„BESTER SCHURKE 2014“ Der Literaturpreis „Samiel Award“ geht an Jan Kossdorff

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Stuttgart, den 10. April 2014. Quintus Danesita ist der klangvolle Name des Bösewichts, der aus der Feder des Krimiautors Jan Kossdorff stammt und am 10. April in Stuttgart mit dem Samiel Award ausgezeichnet wurde. Mit diesem außergewöhnlichen Literaturpreis bricht der junge Digitalverlag dp DIGITAL PUBLISHERS eine Lanze für literarische Schurken, denn – so das Motto der Veranstaltung – ohne Gegenspieler kann es keine Helden geben.

Zehn nominierte Autoren hofften am vergangenen Donnerstag in der Osianderschen Buchhandlung in Stuttgart auf den Titel und auf das Preisgeld von diabolischen 666,- Euro. Warum sich Quintus Danesita, der sein Unwesen in Jan Kossdorffs Roman Kauft Leute treibt, gegen seine neun Kontrahenten durchsetzen konnte, erläutert der Jury-Vorsitzende Albrecht Behmel: „Kossdorff kann konstruieren – Sätze, Figuren und Plots. Mit Quintus Danesita ist ihm ein teuflisch-moderner Schurke gelungen, der sich einer neuen Form des Menschenhandels verschrieben hat. Sein Spiel mit Ehrgeiz, Wunschträumen und Hoffnungen machen ihn besonders perfide.“

v.l. Dr. Michael Hetzner (3. Platz), Jan Kossdorff (1. Platz), Sina Beerwald (2. Platz), Albrecht Behmel (Jury), Marc Hiller (Verleger), Martin Weißhaar (Osiandersche Buchhandlung)

v.l. Dr. Michael Hetzner (3. Platz), Jan Kossdorff (1. Platz), Sina Beerwald (2. Platz), Albrecht Behmel (Jury), Marc Hiller (Verleger), Martin Weißhaar (Osiandersche Buchhandlung)

Den zweiten Platz belegt die räuberisch-verschlagene Möwe Ahoi ausSina Beerwalds Sylt-Krimi Mordsmöwen. Über Platz drei auf dem Siegertreppchen durfte sich Michael Hetzner freuen, der in seinem Buch Phantomspuren mit seinem Protagonisten Kommissar Mike die Grenzen zwischen Gut und Böse gekonnt verwischt.

Marc Hiller, Gründer und Gesellschafter von dp DIGITAL PUBLISHERS, freute sich über das große Interesse aus der Medienbranche und Literaturszene. Zum Konzept des Preises erläutert er: „Als junger Digitalverlag ist es uns wichtig, neue Wege einzuschlagen und Althergebrachtes beiseite zu lassen. Normalerweise richten sich alle Augen auf den Protagonisten – jetzt legen wir ein gutes Wort für den Antagonisten ein. Damit trifft der Samiel Award den Kern unserer Unternehmensphilosophie.“