Macht, Gier, Haie

Stuttgart, Mai 2017. Es sind die richtig großen Immobilienkonzerne und –Investoren die hunderttausende Wohnungen verwalten und damit laut den aktuellen Geschäftszahlen auch ein wirklich gutes Geschäft machen. Deutschlands größter, an der Börse notierter Immobilienkonzern Vonovia, so die Ostseezeitung am 12. April 2017, besitzt etwa 340.000 Wohnungen. Der Konzernerfolg basiert auf Milliardeninvestitionen in Neubau, Quartiersentwicklung und Bestandsverbesserung – auch der durch Privatisierung erworbenen ehemaligen Arbeiterwohnungen. Die daraus entstandene Marktmacht erleichtert Mieterhöhungen, sorgt für hohe Einnahmen und Unmut bei den Mietern, die nichts oder nur wenig dagegen machen können. Silke Gottschalk vom Deutschen Mieterbund Düsseldorf stellt in dem Artikel fest, dass große Wohnungsgesellschaften Mieterhöhungen sehr professionell mit „allen rechtlichen Hebeln“ durchsetzen.
Diesem brisanten Thema und all seinen möglichen Facetten hat sich Krimiautorin Monika Detering in ihrem neuen Ostseekrimi angenommen. Ort der Tat ist Stralsund. Eine Frau wird erhängt aufgefunden. Noch ahnt keiner, welche Folgen das haben wird. Einige Jahre später: Als ein Immobilien-Investor Wohnungen aufkauft und mit einer rücksichtslosen Haussanierung beginnt, lassen sich die Mieter das nicht gefallen und greifen zu ausgefallenen Aktionen. Doch dass der Investor auf seiner Yacht stirbt, damit hat niemand gerechnet – oder? Als sowohl Hausmeisterin als auch Mieterinnen unter Mordverdacht geraten und eine von ihnen stirbt, eskaliert die Situation. Unfall? Mord? Kommissarin Jordan ermittelt.

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Ein Immobilien-Investor, der in der Ostseeregion massenweise Wohnungen aufkauft und billig, ohne Rücksicht auf die bisherigen Mieter, saniert – bis eine ebensolche Haussanierung tödlich endet. Monika Detering zeigt in diesem spannungsgeladenen Krimi um Rachefantasien, Mordverdächtigungen und dramatische Vergangenheitsbewältigungen wie das Schicksal einmal mehr dafür sorgt, dass man sich im Leben immer zweimal sieht.

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