem, ich kann nicht nach Vegas.«

»Jetzt komm mir nicht mit deiner USA-Allergie, irgendeiner Wüstenkrankheit oder deiner Angst vor Spülwürmern. Das ist unsere Chance!«

»Das heißt Spulwurm«, sagte ich. »Schließlich bekommt man die nicht vom Geschirrspülen. Außerdem hilft mein neues Desinfektionsspray gegen die Dinger. Seit ich das benutze, bin ich quasi angstfrei. Also meistens.«

»Und wo ist dann das Problem?«

Ich biss mir auf die Lippen.

»Thomas, was ist das Problem?«, fragte Christian wieder. »Das ist nur für ein langes Wochenende. Wir fliegen da morgen früh hin, machen den Triathlon und fliegen wieder zurück. Mensch, denk doch an das ganze Geld!«

»Da denke ich lieber nicht dran.«

»Was?«

»Ich … ich bin spielsüchtig.«

»Nur weil du ab und an einen Nachmittag mit Tetris verdaddelst, bist du doch nicht spielsüchtig!«

»Automaten, Poker, das volle Programm«, antwortete ich. »In meiner Jugend, mit fünfzehn, hab ich angefangen, mit siebzehn wollte ich aufhören, mit dreißig hab ich es endlich geschafft. Wenn ich jetzt nach Vegas gehe, fängt alles wieder von vorne an.«

Stille lag in der Leitung, ich hörte nichts, außer einem geplatzten Traum. Christian tat mir leid.

»Verstehe ich«, sagte er schließlich, doch er klang so resigniert, wie in dem Moment, als wir die erste Verkaufsabrechnung unserer letzten CD erhalten hatten. »Ist nicht meine erste Pleite und ich hatte eh diese tolle Geschäftsidee mit dem Montagsbrötchen-Lieferservice.«

Man musste keine Betriebswirtschaft studiert haben oder Lobbyist der FDP sein, um zu wissen, wie das enden würde.

Also tat Christian mir noch mehr leid.

Und ich mir auch, irgendwie.

Ich schloss die Augen. War es nicht an der Zeit, meine Ängste zu überwinden? Musste Christian nur wegen mir auf diese riesige Chance verzichten? Und noch viel wichtiger, musste ich, auch nur wegen mir, auf diese riesige Chance verzichten?

»War schön, mit dir geredet zu haben«, sagte Christian. »Ich leg dann mal …«

»Ich bin dabei!«, rief ich. »Du nimmst einfach all unser Geld und wir fliegen dahin. Was kann dann schon passieren*?«

 

*Eine Strategie, die vor fünfzig Jahren ohne Kreditkarten, Handyzahlung und bargeldlose Spielautomaten sicher noch funktioniert hätte, aber heute … na ja, ich will der Geschichte nicht vorgreifen.

 

 

Ich tue nur, was die Kirche seit fünfzehnhundert Jahren tut, allerdings gründlicher.
Adolf Hitler, größter Dummkopf aller Zeiten

03 Mannheim, noch 4 Tage, 3 Stunden, 52 Minuten bis zum Weltuntergang

 

»Super«, sagte Christian und klang wieder wie das euphorische Stehaufmännchen, das ich kannte. »Eines solltest du noch wissen: Eine der Bedingungen ist, dass wir in Vegas nicht zocken.«

»Auch nicht ein kleines bisschen?«

»Wenn wir das Hotel nicht mehr zahlen können, dann ist es vorbei. Als Beweis müssen wir dem Testamentsvollstrecker die bezahlte Rechnung des Hotels vorlegen, das er für uns gebucht hat. Das heißt: nicht zocken, kein Geld verprassen, kein Luxus.«

»Wir sollen das Hotel bezahlen? Und wie sollen wir in die USA kommen und wovon leben? Ich bin pleite und du stehst wahrscheinlich wieder kurz vor dem-«

»Die Flüge sind gebucht und bezahlt, für das Hotel und die sonstigen Ausgaben bekommen wir ein großzügiges Taschengeld: tausend Dollar pro Person. Das Geld finden wir in einem Schließfach am Flughafenbahnhof in Frankfurt.« Christian räusperte sich umständlich, was nie ein gutes Zeichen war. »Und nein, ich stehe nicht vor dem Konkurs.«

»Nicht? Na, dann ist ja gut.«

»Ich hab ihn schon hinter mir. Aber egal, denn die restlichen Bedingungen sind total einfach zu erfüllen.«

»Und was hat das jetzt mit einem Triathlon zu tun?«

»Es ist eben ein Vegas-Triathlon, und der besteht aus Zocken, Show und Heiraten.« Christian räusperte sich schon wieder umständlich. »Zocken hab ich schon erklärt, am besten überlässt du das Finanzielle einfach mir.«

»Und was ist mit der Show?«

»In Vegas gibt es einen riesigen Elvis-Imitatoren-Wettbewerb. Ibiza-Paul hat die Startgebühr schon bezahlt und wir müssen nur noch gewinnen. Am besten, das überlässt du auch mir.«

Ein nachvollziehbarer Vorschlag, denn im Gegensatz zu mir konnte Christian singen. Er sah zwar nicht aus wie Elvis, aber im Grunde traf das auf niemanden zu, der nicht seit gut vierzig Jahren die Radieschen von unten anknabberte. Und als Toter* singt es sich ohnehin eher schlecht.

 

*Auch Zombies sind nicht unbedingt für ihre Gesangskünste bekannt, sieht man mal von David Hasselhoff ab.

 

»Und was ist die dritte Bedingung?«, fragte ich. »Soll einer von uns etwa heiraten?«

»Viel einfacher«, antwortete Christian. »Ibiza-Pauls große Liebe heiratet in Las Vegas und wir müssen vor Ort Trauzeuge spielen. Da gäbe es auch eine Aufgabe für dich.«

»Welche denn?«

Jetzt räusperte sich Christian noch umständlicher als zuvor. »Wir müssen die Eheringe besorgen, und sie müssen der Braut gefallen. Wie schwer kann das schon sein?«


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Thomas Kowa, Christian Purwien – Vegas, vidi, non vici

Thomas Kowa ist Autor, Poetry-Slammer und Musikproduzent. Während in seinen Thrillern fleißig gestorben werden darf, ist Vegas, vidi, non vici schon der fünfte Roman, für den er niemanden umgebracht hat.

Christian Purwien veröffentlichte unzählige Alben und Beitrage auf mehr als hundert CDs, seine Coverversion des 80er Klassikers „Send me an angel“ enterte die deutschen Single-Charts. Für seine letzte CD arbeitete er mit Joachim Witt und Andreas Fröhlich zusammen, letzterer besser bekannt als Bob Andrews von den Drei Fragezeichen.

Thomas Kowa und Christian Purwien im Interview zu Pommes! Porno! Popstar!